Rum-Nusskuchen im Schokoladenkleid – rein pflanzlich

Auf die Idee ein wunderbares Nusskuchenrezept rein pflanzlich zu gestalten hat mich Kristina gebracht. Sie backt einen sehr sehr leckeren Rum-Nusskuchen im Schokoladenkleid, u.a. mit Eiern und Butter. Wie also würde ich den Kuchen rein pflanzlich umsetzen und vielleicht nach meinem Geschmack etwas variieren?

Und hier ist das quasi vegane Ergebnis und das Rezept:
20181229_095334_resized_essen589CR.jpg

Rum-Nusskuchen im Schokoladenkleid – rein pflanzlich

Zutaten:
Für den Teig:
je 100 g Haselnüsse, bzw. Mandeln gemahlen
je 100 g Haselnüsse, bzw. Mandeln fein gehackt
100 ml pflanzliches Öl (z.B. Maiskeimöl)
100 g Zucker (z.B. 50 g Roh- und 50 g Rohrzucker)
50 g Korinthen
3 reife Bananen
100 g Mehl
1 TL, gestr. Backpulver
100 ml
Rum mit eingelegter halber Vanilleschote
Für die Glasur:
100 g Schokolade, Zartbitter (z.B. 75-85 % Kakao)
10 g Kokosfett

Zubereitung:
  • Bananen mit Gabel zerdrücken. Korinthen, Zucker, Mehl und Backpulver, Öl, und Nusskernemehl, hinzufügen und mischen.
  • Zuletzt die frisch grob geriebenen Nüsse und Mandeln hinzufügen und unterheben.
  • Teig in eine Kastenform (30 cm Länge) mit Backpapier am Boden doppelt ausgelegt füllen.
  • Bei 160 Grad ca. 50 min backen (Umluft). Nach 30 Minuten mit einem Teller abdecken.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

  • Den Kuchen noch heiss mehrmals mit einem Holzstäbchen einstechen und mit dem Rum tränken.
  • Für den Guss die in Stücke gebrochene Schokolade mit dem Kokosfett in eine Schale geben und im ausgeschalteten Umluftbackofen schmelzen lassen. Die Glasur soll nicht wärmer als 45 Grad Celsius werden. Den Kuchen damit glasieren und trocknen lassen.
  • Mindestens einen Tag ruhen lassen.

1900lang_20181228_135113_essen589CR

Ich habe den Kuchen vorsichtig abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Und so wurde er am nächsten Tag „serviert“:

 

Geschmack:

Der Kuchen ist durch die Schokolade aussen schon beim ersten Bissen sehr lecker und nussig geschmacksintensiv. Locker, bananig, nussig, durch die Mandeln teils abgemildert, herzhaft und mit Korinthen dazwischen, teils schokoladig und innen teils nach Rumkugel schmeckend – sehr lecker. Eine 1 cm Scheibe davon hat mir nicht gereicht… :)

Dankeschön Kristina, für diese leckere Anregung.

Spontan fällt mir noch ein, dass ich als Variation das nächste Mal kleine Zartbitter-Scholodadenstückchen einfügen könnte oder wie Kristina, die Nüsse grob hacken und dann anrösten…

 

Und hier ist das Originalrezept von Kristina:

Rum-Nusskuchen im Schokoladenkleid

Zutaten:
Für den Teig:
150 g Haselnüsse, gemahlen
100 g Haselnüsse, fein gehackt
275 g Butter, weich
175 g Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
4 Ei(er)
200 g Mehl
1 TL, gestr. Backpulver
7 EL
Rum, zum Tränken
4 EL Konfitüre, (Aprikosenkonfitüre) zum Aprikotieren
3 EL Wasser
Für die Glasur:
100 g Schokolade, Zartbitter
10 g Kokosfett
Zubereitung:
  • Gehackte und geröstete Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten.
  • Weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, nach und nach die Eier zugeben und gut verrühren. Mit Backpulver gemischtes und gesiebtes Mehl unterheben, zuletzt die Nüsse.
  • Teig in eine gefettete Kastenform (30 cm Länge) füllen.
  • Bei 180 Grad ca. 50 min backen (Stäbchenprobe).
  • Den Kuchen noch heiß mehrmals mit einer Stricknadel oder einem Holzstäbchen einstechen und mit dem Rum tränken.
    Zum Aprikotieren die Marmelade durch ein Sieb streichen, mit dem Wasser einmal aufkochen lassen und den Kuchen damit bestreichen. Trocknen lassen.
    Für den Guss die in Stücke gebrochene Schokolade mit dem Kokosfett schmelzen, Kuchen damit glasieren und trocknen lassen.
  • Kuchen schmeckt besonders gut, wenn er 2 oder 3 Tage durchziehen darf!

