Auberginen-Burger mit kapernden Tomaten

Als ich die neuen Auberginensorten Graffiti und Rotonda Bianca auf den Fotos der online-ÖkoBox-Auswahlliste sah wollte ich sie unbedingt probieren. Mir ging es da genauso wie Jenny von de Markt (Blog Vegan & Heimatlos), die auch beide Sorten ausprobiert hat und ganz feine Auberginen-Teriyaki-Tomaten-Türmchen für uns und sich gezaubert hat (siehe https://veganundheimatlos.me/2017/09/22/die-harte-und-die-zarte-schupfnudel-herzhaft-vegane-schupfnudeln-und-ein-teriyaki-tomaten-tuermchen/)

Und weil mir fast das Wasser im Munde zusammenlief habe ich Jenny´s leckere Tomatentürmchen als Inspiration genommen und sie nach meinen Vorräten und Vorlieben etwas variiert. Da ich ein Sprinter-Typ bin, muss das Ganze einfach zuzubereiten sein ich möchte gern das Gemüse noch erkennen können und eine reelle Portion essen können mit genug Eiweiß – darum diesmal mit Mozzarella. Den kann man gern gegen Tofu austauschen – dann ist´s vegan.

Daraus wurde dann eine Art Auberginen-Burger, gefüllt mit Mozzarella und Tomaten-Knoblauch-Zwiebel-Kapern-Sauce.

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Zutaten: Auberginen (30 Minuten Umluft bei 175 Grad), Tomaten, rote Zwiebel, Knoblauchzehen, Kapern, Rapsöl, rote Curry Paste (mit Chili), Mozzarella oder Tofu

Habt ein schönes langes Wochenende und esst lecker mit viel Gemüse. Viele Grüße :)

Herzhafte Grünkohlpfanne

Arno von Rosen hat vor kurzem ein Rezept für Grünkohl mit Pinkel in seinem Blog „Rosen kocht!“ gepostet und deutete an, dass er gern wüsste, was mir zu diesem Gericht einfällt und ob es da eine eigenwillige Abweichung gibt. Ich kenne Grünkohl mit Pinkel aus meiner Jugend und das hat mich doch sehr motiviert, zu überlegen, was für mich den Geschmack von Grünkohl mit Pinkel ausmacht und wie ich ihn heute umsetzen würde.

Als erstes habe ich mir alle Zutaten überlegt und notiert, die mir geschmacklich zu einer modernen, in meinen Augen zeitgemäßen veganen „Grünkohl mit Pinkel“ Variante, bzw. Alternative einfallen. Für mich gehört zu diesem klassischen Gericht der Geschmack von Salz, Fett, würzigem Fleisch (Kassler, Wurst) oder eben etwas vergleichbar Herzhaftes aus der Pflanzenwelt. Nun ist es ja so, dass ich zwar noch gelegentlich Fleisch esse, (Restaurant, Fast Food und wenn mein Mann kocht), selbst aber aus Tierliebe nach Möglichkeit keine Gerichte mehr mit leidensfähigen toten Tieren zubereite und poste.

Ausgewählt für meine herzhafte Grünkohlvariante habe ich folgende Zutaten: Grünkohl, orange Süßkartoffeln, halbtrockene gewürzte Tomaten, Walnüsse, rote Zwiebeln, Kokosöl, Gemüsebrühe, Gewürze (Cayennepfeffer und Senfsaat) und herzhafte Brotwürfel (selbstgebackenes veganes Hefegraubrot mit Oliven, Datteln und Walnüssen) und so sieht das Procedere und das Ergebnis aus:

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Geschmack und Geruch: Zu meiner Überraschung duftet das Essen nach einem Hauch von Zimt und der erste Geschmackseindruck ist leicht kross angebrater Grünkohl (in Richtung Grünkohlchips) mit einem feinen Kokosgeschmack im Hintergrund, zart süßliche Kartoffeln, eine tomatenfruchtige Note (leicht salzig-säuerlich, da eingelegt), leicht nussig durch die Walnüsse und ein Hauch von Hefe, Oliven und Datteln aus den Brotwürfeln – sehr herzhaft und rund.

Einen Wermutstropfen gibt es für mich zum vollwertigen Original Grünkohl mit Pinkel: Vor lauter Geschmack habe ich Eiweiß zum Erhalt meiner Muskulatur in ausreichender Menge (das heißt mindesten 20 g Protein pro Portion) vergessen. Das nächste Mal esse ich Tempeh, Lupinengeschnetzeltes, Seitan oder Tofu dazu.

LINKS:

https://rosenkocht.wordpress.com/2017/09/18/gruenkohl-mit-pinkel/

 

Meine ÖkoBox (KW 39) ist da

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Große Freude – Heute Morgen kam die Lieferung mit meiner ÖkoBox von einem Demeter-Biohof.

