Pflanzenpower im Juni: Lupinenanzucht – Keimlinge, Pflanzen und Samenschoten

Warum verarbeitete Lebensmittel mit meist geringem Süßlupinenanteil kaufen, wenn man bereits die Samen selbst verarbeiten und essen kann? Auf der Suche nach pflanzlichen Eiweißquellen bin ich auch auf die essbaren Süßlupinen gekommen. Es gibt einiges über sie zu erfahren und zu beachten … siehe …

https://de.wikipedia.org/wiki/Lupinen.

Blaue und gelbe Süßlupinen:

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Weiße Süßlupinen:

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Spargel Chicoree Salat mit Oliven, Avocado und Radieschen

 

Wir haben diesen Spargelsalat zusammen mit Pellkartoffeln und (Zwiebel-)Quark gegessen. …. Bitte auf den Titel dieses Gerichtes oder das Beitragsbild klicken, dann öffnet sich die Seite mit der Fototafel zum „The Making of“. ….

Und hier kommt noch die Fototafel zum „The Making of“ …

und auch etwas Hintergrundinfo zum Ende des Spargelstechens am Johannistag, dem 24.06. jedes Jahres: Die Spargelsaison endet am Johannistag (24. Juni), damit der Spargel noch ausreichend Zeit hat, durchzuwachsen und einen grünen Busch zu bilden. Vom 24. Juni bis zum ersten Frost sind es mindestens 100 Tage. Diese Zeit braucht der Spargel, um genügend Kraft für das nächste Jahr zu sammeln (Zitat: http://www.spargel.net/wissenswertes/warum-endet-die-spargelsaison-am-24-juni/)

 

Leichte Sommerküche: Risotto mit Fenchel, Möhren und getrockneten Tomaten

 

20170615_risotto_www-essen589-com_1Als drittes Essen aus der Ökokiste im Juni gab es ein Risotto aus Süßlupinensprossen und Hirse, zusammen mit Fenchel, Möhren, getrockneten Tomaten und Kürbiskernen. Das neue an diesem Gericht ist der hohe Anteil an frischen, zerkleinerten Süßlupinensprossen im Risotto mit Hirse. Beides sind pflanzliche Eiweißquellen für uns und das Gemüse versorgt uns mit Vitaminen und Mineralstoffen und macht das Essen lecker bunt. Von den guten Ballaststoffen ganz zu schweigen …

VeganKebab Curry mit edlem Gemüse und Datteln

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Und hier kommt das zweite Gericht aus der Ökokiste im Juni: Spargel-Fenchel-Möhren-Erbsen-Gemüse, Linsen-Spirelli und VeganKebab-Curry mit Datteln.

Bitte auf den Titel dieses Gerichtes oder das Beitragsbild klicken, dann öffnet sich die Seite mit der Fototafel zum „The Making of“.

Wenn Ihr Fragen dazu habt könnt ihr sie gern in einen Kommentar schreiben.

 

Hier kommt die Ökokiste im Juni

Welches Gemüse gibt es im Juni?

Wer sein Gemüse im Garten selbst anbaut, muss nicht lange suchen um zu wissen, was wann auf den Tisch kommt. Ansonsten empfiehlt es sich, auf dem Wochenmarkt oder im Laden gezielt nach regionalen, saisonalen Sorten aus der Umgebung Ausschau zu halten.

Dazu gehören im Juni vor allem Spargel, Dicke Bohnen, Erbsen, Radieschen, Karotten, Kartoffeln, Fenchel, Mangold, Rotkohl, Spitzkohl, Blumenkohl, Brokkoli, Wirsing, Gurken, Feldsalat, Kohlrabi, Zucchini und Zuckerschoten.

Eine Alternative zu Supermarkt-Gemüse bieten Gemüsekisten von Bauern aus deiner Umgebung, oder eine Kooperation in Form der solidarischen Landwirtschaft. So erhältst du automatisch solches Gemüse, das zu dieser Jahreszeit reift, und das ohne viel Verpackung auskommt.“

aus: http://www.smarticular.net/regional-saisonal-kochen-im-juni-mein-lieblingsrezepte/

Diese Ökokiste enthält naturtrüben Apfelsaft aus regionalem Streuobst, Kartoffeln, Fenchel, Kohlrabi, Möhren, Radieschen, weißen Spargel, Eier, Vegankebab Curry, Reissahne und Kokos Schlagcreme.

