Improküche: Spaghetti mit Zucchini- und Rettichfäden in pikanter Hanfsauce

Im Mai habe ich im Fernsehen bei Galileo einen Bericht über Gemüsespagetti gesehen und habe sie nun spontan aus meinen Vorräten selbst zubereitet.

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Weil ich den Begriff „Zoodle“ merkwürdig finde, habe ich für den Titel dieses Gerichtes kurz nachgeforscht. Der Begriff Spaghetti oder Spagetti bezeichnet lange, dünne Streifen aus Teigwaren – Nudeln. Also nenne ich die Gemüsestreifen, die ich mit einem Spiralschneider geschnitten habe, lieber Gemüsefäden, was nicht ganz so hip ist, aber dafür anschaulich.

Schaut selbst, was ich in meiner Küche improvisiert habe: …

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Zutaten: Spaghetti, Zucchinifäden, Rettichfäden, Olivenöl, rote Zwiebel, Reiscreme, Hanf-Aufstrich Mediterran und Harissa

Links zu Galileo TV:

https://www.galileo.tv/uncategorized/zoodles-die-rezepte-zum-nachkochen/

Link zu Hanfaufstrich Mediterran/pflanzliche Brotaufstriche:

https://essen589.com/2017/03/08/proteine-in-pflanzlichen-brotaufstrichen-preis-und-menge/

Pflanzenpower im August – Ingwerpflanzen

Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal schilfartige Ingwerpflanzen aus Knollen gezüchtet.

Sie hatten schon kleine Sprossstellen entwickelt und da wollte sie auch gern mal als ganze Pflanze erleben und habe sie mit Erde bedeckt. Sie wuchsen und wuchsen mit Stäben gestützt ziemlich hoch, ungefähr 70 cm. Und dieses Jahr das gleiche Spiel. Schaut selbst, wie schön sie sich entwickeln:

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„Die Heilpflanze Ingwer entwickelt nach rund zwei Wochen erste Triebe, die innerhalb weniger Wochen schilfähnliche Blätter bilden. Die Blätter der Ingwerpflanze sind essbar und können für die stilechte Dekoration von asiatischen Gerichten benutzt werden. Auch die Knolle können Sie ernten, indem Sie die Pflanze ausgraben, ein Stück des Rhizoms abschneiden und den Ingwer zurück in den Topf setzen (aus: http://www.t-online.de/gesundheit/heilmittel-medikamente/id_68620168/ingwer-pflanzen-anleitung-zur-aufzucht-im-blumentopf.html).“

Die Pfifferling Saison hat begonnen

Die Pfifferling Saison hat begonnen, wie wäre es jetzt mit einem frischen Blatt- und Rohkost Salat mit Pfifferlingen als kleine Mahlzeit auf einem schönen Ausflug, wie hier an den Rhein.

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Wissenswertes zu Pfifferlingen

– Wie alle Pilze sind auch Pfifferlinge in ihrem Auftreten sehr stark vom jeweiligen Wetter in einer Region abhängig. So kommt es insbesondere bei schwülheißem Wetter und nach Regentagen zu einem starken Wachstum der goldgelben Fruchtkörper. Je nach dem Temperaturgefüge in einer Wetterperiode kann die mögliche Sammelsaison um etwa vier bis sechs Wochen nach vorne oder hinten verschoben sein. Mehr…

(aus: http://www.gartenjournal.net/pfifferlinge-saison)

Zwetschgenkuchen mit Quinoa-Quark-Ölteig

Hier eine eiweißreichere Variante des Quark-Ölteiges – mit mehr Quark plus Quinoa – und auch gleich ein Vorschlag zur veganen Variante: Quark durch Seidentofu ersetzen

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Zutaten: Zwetschgen, Speisequark, Keimöl, Weizenmehl, Quinoa gepufft, Roh-Rohrzucker, Zitronenschale, Zimt, Backpulver

Zucchini-Kartoffel-Eierküchlein mit Zwiebel-Paprikagemüse und Pfannenkäse

Als sechstes und letztes Gericht aus der Ökokiste im August habe ich mit den Hühnereiern und dem restlichen Gemüse Zucchini-Kartoffel-Eierküchlein im Backofen und in der Pfanne Zwiebel-Paprikagemüse, Pfefferonen und den Pfannenkäse zubereitet.

