DIY: Melonen-Kokos-Eiscreme

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Gut gefallen hat mir auch das aus der Biokiste selbstgemachte Melonen-Kokoseis.

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Man nehme für eine grosse Portion:

eine dicke Scheibe lieblich schmeckende Melone, 200 ml Kokoscreme und 3-4 EL Holunderblütensirup, Ceylon-Zimt, einen Pürierer und eine Eismaschine (oder tiefgefrorene kleine Melonenstücke, die der Pürierer noch zerkleinern kann)

Und so sah das dann in der Praxis Schritt-für-Schritt aus:

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Ich möchte noch etwas zum Thema Markennamen und Werbung schreiben. Ich mache hier keine Werbung für einzelne Produkte. Nehmt einfach die Produkte eurer Wahl und probiert damit ein leckeres Gericht zu machen. Es ist so vieles individuelle Geschmackssache. Ich zeige euch aber hier, mit welchen Produkten ich arbeite. Das ist auch für mich ein bebildertes Protokoll, nach dem ich später das Gericht wieder so zubereiten kann. Ich bin das jahrelang aus der Wissenschaft so gewohnt. Da ist Transparenz und Reproduzierbarkeit sehr wichtig.

Mein Blog hier ist privat und ich möchte auch keine „Influenzerin“ sein oder werden. Ich bin Wissenschaftlerin und experimentiere einfach gern. Und ich veröffentliche die Ergebnisse, die mir gefallen haben, um Anregungen zu geben, wie man rein pflanzlich wie hier oder auch bio-vegetarisch lecker essen kann. In anderen Ländern geht das doch auch. Ich kann die Massentierhaltung für möglichst billige Produkte und das damit verbundene Tierleid nicht ignorieren und möchte auch auf diese Weise dazu beitragen, dass es endlich weniger wird. Ich mache das aber nicht zwanghaft, sondern mit Freude am Neuen. Ich denke, so können wir etwas zum Guten verändern und dass wir selbst zum Erhalt unserer Erde beitragen müssen und nicht nur Politiker oder andere ist auch klar – finde ich.

Eine interessante Sendung zum Thema „Der Regenwald brennt – zerstört unser Konsum den Planeten? „maybrit illner“ am 29. August 2019″ habe ich gestern im Fernsehen gesehen. Es ging dabei auch um unser Essverhalten. Die Sendung wird in der Mediathek wiederholt. Mir hat sehr gefallen, was Ranga Yogeshwar und Nelson Müller dort gesagt haben. Ist ein guter Denkanstoss…

https://www.zdf.de/politik/maybrit-illner/der-regenwald-brennt-zerstoert-unser-konsum-den-planeten-sendung-vom-29-august-2019-100.html

In diesem Sinne, geniesst nachhaltig und lasst uns unseren blauen Planeten erhalten. Ein schönes Wochenende wünschen euch

Steve und Jutta

Bitte_nicht_stören

 

Zucchinipuffer mit Feto und Sesam

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Mit diesen Zutaten habe ich ganz leckere Zucchinipuffer mit einem einfachen Beilagensalat gemacht. Und das ging so.

Man nehme ein gutes Öl, Weissweinessig, Salz, Cayennepfeffer und Senf. Nehmt einfach die Marken, die ihr zuhause habt. Dies hier ist nur eine Dokumentation, wie ich es gemacht habe…

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Zum grünen Salat und zum Radicchio habe ich frischen Rosmarin, Zitronenmelisse, Schnittlauch und blühenden Majoran gepflückt und zugefügt.

Dann ging es weiter mit der Zubereitung der Zucchinipuffer. Die Zucchini wurde gerieben, mit Kräutern, Gewürzen und mit Maisstärke versetzt. Schaut mal, ob ihr auf den Fotos alles erkennen könnt:

Ja das ist mein Lieblingsessen aus der aktuellen August Biokiste. Es ist knusprig und einfach lecker. Wäre das auch etwas für euch?