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Pflanzliche Proteine: Ideen zur bunten Tofu-Terrine

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Bitte auf den Titel dieses Gerichtes oder das Beitragsbild klicken, dann öffnet sich die Seite mit der Fototafel zum „The Making of“.

Am 07.06.2017 habe ich euch doch von meinem Einkauf „Pflanzliche Proteine: Neulich bei Alnatura„ berichtet. Hier zum Abschluß dieser Serie verschiedene Mahlzeiten mit dem leckeren und bunten Graffiti Tofu. Er enthält 13 g Eiweiß je 100 g Tofu.

Aus aktuellem Anlass: Wo Bio drauf steht, ist nicht immer Bio drin

 

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Foto mit 2 „Demeter“-Spiegeleiern aus der Ökokiste im Mai

Gestern, am 13.06.2017, kam um 20:15 Uhr im SWR Marktcheck ein Bericht über einen negativen Hühnerhof in den Niederlanden, von dem Aldi Süd einen kleinen Teil seiner Bio-Eier bezieht. Ein Tierschützer hat dort Missstände beobachtet und gemeldet. Er verklagt jetzt sogar diesen „Bio“-Hühnerhof. Er zeigte den Reportern vor Ort, dass die Hühner nicht täglich ab spätestens 10 Uhr Zugang zum Außengehege haben (nach dem geltenden KAT-Leitfaden zur Haltung von Bio-Legehennen). Zudem deutete das Verhalten der Hühner im Massenstall und die Anwesenheit von über den Zugang nach außen gespannten (teilweise zuvor unter Strom stehenden Elektrokabeln) darauf hin, dass die Tiere mit Stromschlägen konditioniert wurden, im Stall zu bleiben. Die meisten Hühner wollten entgegen ihrer Natur bei geöffnetem Zugang nicht mehr hinausgehen.

Das ist natürlich ein Schock für den Verbraucher, der bei Aldi Süd einige Cent mehr für Bio-Eier ausgibt, in gutem Glauben, dass diese Tiere es besser haben, als in der konventionellen Massentierhaltung. Da muss Aldi Süd ran und öfter seine Lieferanten kontrollieren. Die Tiere dürfen nicht über Monate auf so engem Raum gehalten werden.

Wer mehr für Tiere tun möchte und nicht auf Eier und Milch(-produkte) verzichten möchte kann schauen, ob es einen Bauernhof in der Nähe gibt, wo die Tiere gut behandelt werden und dort Eier und Milch kaufen. Alternativ gibt es viele Demeter-Höfe, die sich an strengere Tierschutzregeln halten und ihre Kunden mit einem Lieferservice auch in der Stadt beliefern. Demeter und Bioland kontrollieren die tatsächlichen Zustände stärker und haben strengere Vorschriften.

Eines ist klar, wir können nicht jeder 230 Eier im Jahr verzehren (Statistischer Mittelwert) und glauben, dass die ca. 80 Millionen Hühner, die sie legen, mit der Aufmerksamkeit und Zuwendung, wie sie unsere geliebten Haustiere erhalten, gehalten werden.

Ich kann davor nicht die Augen verschließen, insofern stimmt es schon. Wer etwas für den Tierschutz tun möchte sollte vegan leben oder für den Anfang wenigstens zu 50 Prozent – im Sinne von „Von allem etwas“. Was uns schmeckt ist zum großen Teil Gewöhnungs- und Erziehungssache, siehe kulturelle Unterschiede in der Ernährung. Ich habe das selbst an mir erfahren, habe schon seit vielen Jahren den Genuss von Gemüse und Obst schätzen und lieben gelernt und seit ca. 1-2 Jahren auch viel mehr leckere pflanzliche Eiweißlieferanten an Stelle von tierischem Protein.

Ich wünsche mir und uns mehr Achtsamkeit im Umgang mit Lebewesen von noch mehr Menschen als bisher und das nicht nur für Tiere, sondern auch für Pflanzen – und euch heute noch einen guten, achtsamen Tag.

Für weitere Infos: Habt ihr den Beitrag von Marktcheck zu Bio-Eiern verpasst? Keine Sorge, die Reportage gibt es hier zu sehen: http://buff.ly/2sZgEDE

Eier-Alternativen findet ihr hier: http://www.smarticular.net/ei-ersatz-fuer-kochen-und-backen-selber-machen/