Elisenlebkuchen ohne Mehl

20181223_150720_resized

Weihnachten nähert sich nun ganz schnell und ich habe gestern die letzten Weihnachtsplätzchen gebacken, Elisenlebkuchen, diesmal wieder ohne Mehl.

Das Rezept habe ich leicht modifiziert nach der Zeitschrift „Meine Familie & ich“
Ausgabe 11 (1997).

 

Zutaten:

20181222_123125_resized.jpg

Ca. 50 Oblaten mit 5-7 cm Durchmesser oder entsprechend mehr kleinere Oblaten

50 g ganze Haselnusskerne (zum selbst zerkleinern)

50 g Haselnussmehl

50 g ganze Mandelkerne (zum selbst zerkleinern)

50 g Mandelmehl

100 g Zitronat

50 g Orangeat

1 Teelöffel Zimt

1 Teelöffel Lebkuchengewürz (Zimt, Anis, Nelken, Kardamom, Koriander)

3 Bio-Eier

160 g Puderzucker

1 Bio-Zitrone, zum Schale abreiben

 

Zubereitung:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ich zerkleinere zunächst die ganzen Nüsse und Mandeln und mische dann die Eier und den Puderzucker, indem ich sie schaumig rühre. Dann gebe ich die grob geriebenen Kerne und die Gewürze dazu.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das Zitronat und das Orangeat habe ich dieses Mal grob gerieben und es zum noch recht flüssigen Teig dazugegeben. Und schliesslich kommen noch die jeweils 50 g feingemahlenen Mandeln und Haselnüsse hinzu und werden gut gemischt. Den nun festeren Teig verteile ich mit zwei Teelöffeln auf die Oblaten auf ein Blech mit Backpapier zum anschliessenden Backen.

 

Backen:

Für meine (4,4 cm Durchmesser) Oblaten: 18 Minuten bei 150 Grad Celsius im Backofen (Umluft)

20181222_143058_resized

Heute habe ich die gebackenen Elisenlebkuchen zur Hälfte „schokoliert“. Das geht ganz einfach, wenn ich die Zartbitterkuvertüre in eine Silikonform gebe und diese bei 50 Grad im Umluftofen „schmelze“:

 

Geschmack:

Diese Elisenlebkuchen schmecken köstlich nussig und Orangeat-fruchtig und irgendwie auch nach Marzipan mit Schokolade.

20181223_150738_resized

Schnelle Küche in Teamwork

Manchmal muss es „einfach“ sein:

20181118_114018_resized

Mein Mann hat das Omlett mit Pilzen und Tomaten gemacht und ich den Salat aus Feldsalat mit Champignons und Kürbiskernen und einem Öl-Essig-Dressing. Das ging ziemlich schnell und ist vollwertig…

20181118_113025_resized

Und so haben wirs serviert und konsumiert:

20181118_114538_resized

Macht mal Pause im Weihnachtstrubel …

Ofengemüse mit Sesam-Lupinenschnitzen

20181120_170700_resized

Mit den Zutaten aus der Biokiste habe ich ein ähnliches zweites Gericht gekocht

Zutaten:

Hokkaidokürbis, Lauch, Butterrübchen, Sellerie, Rapsöl und eine rote Zwiebel. Dazu gibt es Lupinen-Geschnetzeltes.

20181120_171011_resized

Mit dem Kürbis ging es los, er wurde entkernt und in kleine Stücke geschnitten.

