Fotodokumentation: Artischocken kochen und essen

Ganze Artischocken koche ich in einem aluminiumfreien Topf mit etwas Wasser, einer Prise Salz und ein paar Scheiben Bio-Zitronen. Aluminiumfrei deshalb, weil die Zitronensäure Aluminium aus einem festen Metalltopf herauswaschen könnte und Aluminium für uns ungesund ist. Die Artischocken sind gar, wenn sich ihre Blätter leicht herausziehen lassen. Große Artischocken lasse ich für 40-50 Minuten sanft köcheln und serviere sie dann mit einer Soße, hier mit einer Vinaigrette mit Tomatenstückchen.

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Ich habe übrigens wie von Hang in ihrem Blog berichtet (Link: https://cookwithlovefordaughter.wordpress.com/2017/06/10/artischocken/) das Artischockenwasser mit Zitronenscheiben als Tee zu diesem Essen getrunken (siehe Foto unten) und es hat mir sehr gut dazu geschmeckt.

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Das Essen der Artischocke ist eine gesellige Angelegenheit, weil das Ganze eine Weile dauert. Wir zupfen die einzelnen noch warmen Artischockenblütenblätter heraus, tauchen das innere, untere Ende in die Sauce und beißen dann das weiche Artischockengewebe unten ab. Genau genommen zieht man das Pflanzengewebe zwischen den Zähnen ab.

Wenn die Blätter entfernt sind, bleibt der Artischockenboden mit dem Heu übrig. Der Boden ist das Beste an der Artischocke. Das Heu entfernt man vollständig mit Messer und Gabel oder wie wir zuhause mit einem Teelöffel. Den vom faserigen Heu befreiten Boden kann man zerteilt in die Sauce eintunken und entspannt genießen. Die Arbeit ist getan….

Artischocken wirken durch ihre Inhaltsstoffe positiv auf unsere Gesundheit:

  • Sie unterstützen die Bildung von Magensäure und wirken damit Appetit-anregend
  • Sie unterstützt die Leber-Funktion und die Gallenblase. Es wird mehr Gallensäure produziert und in den Darm abgegeben und so die Verdauung von Fetten erleichtert
  • Sie beeinflusst den Cholesterinspiegel positiv und
  • Sie lindert Blähungen und vermindert das Völlegefühl
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