Mein Fazit zur Ökokiste im Januar

Im Januar gab es sieben frische Mittagessen für zwei Personen und verschiedene leckere Resteessen, siehe Beiträge in der Kategorie Ökokiste (Spalte rechts) und Fotos von den Resteessen unten.

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  1. Wirsingkohl in Tomatensauce mit Sellerie und Kohlrabi (oben links)
  2. Wirsingkohl in Tomatensauce mit Eierküchlein (unten links)
  3. Algensalat mit Avocado und Humus Ingwer (oben rechts)
  4. Wirsingroulade mit Feta-Mais-Puffern, getrockneten Tomaten und Sprossen gefüllt und Zuckerhut-Sprossensalat (unten rechts)

Wir haben jetzt zehnmal zu zweit ein leckeres vegetarisches Mittagessen, teils mit Milchprodukten (Feta) oder mit Ei (Puffer) gehabt. Das Gemüse aus der Ökokiste hat 23,45 Euro gekostet und die Eier, das Mehl, der Humus Ginger und der Algensalat haben 11,10 Euro gekostet. Für diesen Preis bekommt man das Ganze nach Hause geliefert und der ganze Einkaufsstress und das Geschleppe fällt weg.

Jede der 20 Gemüseportionen kostet also im Schnitt 1,17 Euro und mit Eiern, Humus etc. ca. 1,73 Euro. Nicht berechnet habe ich anteilig Nudelnester, Polenta, Maismehl, Haferdrink, Reiscreme, Kräuterquark, Feta, Backpulver, Kapern, Parmesankäse, ganze Tomaten in der Dose, Sprossen, Öl und Essig. Ich vermute mal, damit liegen wir dann so um die 2,50 Euro pro Person und Mittagessen als reine „Materialkosten“.

Gesund kochen und essen aus der Ökokiste kann also relativ günstig und abwechslungsreich sein. Das Gemüse ist saisonal und regional und man kann auf diese Weise frische und unverarbeitete Lebensmittel verwenden (Stichwort: clean eating).

Das Ökokistenangebot finde ich gut und nicht zu teuer. Hoffentlich lohnt sich das langfristig finanziell für die beteiligten Demeter-Höfe. Ich habe gelesen, dass viele Biobauern trotz der gestiegenen Nachfrage nach Bioprodukten aufgeben.