Ich habe diesmal nur Gemüse ausgesucht, das direkt dort angebaut wird und somit saisonal und regional ist. Wir haben uns den Anbau unter großen Folientunneln vor Ort beim Hoffest im September angeschaut. Ein Ergebnis der Besichtigung war auch, dass ich mir ein Foliengewächshaus auf Rollen für zuhause gekauft habe, damit ich Kräuter und Gemüse länger draußen wachsen lassen kann. Ich hoffe damit auf weniger Probleme mit Pflanzenfressern, wie Schnecken und Spinnmilben.

Die Kochergebnisse folgen in den nächsten Tagen. Heute koche ich als erstes Essen damit eine vegane Version von „Grünkohl und Pinkel“ – lasst euch überraschen.

Vorfreude auf die Ökokiste im September

Morgen kommt meine selbst zusammengestellte Biokiste oder Ökobox vom zweiten Demeter-Lieferanten der Schnupperkiste. Laßt euch überraschen, ein erstes Foto folgt morgen. Zum Vergleich hier Der Inhalt der Ökokiste im September 2016 … und was ich vor einem Jahr daraus zubereitet habe.

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Einige von euch haben diese Beiträge ja noch nicht gesehen, vielleicht dienen sie als Anregung für eure eigene Planung. Es sind alles für meinen Geschmack leckere und einfache Gerichte, die nicht viel Arbeit machen. Vielleicht sind sie auch für Kinder geeignet, weil sie so schön bunt sind und die Zubereitung und das bunte Essen Spaß machen. Was meint ihr?

Liebe Grüße und einen schönen sonnigen Wochenstart.

 

Pikanter Salat aus der Ökokiste

https://essen589.com/2016/09/28/pikanter-salat-aus-der-oekokiste/

Foto: JuttaSchimmelpfeng

 

Backofengemüse aus der Ökokiste

https://essen589.com/2016/09/25/backofengemuese-aus-der-oekokiste/

Foto: JuttaSchimmelpfeng

 

Mangold auf Kartoffeln mit pikanter Sahnesauce

https://essen589.com/2016/09/23/aus-der-oekokiste-mangold-auf-kartoffeln-mit-pikanter-sahnesauce/

Foto: JuttaSchimmelpfeng

Lebkuchenbrot mit Süß-Lupinengranulat

20170924_Lebkuchenbrot_essen589-com_3Hallo, wart ihr schon wählen? Heute ist in Deutschland Bundestagswahl und in drei Monaten ist bereits wieder Weihnachten.

Hier schon mal zur Einstimmung und vielleicht zur Stärkung nach dem Wahlgang ein süßes, veganes Lebkuchenbrot, gebacken nach Oma Ernas Rezept für Nusslebkuchen (siehe auch: https://essen589.com/2016/12/17/fuer-annette-omas-nusslebkuchen/).

Für das Brot habe ich folgende Zutaten verwendet:

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Das Lupinengranulat habe ich über Nacht in Haferdrink eingeweicht und als hochwertige Nussalternative verwendet, es enthält 39 Prozent Eiweiß und kaum Fett.

Und hier nochmal das Ganze im Überblick:

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Pflanzenpower im September

Im September gibt es einige Pflanzenpower bei mir und hier sind noch mal die Pflanzen und – neu – passend dazu einige meiner bisherigen Gerichte damit als Beispiel: . . .

1. Aus Sesamsprossen gezüchtete Sesampflanzen und ein paar Erdbeerpflanzenableger. Ein Teil der Sesamsprossen ist hier gelandet:

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2. Aus blauen Süß-Lupinensprossen gezüchtet und Karottengrün aus Möhrenresten unter einer Haube. Aus Süßlupinensprossen zubereitet hat mir besonders gefallen:

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und 3. gekaufte Grünkohlpflänzchen. Zwei von sechs sind probeweise im Garten eingegraben. Mal sehen, welche mir mehr Blätter zum essen liefern, siehe zum Beispiel für:

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Schnelles Frühstück: Müslikekse

Heute Morgen gab es zuerst ein schnelles Frühstück für mich, das ich gestern Abend gebacken habe – Müslikekse.

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Ich hatte sie in Schaefchen´s Blog ohne Zucker,

Rezept siehe https://kleinestudentenkueche.wordpress.com/2017/08/09/hafer-muesliplaetzchen/

und auch schon früher mit Zucker gebacken im Internet gesehen und sie gingen mir jetzt nicht mehr aus dem Kopf. Natürlich habe ich sie mal wieder nach meinem Geschmack und vorhandenen Vorräten abgewandelt gebacken.