Zucchiniröllchen im Brotteig

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Dieses Gericht aus der Biokiste im August hat mir besonders geschmeckt. Es ist wie eine Quiche mit Eiersahnesauce zubereitet. Und nach diesen Rezepten habe ich meine Zubereitung entworfen:

https://www.essen-und-trinken.de/rezepte/84922-rzpt-zucchini-quiche

Abweichend davon habe ich den Parmesankäse, die Butter, 3 von 4 Eiern und den Doppelrahm-Frischkäse weggelassen, weil ich sie nicht vorrätig hatte und auch gern veganisiere, wo ich kann und mag.

Statt dessen habe ich selbstgemachtes Radieschenblattpesto, eine Zwiebel, zwei gekochte Pellkartoffeln, Sonnenblumenkerne, Sesam, Kurkuma und Öl zugefügt.

Und dies waren meine Zutaten:

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Hier kommt die Schritt-für-Schritt Fotoschau:

Insgesamt finde ich, dass meine Quiche durch das Dinkelvollkornmehl (1:1 mit Weizenmehl Typ 550 gemischt) und den geringeren Flüssigkeitsanteil im Belag (weniger Eier, kein Käse, Bindung durch 1 TL Maisstärke) wie Brot mit leckeren gefüllten Zucchiniröllchen schmeckt. Mir hat das und auch das Fehlen der beiden Käsesorten der Rezeptvorlage nicht viel ausgemacht. Ich finde, man kann ruhig eine Rezeptidee weiterverfolgen, auch wenn man nicht alle Zutaten zuhause hat.

Einen schönen Sonntag und liebe Grüsse von Steve und mir. Er döst mal wieder draussen bei 28 Grad im Schatten…

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Meine aktuelle Biokiste im August, KW32

Inzwischen habe ich die diesjährige August Biokiste (Obst, Gemüse und pflanzliche Eiweissquellen) in Ruhe verarbeitet und so sah sie aus:

… mit folgendem Inhalt:

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Und diese Speisen und Mahlzeiten habe ich damit zubereitet:

Gibt es etwas, was euch besonders interessiert? Ich zeige euch die Zubereitung gern in den nächsten Tagen.

Liebe Grüsse,

Jutta und Steve

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Das war die Biokiste im August 2017

Übersicht aller Gerichte aus der Biokiste im August:

Und hier folgen noch die beiden fehlenden Zubereitungen für die …

 

„Melonen-Aprikosenmarmelade“

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Mit der anderen Hälfte der Aprikosen, der kleinen Charantais Melone, einem Teil des Ingwers aus der Ökokiste und mit Gelierzucker habe ich eine fruchtige Marmelade gekocht. Wer weniger Zucker einsetzen möchte kocht sich mit dem Obst und etwas Stärkepulver eine „Gelbe Grütze“. Das mache ich demnächst mit diesen Obstsorten; ich freue mich schon darauf.

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Die Aprikosen und die Melone entfalten in der Marmelade ihren vollen Geschmack, weil sie reif und frisch sind. Diese Marmelade schmeckt fruchtig, nicht zu süß und der Ingwer hält sich trotz der eingesetzten größeren Menge geschmacklich dezent im Hintergrund.
Ich habe die Fruchtstücke im Gelierzucker übrigens über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen und die fertige Marmelade bleibt auch im Kühlschrank bis zum Verzehr.

 

und die …

„Kichernde Paprika“

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Als fünftes Gericht aus der Ökokiste im August 2017 habe ich gefüllte Paprikaschoten zubereitet. Sie sollten vegan und eiweißreich gefüllt sein – aber nicht mit Soja- oder Süßlupinen. Dafür habe ich Kichererbsen im Keimglas vorgekeimt und nach 2 Tagen mit Knoblauch in Olivenöl angebraten. Wegen der kürzeren Kochzeit habe ich etwas später rote Linsen und Cashewmus zugegeben, alles in Brühe gegart und über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt. Am nächsten Tag ging es weiter, aber seht selbst:

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Zutaten: Gelbe und rote Paprikaschote, rote Linsen, keimende Kichererbsen, Gemüsebrühe, Olivenöl, Kreuzkümmel, Kurkuma, Chiliflocken und Cayennepfeffer, Cashewmus, ganze Tomaten aus der Dose, Knoblauch, frischer Rosmarin

Obwohl Kichererbsen (20 g Eiweiß/100 g), rote Linsen (26 g Eiweiß/100 g), Cashewmus (15 g Eiweiß/100 g) hohe Proteinanteile haben, muss ich wohl einiges von dieser Hauptmahlzeit essen, um damit an diesem Tag annähernd auf die von mir täglich benötigte Eiweißmenge zu kommen. Ihr seht, ich tue mich immer noch schwer, vegan auf meine benötigte Eiweißmenge zu kommen. Wie macht ihr das?

