Smoothie mit Feldsalat und Apfel-Clementine

Mitte des Monats sah ich ein Rezept für „Smoothie mit Grünkohl und Apfel“. Einige Zutaten hatte ich daheim. Statt der Grünkohlblätter nahm ich Salat aus der ÖkoBox. Und zubereitet habe ich es mit diesen Zutaten: Apfel, Clementine, Feldsalat, Eichblattsalat, Agavendicksaft und Dattelsirup. Und so sah mein Ergebnis aus: …

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Mir macht das Fotografieren der Zubereitung viel Freude, weil dabei so viele leckere Bilder entstehen und ihr besser sehen könnt, ob die Zubereitung etwas für euch ist. Und hier ist die aktuelle Fototafel:

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Hier ist der Link zum Originalrezept für „Smoothie mit Grünkohl und Apfel“ auf Tanjas Blog https://liebeundkochen.wordpress.com/2018/01/17/smoothie-gruenkohl-apfel/

Danke Tanja für das richtige Rezept zu richtigen Zeit. Manchmal ist mir ein Smoothie nun doch lieber, als das Obst separat zu essen:

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Dies ist übrigens keine Werbung, sondern nur mein neuer Minimixer und das kam so:  Ich finde inzwischen selbstgemachte grüne Saucen und selbstgemachte Brotaufstriche toll und mein großer Standmixer ist mir zu wuchtig und zu unhandlich für meine kleinen Mengen. Auch mein Zauberstab ist keine angenehme Alternative. Darum habe ich mich zuerst im Internet über aktuelle Möglichkeiten informiert und sie mir dann vor Ort in einem Kaufhaus angesehen. Ich habe dort die Größe der Geräte verglichen und ausprobiert, wie praktisch ich sie finde. Entschieden habe ich mich im Kaufhaus für einen kleinen Messermixer von WMF. Ich finde ihn praktisch von der Handhabung und leicht zu reinigen.

Dies ist mein subjektiver Eindruck. Ich finde es gut, wenn jeder sich vorher überlegt, was er oder sie am meisten damit zubereiten möchte und ob einem die Praxis dann auch gefällt. Solche Geräte sind manchmal Anschaffungen fürs Leben, sofern man auch weiterhin ihre Ersatzteile erhalten kann.

Feldsalat mit Kohlrabi-Carpaccio und Sojastreifen in BBQ-Sauce

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Das erste Essen aus der ÖkoBox ist prinzipiell vegan. Es ist ein Salat mit feinen Kohlrabischeiben und Feldsalat in Öl-Zitrone Dressing, getrockneten Tomaten, Kürbiskernen und warmen Sojastreifen in Barbeque-Sauce.

Hier kommt die Fototafel mit der Zubereitung:

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Lecker war es, diese Kombination von Feldsalat mit Kohlrabi und dem würzigen BBQ-Soja. Geschmacklich erinnern mich diese Sojastreifen an Hähnchenfleisch und auch in Bezug auf den Eiweißgehalt ist das hier für mich eine echte tierleidfreie Fleischalternative, z.B. auf einem Salat wie hier oder in einem Burger.

Das getrocknete Pulled Soja enthält 43 g Eiweiß/100 g. Es saugt ca. 2x so viel gewürzte Flüssigkeit auf und enthält dann ca. 14,3 g Eiweiß/100 g.

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Zutaten: Feldsalat, Kohlrabi, Kürbiskerne, getrocknete Tomaten in Öl, rote Zwiebel, Zitrone und Olivenöl, Pulled Soja von Fa. Veganz, Würzmischung Texas Chicken für Geflügel von Fa. Ankerkraut, Barbecue Sauce von Fa. Heinz

Pflanzenpower im Januar: Winter-Jasmin und Amaryllis

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Seit längerem erfreut mich nun schon der Winter-Jasmin. Er blüht trotz Kälte und gelegentlichem Nachtfrost im schönsten sonnengelb.