Und das ging so:

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Zutaten: Hühnereier, rote Paprikaschote, Zucchini, Pellkartoffeln, rote Zwiebeln, Knoblauch, Pfefferonen, Arrabiata-Gewürzmischung, Maisstärke und Grill- und Pfannenkäse mit Kräutern

100 g Grill- und Pfannenkäse (1 Portion) enthalten 23,5 g Eiweiß, 25 g Fett, 1 g Zucker, 2,4 g Salz und ca. 60 mg Cholesterin.

100 g Hühnerei (ca. 2 Eier/1 Portion) enthalten 12 g Eiweiß, 14 g Fett, 1 g Kohlenhydrate und < 1 g Salz und 450 mg Cholesterin.

Im Gegensatz zu den pflanzlichen Eiweißquellen enthalten die tierischen Eiweißquellen Cholesterin und keine Ballaststoffe.

Kichernde und linsende gefüllte Paprikaschoten

Als fünftes Gericht aus der Ökokiste im August habe ich gefüllte Paprikaschoten zubereitet. Sie sollten vegan und eiweißreich gefüllt sein – aber nicht mit Soja- oder Süßlupinen. Dafür habe ich Kichererbsen im Keimglas vorgekeimt und nach 2 Tagen mit Knoblauch in Olivenöl angebraten. Wegen der kürzeren Kochzeit habe ich etwas später rote Linsen und Cashewmus zugegeben, alles in Brühe gegart und über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt. Am nächsten Tag ging es weiter, aber seht selbst:

 

Zutaten: Gelbe und rote Paprikaschote, rote Linsen, keimende Kichererbsen, Gemüsebrühe, Olivenöl, Kreuzkümmel, Kurkuma, Chiliflocken und Cayennepfeffer, Cashewmus, ganze Tomaten aus der Dose, Knoblauch, frischer Rosmarin

Obwohl Kichererbsen (20 g Eiweiß/100 g), rote Linsen (26 g Eiweiß/100 g), Cashewmus (15 g Eiweiß/100 g) hohe Proteinanteile haben, muss ich wohl einiges von dieser Hauptmahlzeit essen, um damit an diesem Tag annähernd auf die von mir täglich benötigte Eiweißmenge zu kommen. Ihr seht, ich tue mich immer noch schwer, vegan auf meine benötigte Eiweißmenge zu kommen. Wie macht ihr das?

Süßlupinen-Paella mit Paprikas, Zucchini und grünen Buschbohnen

Eine Paella ist ein spanisches Reisgericht aus der Pfanne. Die ursprüngliche traditionelle Paella Valenciana besteht aus Reis, der mit Safran leuchtend gelb gefärbt wird, Gemüse und hellem Fleisch. Als Gemüse werden meist zerkleinerte Tomaten, grüne breite Bohnen, sowie große, flache weiße Bohnen verwendet. Gewürzt wird mit Salz, gelegentlich mit fein geriebenem frischen Knoblauch und eben Safran. Frische Rosmarinzweige, die während der letzten Minuten auf den Reis gelegt werden, geben einen zusätzlichen mediterranen Geschmack. Die Reiskörner in der Paella sollten trocken, körnig und nicht verklebt sein. Obwohl die spanische Küche sehr regional geprägt ist, hat die Paella in ganz Spanien einen sehr hohen Bekanntheitsgrad. In den verschiedenen Regionen Spaniens werden mehrere von der traditionellen Paella Valenciana abweichende Varianten zubereitet.
Aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Paella

Mit dem Gemüse aus der Ökokiste im August und Süßlupinen statt Reis habe ich eine vegane Paella Variante gekocht. Durch den hohen Eiweißgehalt der Lupinen, durch das Gemüse und das Olivenöl ist das Essen eine vollwertige und in Bezug auf essentielle Nährstoffe, Vitamine und Mineralien ausgewogene Mahlzeit.