DIY aus der Biokiste: Zucchini-Kartoffel-Eierküchlein mit Zwiebel-Paprikagemüse und Pfannenkäse

Aus der Ökokiste im August 2017 habe ich mit den Hühnereiern und dem restlichen Gemüse Zucchini-Kartoffel-Eierküchlein im Backofen und in der Pfanne Zwiebel-Paprikagemüse, Pfefferonen und den Pfannenkäse zubereitet.

Und das ging so:

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Zutaten: Hühnereier, rote Paprikaschote, Zucchini, Pellkartoffeln, rote Zwiebeln, Knoblauch, Pfefferonen, Arrabiata-Gewürzmischung, Maisstärke und Grill- und Pfannenkäse mit Kräutern

100 g Grill- und Pfannenkäse (1 Portion) enthalten 23,5 g Eiweiß, 25 g Fett, 1 g Zucker, 2,4 g Salz und ca. 60 mg Cholesterin.

100 g Hühnerei (ca. 2 Eier/1 Portion) enthalten 12 g Eiweiß, 14 g Fett, 1 g Kohlenhydrate und < 1 g Salz und 450 mg Cholesterin.

Im Gegensatz zu den pflanzlichen Eiweißquellen enthalten die tierischen Eiweißquellen Cholesterin und keine Ballaststoffe.

DIY aus der Biokiste: : Pellkartoffeln mit grünen Bohnen und Zwiebelquark

Als drittes Gericht aus der Ökokiste im August 2017 habe ich frische Pellkartoffeln mit grünen Bohnen und einem fertig gekauften Drei-Zwiebel-Quark zubereitet.

Grüne Bohnen (Phaseolis vulgaris) gehören zur Familie der Schmetterlingsblütler / Leguminosen. Sie sind Hülsenfrüchte, die wir mitsamt den Samen essen und haben von Juli bis September bei uns im Freiland Saison. Hülsenfrüchte wie Bohnen enthalten relativ viele Purine. Menschen, die unter Gicht leiden, sollten daher besser auf Bohnen verzichten.

Die Grüne Bohne, auch Gartenbohne oder Fisole genannt, wächst als Busch- oder Stangenbohne. Sie enthält viele wertvolle Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe und pflanzliches Eiweiß (2,4 g/100 g), das in den Samenkernen (diese enthalten im Schnitt 21% Eiweiß) konzentriert ist. Daneben enthalten die Hülsen und Kerne Vitamin B2, Vitamin B6 und Beta-Carotin das der Körper in Vitamin A umwandeln kann. Auch Mineralstoffe kommen in Bohnen vor, unter anderem Kalium, Kalzium und Magnesium.

Je 100 g grüne Bohnen sind  37 Kcal; 2,4 g Eiweiß; 0,2 g Fett; 5, 1 g Kohlenhydrate; 1,9 g und 0,7 g Mineralstoffe enthalten.

Roh soll man Grüne Bohnen nicht verzehren, weil sie Lektine enthalten, wie das für uns schädliche Protein Phasin. Beim Kochen werden diese Stoffe zerstört und man kann das Gemüse danach genießen. Grüne Bohnen kocht man für ca. 10 Minuten in heißem Wasser oder man brät sie mit etwas Fett an.