20181120_172151_resized.jpg

Hier seht ihr schon das fertige Ofengemüse auf dem gefetteten Blech mit getrochneten Rosmarinnadeln. Während es im Backofen bei ca. 20 Minuten bei 165 Grad Celsius gart …

20181120_172651_resized

zerschneide ich schon mal das Lupinen-Geschnetzelte und brate es mit ungeschältem Sesam in Rapsöl an und parallel Lauch und Zwiebeln …

20181120_175332_resized.jpg

Ja und das Gesamtergebnis sah dann auf unseren Tellern so aus:

20181120_175818_resized

Das Gericht ist vollwertig, 100 g des Lupinen-Geschnetzelten enthalten 25,1 g Eiweiss und wie das Rapsöl wertvolle essentielle Fettsäuren und das Gemüse Vitamine und Spurenelemente. Na wäre das etwas für euch?

Ofengemüse mit Naturfeto aus der Biokiste

Vorher: 20181120_170703_resized (2)

Nachher:20181124_161447_resized.jpg

Ofengemüse mit pflanzlichem Eiweiss, hier Naturfeto, ist eines meiner Lieblingsessen. Das Gemüse schmeckt durch die Zubereitung im Umluftofen noch intensiver, weil es nicht verwässert, sondern leicht eintrocknet und dadurch konzentrierter schmeckt.

Heute gibt es Hokkaido Kürbis, Fenchel und Butterrübchen (letztere sind als einzige geschält) aus dem Backofen. Gut waschen, in Stücke schneiden und etwas hitzebeständiges Öl darüber tröpfeln – fast fertig…20181124_152418_resized.jpg

Ca. 20-30 Minuten bei 165 Grad Celsius (hier Umluft) backen. Schnittprobe machen, um die Garheit festzustellen.

Während der Backofen backt habe ich Porree und Möhren geschrubbt und gestückelt und mit einer roten Zwiebel in Öl angebraten. Nach ca. 15 Minuten den ebenfalls gestückelten Natufeto zugeben und 5-10 Minuten mitbraten.

20181124_161232_resized.jpg

Wenn das Backofengemüse gar ist kann serviert werden.

20181124_161249_resized.jpg

Der Naturfeto liefert uns das essentielle Eiweiss, das native Öl die essentiellen Fettsäuren und mit dem schmackhaften Gemüse kann man sich rundum satt essen, ohne zuviele unnötige Kalorien. Ja und Ballaststoffe gibt es durch das ungeschälte Gemüse auch noch. Was will man mehr?

20181124_161452_resized

Der verrückte Beeren-Schokokuchen

Neulich wollte ich einen Low Carb Schokokuchen mit Tiefkühlbeerenmischung backen. Es sollte ein Kuchem mit möglichst wenig Mehl und Zucker und mit einem möglichst niedrigen glykämischen Index werden, was ja bei Süsswaren nicht ganz so einfach ist. Es gibt aber verschiedene Zucker, die so verstoffwechselt werden, dass die Insulinpumpe nicht gleich massiv anspringt.

Das sind z.B. Birkenzucker (Xylit), Fruchtzucker (Fruktose), Kokosblütenzucker und Milchzucker. Hier habe ich Kokosblütenzucker (und glykämisch gesehen günstiges Kokosmehl) zu 50 Prozent eingesetzt .

20181117_142507_resized

Dafür habe ich ein altes Rezept für eine Schokoladentorte mit wenig Mehl als Inspirations-Grundlage genommen und wie folgt abgewandelt:

20181117_134633_resized

 

Meine Zutaten und Zubereitung:

100 g Kokosöl

50 g Rohrohrzucker

50 g Kokosblütenzucker

5 Bioeier

mischen und

dann ging es so weiter:

150 g ganze Mandeln (frisch mechanisch zerkleinert)

125 g Zartbitterschokolade (frisch mechanisch zerkleinert)

60 g Weizenmehl 550

60 g Kokosblütenmehl

1 Messerspitze Backpulver

250 g Tiefkühlbeerenmischung (Heidelbeeren, Himbeeren, Cranberries)

gut vermischen und

zum Schluss Eischnee aus den vorher abgetrennten 5 Hühnereieiweiss schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.