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Ja, und seit Januar blühen meine beiden exotischen Amaryllis jetzt gleichzeitig. Die rote hat schon ihre zweite Blüte und die rot-weißgemusterte ihre erste nach dem Eintrocknen. Mehr dazu seht ihr in meinen früheren Beiträgen zum Thema Amaryllis:

https://essen589.com/2017/12/30/pflanzenpower-im-dezember-tanne-und-amaryllis/

https://essen589.com/2017/11/26/pflanzenpower-im-november-amaryllis/

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Das war die Ökokiste vom 29.12.2017

Mit dem Gemüse und den Eiweißquellen aus der Ökokiste habe ich einige neue Gerichte zubereitet, die ich so noch nicht kannte. Was das pflanzliche Eiweiß angeht sind mir ja die Samen und Hülsenfrüchte als Ausgangsmaterial am liebsten. Diesmal gab es 2 Gerichte mit selbst verarbeiteten Süßlupinensprossen, eins mit Kichererbsen-Hummus und eins mit fermentiertem Feto, beides gekauft. Lecker war es und aufregend. Meine Testesser hier fanden die Gerichte richtig gut und das ist ja wichtig. Mir hat es viel Spaß gemacht, ich hoffe das „dabei Zuschauen“ euch auch.

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Hier ist die Übersicht mit Links zu den zubereiteten Speisen und „Resteessen“:

Quiche mit Kürbis, Sellerie und Rotkohl und Salat aus Chicorée, Rotkohl und Sellerie

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Mit dem Gemüse aus der Ökokiste habe ich auch eine Quiche mit Kürbis, Sellerie und Rotkohl und einen kleinen Beilagensalat aus Chicoree, Rotkohl und Sellerie gemacht. Wenn man die Quiche als Kreisform aussticht und auf dem Teller serviert sieht es richtig festlich aus. Die Zubereitung ging so vor sich:

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Es war ein leckeres Mittagessen, nur leider nicht vegan. Statt des Parmesankäses kann man auch vegane Hefeflocken nehmen und statt der 4 Eier und des Schmands z.B. 700 g veganen Seidentofu für den Belag, um auf die gleiche Eiweißmenge (ca. 35 g Eiweiß/Quiche plus das der Kürbiskerne) zu kommen und ein ähnliches Backergebnis zu erhalten. Bei mir ging das diesmal nicht, weil wir die Quiche zu zweit gegessen haben und die zweite Person wegen einer Autoimmunerkrankung kein Soja essen soll.

Bei Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) oder Histaminunverträglichkeit könnt ihr auch die entsprechenden Zutaten austauschen. Der Schwerpunkt des Gerichtes liegt auf dem Gemüse, den Gewürzen und den dazu passenden Eiweißkomponenten.

Falls ihr eine vegane Alternative zum Seidentofu für diese Art Quiche wisst, gebt mir doch bitte Bescheid. Vielleicht gibt es ja inzwischen etwas Ähnliches zum Überbacken z.B. aus Süßlupinen, die enthalten auch genug Eiweiß. Ich kenne es nur noch nicht. Ist wohl alles eine Frage der Zeit, das kommt sicher noch…

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Zutaten

Quiche: Maiskeimöl, Weizenmehl, etwas Wasser, Rotkohl, Muskatkürbis, Sellerie, Salz, Cayennepfeffer,  Parmesankäse, 4 Eier, Schmand und Kürbiskerne

Beilagensalat: Olivennöl, Weisweinessig, Sellerie, Chicorée, Rotkohl, Senf, Cayennepfeffer, etwas Salz, Agavendicksaft und Kürbiskerne

Pflanzliche Königsberger Klopse mit Kartoffeln, Kapern und roter Beete

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Ich experimentiere schon eine Weile mit Süßlupinensprossen und ihrer Zubereitung herum. Darum habe ich auch einige Süßlupinenkroketten vom Vortag aufgehoben und sie in einer selbstgemachten weißen Sauce mit Kapern erwärmt. Ich habe probiert, ob sie dann in Konsistenz und Aussehen den Königsberger Klopsen ähneln. Der Geschmack war schon deutlich anders, aber die Zubereitungsweise mit der weißen Sauce mit Kapern hat mir gefallen. Vielleicht ist das auch etwas für euch.