Modifiziert nach: http://www.apotheken-umschau.de/Gruene-Bohnen

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Zutaten: Pellkartoffeln mit grünen Bohnen (Buschbohnen), Bohnenkraut, Drei-Zwiebel-Quark und etwas frischem Rosmarin

DIY aus der Biokiste: Süßlupinen-Paella mit Paprikas, Zucchini und grünen Buschbohnen

Eine Paella ist ein spanisches Reisgericht aus der Pfanne. Die ursprüngliche traditionelle Paella Valenciana besteht aus Reis, der mit Safran leuchtend gelb gefärbt wird, Gemüse und hellem Fleisch. Als Gemüse werden meist zerkleinerte Tomaten, grüne breite Bohnen, sowie große, flache weiße Bohnen verwendet. Gewürzt wird mit Salz, gelegentlich mit fein geriebenem frischen Knoblauch und eben Safran. Frische Rosmarinzweige, die während der letzten Minuten auf den Reis gelegt werden, geben einen zusätzlichen mediterranen Geschmack. Die Reiskörner in der Paella sollten trocken, körnig und nicht verklebt sein. Obwohl die spanische Küche sehr regional geprägt ist, hat die Paella in ganz Spanien einen sehr hohen Bekanntheitsgrad. In den verschiedenen Regionen Spaniens werden mehrere von der traditionellen Paella Valenciana abweichende Varianten zubereitet.
Aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Paella

Mit dem Gemüse aus der Ökokiste im August 2017 und Süßlupinengranulat (Bio Lupinen Chrunchy) statt Reis habe ich eine vegane Paella Variante gekocht. Durch den hohen Eiweißgehalt der Lupinen, durch das Gemüse und das Olivenöl ist das Essen eine vollwertige und in Bezug auf essentielle Nährstoffe, Vitamine und Mineralien ausgewogene Mahlzeit.

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Zutaten: Süßlupinen-Paella mit Paprikas rot und gelb, Zucchini, Zwiebeln, Knoblauch, grünen Bohnen, Bohnenkraut, Gemüsebrühe, Cayennepfeffer, Salz, Pfefferonen, Safran, Olivenöl und frischem Rosmarin

 

DIY aus der Biokiste: Zwetschgen-Aprikosen-Tarte

Und hier ist das erste Gericht aus der Ökokiste im August 2017, eine Zwetschgen-Aprikosen-Tarte; natürlich vegan.

Das Ei im Rezept habe ich durch Süßlupinenmehl, Natron und Backpulver ersetzt und den Boden der Tarte mit feinem Weizenmehl, gekeimtem Sesam und Lebkuchengewürz schmackhaft knusprig gebacken. Statt Butter nehme ich Pflanzenöl.

Zutaten: Zwetschgen, Aprikosen, Zimt, Roh-Rohrzucker, Lebkuchengewürz, gekeimter Sesam, Weizenmehl, Süßlupinenmehl, Backpulver, Natron, Maiskeimöl, Wasser

Was soll ich sagen, die Tarte war ruck-zuck aufgegessen…

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Eine Ökokiste aus dem Erntemonat August

Gestern habe ich eine Ökokiste bestellt. Meine Wahl, was ich saisonales bestelle, hängt davon ab, was der jeweilige Demeterhof selbst anbaut und das ist dann nicht soviel wie auf der allgemeinen deutschen Saisonliste. Das mache ich so, weil ich die beiden Demeterbauern in meiner Nähe unterstützen möchte. Sie tun soviel für die Natur hier. Beide Demeterhöfe sind im Biolandverbund vernetzt und so kann ich über sie saisonales Obst und Gemüse aus ganz Deutschland ordern wenn es verfügbar ist.

Damit ihr nicht so lange warten müsst zeige ich euch schon meine 2017 im August zusammengestellte Biokiste und in den Folgetagen, was ich daraus zubereitet habe. Saisonale Küche ist ja irgendwie zeitlos…

In der Zwischenzeit empfange ich die diesjährige Biokiste und koche in Ruhe und ohne Termindruck…

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Aus dem August 2017:

Heute kam meine Ökokiste mit all diesem schönen und frischen Obst und Gemüse. Darin enthalten sind verschiedene oft saisonale und regionale Obst- und Gemüsesorten und diesmal auch getrocknete Kräuter und pflanzliche Sahnealternativen.

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Das reicht ja wieder für eine ganze Weile. Ich habe dann alles schön übersichtlich auf meinem Tisch ausgebreitet – ich liebe diesen Anblick von frischem Obst und Gemüse – und für euch fotografiert.

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Die Fotodokumentation der aus dieser Ökokiste zubereiteten Speisen folgt in den nächsten Tagen. Hurra, heute geht es wieder los mit frischem Bio-Obst und Gemüse.