Backform einfetten, Teig einfüllen und 50 Minuten bei 155 Grad Celsius Umluft backen.

Aber dann habe ich einen entscheidenden Fehler gemacht, schaut mal selbst:

Ich hätte warten sollen, bis der Kuchen abgekühlt und das Kokosöl wieder fest ist, bevor ich den Rand löse und den Kuchen stürze.

Entsprechend zerstört sah der Kuchen dann leider auf dem Kuchenteller aus. Das tat seinem Geschmack jedoch keinen Abbruch. Mein Testesser hat immer wieder zugelangt und das ist doch ein gutes Zeichen.

Der Kuchen schmeckt lecker schokoladig und beerig gut. Und wenn man nicht gleich mehrere Stücke isst, dann wird auch die Bauchspeicheldrüse (Insulinpumpe) geschont.

Das Thema Low Carb hatte mich schon letztes Jahr interessiert. Da hat Jenny Experimente mit Kichererbsen und Mandelmehl gemacht und mich zu folgender Variante angeregt: Low Carb: Dattelgesüßte kichernde Zimt-Mandelkekse

https://essen589.com/2017/10/28/low-carb-dattelgesuesste-kichernde-zimt-mandelkekse/

Ingwerkekse

20170214_www-essen589-com

Hier ist ein einfaches Rezept für Ingwerplätzchen.

Man nehme:

300 g Mehl, (z.B. Dinkelmehl Typ 630)
150 g Zucker,
120 ml Pflanzenöl (z.B. Maiskeimöl),
1 Teelöffel Backpulver,
1 Teelöffel gemahlenen Zimt,
2 Teelöffel gemahlenen Ingwer,
etwas Salz,
50 g kandierten Ingwer,
1 Ei

Zubereitung des Teiges:

Alle trockenen Zutaten in einer Rührschüssel mischen und dann die flüssigen Zutaten zugeben und gut verkneten.

Den Teig zu einer Rolle formen und 1 Stunde kühl stellen.

Danach den Teig ausrollen und mit einer herzförmigen Keksformen Plätzchen ausstechen oder die Teigrolle in 3-4 mm dicke Scheiben schneiden. Die Teigformen werden dann auf ein gefettetes Backblech oder auf Backpapier auf dem Backblech gelegt und ungefähr 12 Minuten bei 175 Grad (Umluftbackofen: 155 Grad) gebacken.

2017_01_08b_www-essen589-com_2

Lasst es euch gut schmecken.

Hier geht es noch zur Fototafel des „The Making of“: Ingwerkekse – locker und lecker

Variationen:

Bei den Keksen auf den Zubereitungsfotos habe ich eine Banane statt des Eies genommen und statt des Pflanzenöles Butter. Viele Zutaten lassen sich austauschen je  nachdem, welche Vorräte wir gerade zuhause haben.

Ich füge auch gern etwas frischen Ingwer (3 cm Ingwerwurzel geraspelt) und etwas (Bio-) Zitronen- oder Orangenschale (1-2 mm dick), dünn abgeschnitten, zum Teig hinzu.

Grünkohl-Eier-Kartoffelrösti

20181128_143629red_1900lang

Unsere Grünkohlpalme hat wieder ein paar Blätter spenden müssen. Schaut mal, was ich damit zubereitet habe:

20181128_155351red_1900lang

Und das ging so: Hier sind schon mal die Zutaten …

20181128_145145red_1900lang

und hier kommt die Fototafel mit der ganzen Zubereitung:

Dieses Mal habe ich alle Zutaten durch eine mechanische Reibe zerkleinert und danach in der Pfanne gebraten. Wer weniger Fett verwenden möchte kann die Sahne durch eine fettarmere Variante ersetzen.

Die Kombination Kartoffel und Ei ist ganz einfach, aber sehr hochwertig, da der Körper in dieser Kombination besonders viel tierisches Eiweiss verwerten und daraus körpereigenes Eiweiss aufbauen kann.

Na, wäre das etwas für euch? Habt es fein und liebe Grüsse…