Süßlupinen enthalten mit ca. 39 g Eiweiß je 100 g als Samen sehr viel Eiweiß. Wenn sie in Wasser quellen, nehmen sie das x-fache an Gewicht zu, nicht aber an Eiweiß. Ungefähr 6 Kroketten enthalten ca. 20 g Eiweiß, genug für eine vollwertige Hauptmahlzeit.

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Zutaten:

Weiße Sauce mit Kapern: Mehlschwitze (Weizenmehl, Lupinenmehl und Rapsöl) mit Gemüsebrühe und etwas Weißwein, eingelegte Kapern

Süßlupinenkroketten: 4 Tage gekeimte Samen, Weizenmehl Typ 550, Grünkernschrot, Knoblauchzehe, Schalotte, 1 TL Flohsamenschalen, ca. 150 ml Gemüsebrühe, Koriander oder Kurkuma, Gartenkräuter, Kreuzkümmel, Liebstöckel, Cayennepfeffer (Fototafel mit der Zubereitung siehe Beitrag vom 08.01.2018)

Pellkartoffeln und eingelegte Rote Beete

Süßlupinenkroketten mit Erdnuss-Mandel-Sauce und Muskatkürbis

Bei diesem Essen habe ich das ganze Kilogramm Muskatkürbis aus der Ökokiste in Scheiben geschnitten im Backofen gegart. Dazu gab es eine pflanzliche Eiweißquelle, die Süßlupinensprossen mit wenig Mehl zu Kroketten verarbeitet und zwei pikante Saucen, eine Erdnuß-Mandelsauce und eine grüne Sauce.

Süßlupinen enthalten ca. 39 g Eiweiß je 100 g, also als Samen 39 Prozent. Wenn sie in Wasser quellen, nehmen sie an Gewicht zu, nicht aber an Eiweiß.

Die Süßlupinensprossen entstanden aus ca. 100 g Samen, die ca 39 g Eiweiß enthalten haben. Ungefähr 6 Kroketten enthalten ca. 20 g Eiweiß, dazu kommen noch ein paar Proteinchen aus Nüssen und Mandeln. Das ergibt eine vollwertige Hauptmahlzeit ohne Tierleid. Unser Körper verbraucht täglich mindestens 0,55 g Eiweiß/kg Körpergewicht. Bitte achtet darauf und rechnet auch mal euren Eiweißverzehr nach. Man verschätzt sich leicht und isst dann täglich zu wenig Eiweiß. Und gerade die essentiellen Aminosäurebestandteile verschiedener Eiweiße kann unser Körper nicht nachbauen.

Und hier kommt die Fototafel mit der Zubereitung:

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Die grüne Sauce hatte ich tiefgefroren konserviert und einen Teil für dieses Essen aufgetaut. Link zur grünen Sauce: https://essen589.com/2017/11/11/was-mache-ich-mit-zu-vielen-salatblaettern-gruene-sosse/

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Jetzt noch die Dekoration mit ein paar Kürbiskernen und Mandelblättchen und fertig ist ein leckeres und vollwertiges veganes Essen. Guten Appetit.

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Fixe Butterrübchen-Pommes mit Jackfrucht und Hummus Tahini

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Es war noch etwas gebratene Jackfrucht vom Essen zuvor übrig. Diesmal wollte ich sie mit pflanzlichem Eiweiß kombinieren und zwar mit dem fertig gekauften Hummus Tahini. Beides ist mit Agavendicksaft, Knoblauch, Olivenöl und Kreuzkümmel angemacht und hat geschmacklich sehr gut harmoniert. Dazu gab es fruchtig schmeckende, selbstgemachte Butterrübchen-Pommes aus der Ökokiste. Sie mussten nur geschält, in Stäbchen geschnitten und im Backofen gegart werden (30 Minuten bei 175 oC Umluft). Das ging fix, war echt lecker und ist bestimmt nicht ungesund.

Und hier kommt meine Fotodokumentation mit den einfachen Zubereitungsschritten:

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Zutaten: Jackfruchtstücke mit Olivenöl, Kokosöl, Schalotten und Knoblauch angebraten (mit Mandelmus, Agavendicksaft, Paprikapulver, Kreuzkümmel, Cayennepfeffer) und Hummus Tahini von Bioverde und Butterrübchen mit Olivenöl