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Zutaten: Süßlupinen-Paella mit Paprikas rot und gelb, Zucchini, Zwiebeln, Knoblauch, grünen Bohnen, Bohnenkraut, Gemüsebrühe, Cayennepfeffer, Salz, Pfefferonen, Safran, Olivenöl und frischem Rosmarin

 

Schnelle Küche: Pellkartoffeln mit grünen Bohnen und Zwiebelquark

Als drittes Gericht aus der Ökokiste im August habe ich frische Pellkartoffeln mit grünen Bohnen und einem fertig gekauften Drei-Zwiebel-Quark zubereitet.

Grüne Bohnen (Phaseolis vulgaris) gehören zur Familie der Schmetterlingsblütler / Leguminosen. Sie sind Hülsenfrüchte, die wir mitsamt den Samen essen und haben von Juli bis September bei uns im Freiland Saison. Hülsenfrüchte wie Bohnen enthalten relativ viele Purine. Menschen, die unter Gicht leiden, sollten daher besser auf Bohnen verzichten.

Die Grüne Bohne, auch Gartenbohne oder Fisole genannt, wächst als Busch- oder Stangenbohne. Sie enthält viele wertvolle Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe und pflanzliches Eiweiß (2,4 g/100 g), das in den Samenkernen (diese enthalten im Schnitt 21% Eiweiß) konzentriert ist. Daneben enthalten die Hülsen und Kerne Vitamin B2, Vitamin B6 und Beta-Carotin das der Körper in Vitamin A umwandeln kann. Auch Mineralstoffe kommen in Bohnen vor, unter anderem Kalium, Kalzium und Magnesium.

Je 100 g grüne Bohnen sind  37 Kcal; 2,4 g Eiweiß; 0,2 g Fett; 5, 1 g Kohlenhydrate; 1,9 g und 0,7 g Mineralstoffe enthalten.

Roh soll man Grüne Bohnen nicht verzehren, weil sie Lektine enthalten, wie das für uns schädliche Protein Phasin. Beim Kochen werden diese Stoffe zerstört und man kann das Gemüse danach genießen. Grüne Bohnen kocht man für ca. 10 Minuten in heißem Wasser oder man brät sie mit etwas Fett an.

Modifiziert nach: http://www.apotheken-umschau.de/Gruene-Bohnen

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Zutaten: Pellkartoffeln mit grünen Bohnen (Buschbohnen), Bohnenkraut, Drei-Zwiebel-Quark und etwas frischem Rosmarin

Aprikosen-Melonen-Ingwer Marmelade

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Mit der anderen Hälfte der Aprikosen, der kleinen Charantais Melone, einem Teil des Ingwers aus der Ökokiste und mit Gelierzucker habe ich eine fruchtige Marmelade gekocht. Wer weniger Zucker einsetzen möchte kocht sich mit dem Obst und etwas Stärkepulver eine „Gelbe Grütze“. Das mache ich demnächst mit diesen Obstsorten; ich freue mich schon darauf.

Die Aprikosen und die Melone entfalten in der Marmelade ihren vollen Geschmack, weil sie reif und frisch sind. Diese Marmelade schmeckt fruchtig, nicht zu süß und der Ingwer hält sich trotz der eingesetzten größeren Menge geschmacklich dezent im Hintergrund.

Ich habe die Fruchtstücke im Gelierzucker übrigens über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen und die fertige Marmelade bleibt auch im Kühlschrank bis zum Verzehr.

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Zwetschgen-Aprikosen-Tarte

Und hier ist das erste Gericht aus der Ökokiste im August, eine Zwetschgen-Aprikosen-Tarte; natürlich vegan.

Das Ei im Rezept habe ich durch Süßlupinenmehl, Natron und Backpulver ersetzt und den Boden der Tarte mit feinem Weizenmehl, gekeimtem Sesam und Lebkuchengewürz schmackhaft knusprig gebacken. Statt Butter nehme ich Pflanzenöl.

Zutaten: Zwetschgen, Aprikosen, Zimt, Roh-Rohrzucker, Lebkuchengewürz, gekeimter Sesam, Weizenmehl, Süßlupinenmehl, Backpulver, Natron, Maiskeimöl, Wasser

Was soll ich sagen, die Tarte war ruck-zuck aufgegessen…