Hier sind meine Zutaten, ich habe zwar nicht alle verwendet, aber die meisten davon. Die Fototafel dazu gibt´s auf Anfrage. Liebe Grüße, Jutta

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Pflanzenpower im September und das Räuberschnecken-Beutepflanzen-Prinzip

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Im September gibt es einige Pflanzenpower bei mir (Sesam, blaue Süßlupinen und Grünkohl, siehe Beitrag hier, ganz unten) zu sehen, aber nicht nur die, sondern auch deren (Mit)esser, wie zum Beispiel Nacktschnecken.

Und hier kommt das Räuber-Beute-Prinzip ins Spiel. In meinem Fall sind die Grünpflanzen die Beute und die Nacktschnecken die hungrigen „Räuber“. Es geht lediglich um Mundraub, der uns Menschen und den Pflanzen aber gar nicht gefällt. Darum bezeichnen wir solche Nacktschnecken auch als „Schädlinge“.

Und nun zum Prinzip: Bei der Pflanzenaufzucht steigt die Nahrungsmenge für die Räuber(-schnecken) und dadurch die Zahl der Räuber. Werden die Beutepflanzen zu stark dezimiert, sterben viele Räuber vor Hunger bis wieder ein (vorübergehendes) Gleichgewicht zwischen beiden erreicht ist. Durch weniger Räuberschnecken kann der Bestand der Beutepflanzen dann wieder steigen. Seitdem ich das selbst erfahren habe ist mein Respekt vor den Biobauern gestiegen, weil sie diese Schädlinge biologisch verträglich in den Griff bekommen (müssen). Das scheint mir nicht einfach zu sein und es kostet Zeit.

Schaut doch mal hier:

https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/gartentipps/00546.html

Mit Bohnenkaffee gegen Schneckenfraß – Oft wirkt die Kombination mehrerer Methoden am besten. Schnecken brauchen viel Feuchtigkeit – Trockenheit ist deshalb ihr größter Feind.

Nun wieder zu meinen Schnecken. Gestern fand ich eine lebende Nacktschnecke am Fußboden in meinem Zimmer, wo einige meiner Zöglinge stehen. Weil es dort zu trocken für die Schnecke ist bekam sie etwas Wasser und ein Basilikumblatt als erste Hilfe. Die Nacht mußte sie dann in Untersuchungshaft verbringen in einem spontan errichteten Wasser-Schloss, d.h. mit einem ausbruchssicheren Wassergraben drumherum (siehe Diashow). Heute Mittag, wenn es draußen wärmer ist wird Schnecki am nächsten Baum ausgesetzt. Ich hoffe, dass der Baum das überlebt und die umliegenden Pflanzen auch.

 

Und hier sind meine Powerpflanzen im September

1. Sesam(sprossen) und ein paar Erdbeerpflanzenableger

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2. Blaue Süß-Lupinensprossen und Karottengrün aus Möhrenresten unter einer Haube

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und 3. Grünkohlpflanzen – einige sind inzwischen im Garten eingesetzt.

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Warmer Herbst Salat mit Pfifferlingen

Frische Pfifferlinge sehen so lecker und appetitlich aus und neulich habe ich sie beim Lebensmittelladen um die Ecke entdeckt und gleich ein paar gekauft. Ich wußte zuerst nur, dass ich sie mit einer Sahnesoße zubereite wollte. Das habe ich dann zuhause erweitert auf einen grünen Salat mit noch warmem Gemüse in Sahnesoße (mit Möhren, grünen Bohnen und Süßkartoffeln). Hier geht´s zur Fotoanleitung:

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Zutaten: Eichblattsalat, Pfifferlinge, grüne Bohnen und Bohnenkraut, Möhren, Süßkartoffel, rote Zwiebel, Maiskeimöl (enthält hitzebeständiges Vitamin E) zum Braten und Walnussöl und Leinöl (beide sind Omega-3-reiche Pflanzenöle und nicht erhitzt besonders entzündungshemmend wirksam) für den Salat, Balsamico Essig, Sahne, Senf, Senfsaat und Cayennepfeffer

Improküche: GurkenSushi und SushiSalat

Mit dem restlichen Gemüse aus der Bio-Schnupperkiste, einer Avocado und etwas gekochter Hirse habe ich versucht Gurkensushi zuzubereiten. Der erste Versuch war lecker, aber wie man auf den Fotos vielleicht sehen kann habe ich die Gurke zu dick geschnitten. Es war mehr ein Gurkensushi Salat.

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Im zweiten Anlauf sind die Gurkenscheiben dünner und die Hirse-Avocadofüllung auch. Diese Sushi sind besonders würzig, wenn man die Sojasauce von oben seitlich in die Hirsefüllung tropfen läßt.

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Warum also nicht gleich einen Gurken, Hirse, Avocadosalat mit Sojasoße zubereiten? Gesagt getan und hier ist er schon, der würzige „SushiSalat-Prototyp“:

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