Gedanken und Vorsätze für 2017

Ein gutes neues Jahr 2017.

Ich bin froh, dass es so viele Vegetarier, Veganer und Fruktarier gibt. Sie sind echte Pioniere auf ihrem Gebiet und zeigen uns, wie wir ohne Fleisch, Fisch, Milch und Eier – ja sogar ohne Pflanzen zu töten (Fruktarier) – leben können und welche neue leckere Speisenvielfalt sich daraus ergibt. Und auf diese Speisen freue ich mich. Obwohl ich selbst 2017 noch Fleisch esse, werde ich keine Beiträge mehr zu Fleischgerichten posten.

Ursprünglich dachte ich, die Welt würde ein kleines Stück besser, wenn ich wie viele andere 2016 deutlich weniger Fleisch und Fisch esse.

Sehr gefrustet bin ich allerdings über Berichte, dass nun z.B. mehr Fleisch nach China exportiert wird. Tiere werden weiterhin in Massen aufgezogen und geschlachtet und wir haben anscheinend durch Fleischverzicht bisher kein Tier vor dem Leiden in der Massentierhaltung und vorm Schlachten bewahrt. Ich schätze, das ändert sich erst, wenn wir andere Lebewesen auch juristisch als „Personen“ und nicht als „Sachen“ werten und Ihnen persönliche Rechte einräumen, so wie das in unserer Vergangenheit mit uns Menschen geschehen ist, Stichwort Sklaven.

Nun leben die meisten von uns nicht mehr in einer feindlichen Umwelt, in der wir Tiere töten müssen, um selbst zu überleben. Wenn wir nicht aufhören, massenweise tierisches Leid für billiges Fleisch in Kauf zu nehmen, werden wir als die grausamsten Esser aller Zeiten in die Geschichte der Erde eingehen. Im Grund genommen bleibt uns aus humanen Gründen wie Tierliebe, Mitgefühl und Respekt vor anderen leidensfähigen Lebewesen doch nur, auf Fleisch zu verzichten oder zumindest nur Fleisch zu essen von Tieren, die vorher anständig, artgerecht und wenigstens teilweise in ihrer natürlichen Umgebung gehalten wurden.

Ich möchte mich dieses Jahr informieren, welche legalen Ideen und Konzepte es gibt, um Tierrechte zu stärken und diejenigen praktisch, moralisch oder finanziell dabei unterstützen, die sich professionell dafür einsetzen.