Eine gemüsige Nudelsuppe im „Ramen Style“

Im Sommer habe ich im Katzencafe sehr leckeres japanisches Ramen mit Stäbchen und Suppenlöffel gegessen. Es bestand aus viel Gemüse mit Sesam, Tofu und Ei. So lecker sah es aus:

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Ramen sind eine eigene Art japanischer Nudeln. Der Teig für die meisten Ramen-Nudeln besteht aus den Grundbestandteilen Weizenmehl, Salz und Wasser.

Insgesamt werden vier Grundtypen unterschieden: getrocknete Ramen-Nudeln, frische Ramen-Nudeln, gedämpfte Ramen-Nudeln, sowie Instant-Ramen-Nudeln. Diese Nudeln und besonders die aus ihnen hergestellte Nudelsuppe wird Ramen genant. Sie besteht aus Ramen-Nudeln, Brühe und Beilagen. Ursprünglich stammt das Gericht aus China, wurde aber im 19.ten Jahrhundert von der Japanischen Küche übernommen und angepasst.

Abhängig von Basis und Zubereitungsweise der verwendeten Brühe werden verschiedene Grundtypen von Ramen unterschieden. Neben den Nudeln und der Brühe sind die verwendeten Beilagen entscheidendes Merkmal von Ramen. Verwendet werden verschiedenste Fleisch- und Fischsorten, Gemüse und sogar andere Nudelvariationen wie beispielsweise Wan Tan, gebratene oder gekochte Eier und vieles mehr.

In Japan werden Ramen in speziellen Restaurants – den „Ramen-Läden“ verkauft, die sich ausschließlich auf den Verkauf dieser Suppen spezialisiert haben. Außerhalb Japans sind Ramen vor allem als Instantnudelsuppen bekannt. Ramen gehört in Japan zu den wichtigsten Gerichten, die in Europa in die Sparte Fastfood fallen würden.

(aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Ramen)

 

Ramen, das ist eigentlich eine flotte Sache und sehr sehr lecker. Ob ich das auch mit Zutaten aus der Oktober-Biokiste (KW 43) zubereiten kann? Und hier sind meine Zutaten:

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Meine Nudeln sind Gemüsenudeln aus einem Asialaden, die aus Weizenmehl, Wasser, Karotten, grünen Bohnen, Salz und Kurkuma bestehen. Sie werden nicht mehr gekocht, sondern ziehen nur einige Minuten in zuvor kochendem Wasser und wurden hier ganz zum Schluss zugegeben in der Gemüsebrühe und der Herd dann abgeschaltet.

Und so ging das Schritt-für-Schritt vor sich:

Geschmack: Würziger Geschmack nach Sellerie und Lauch mit butterzartem Kürbis und knackigem Chinakohl

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Ideen für Ergänzungen und Varianten: Tofu, Kräuter und ein Teelöffel gutes Öl. Wer mag noch ein Ei oder sogar Fisch und Garnelen

Vegan: Mit Tofu statt Ei

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Steve schlief derweil auf einem Sessel, den der Japaner Toshiyuki Kita designed hat. Und Steves Lieblingsramen enthält übrigens nur salzarme Brühe mit etwas Rapsöl und Hühnchen oder Thunfisch – ganz ohne Nudeln  :)

Habt es alle fein und haltet euch schön warm, denn es wird kälter…

Liebe Grüsse,

Jutta und Steve

9 Gedanken zu “Eine gemüsige Nudelsuppe im „Ramen Style“

  1. Das ist ja wie das „who is who“ im 5-Sterne Restaurant bei dir,liebe Jutta! ;)
    Da würde ich mich gern überall durchfuttern und dann anschließen den Verdauungsschlaf neben Stevie halten. :)

    Liebe Grüße euch beiden
    Brigitte.

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    • Haha, das hast Du so lieb gesagt Brigitte. Dankeschön!
      Ja, das Resteessen wird diesmal wieder besonders lecker und neben Steve auf der Heizung ist auch noch Platz :)
      Liebe Grüsse und hab noch einen schönen Mittwoch,
      Jutta und Stevie

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  2. Sieht seeehr lecker aus!!!
    Und deine Variante gefällt mir sehr, feine Kombi mit Sellerie, Lauch, Kürbis und Chinakohl, und es sieht ebenfalls sehr lecker aus!
    Na, und Steve: Nicht kleckern, sondern klotzen, lach, passend ein Sessel von einem Japaner designed, ist ja auch angemessen für so einen aristokratischen Kater wie Steve! Findet Mimi auch! Und schickt Schnurrgrüße mit! Und bei seinem Lieblingsramen wäre sie auf jeden Fall dabei!
    Oh, ja, kalt ist es geworden, aber immer noch so schön, darf gerne so bleiben. Wir wünschen eine gute Nacht und schicken liebe Schnurr- und -grüße
    Monika und Mimi.

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  3. Liebe Jutta,

    Du kennst unsere Affinität zur japanischen Kultur und zur japanischen Küche. Dabei ist es doch bemerkenswert, wie ritualisert und kompliziert vieles auf den ersten Blick erscheint, obwohl es am Ende ganz einfach ist, wenn man ein paar Grundregeln beachtet,

    Das ist Dir mit Deinem Ramen wieder einmal wunderbar gelungen. Von den ausgewählten Zutaten bis zu den Toppings ist alles perfekt. Und sowohl Zart als auch Knackig ist doch eine wünschenswerte Geschmackssensation, so wie sie auch in Japan beliebt ist.

    Als Ergänzung zu Deinen Informationen über Ramen habe ich noch einen Beitrag gefunden, der für Dich und Deine Leser vielleicht interessant ist:

    https://oryoki.de/blog/die-welt-des-ramen/

    Ich sage Dir noch Dankeschön für Deine tollen Ideen und die anregende Schritt-für-Schritt-Präsentation.

    Liebe Grüße und werd‘ bald wieder gesund!

    Kristina

    Meine Katze schnurrt „lieber Rani als Ramen“ – na, an Selbstbewusstsein hat es ihr noch nie gemangelt. Im Übrigen hält sie es mit ihrem lieben Freund Steve: erstmal standesgemäß entspannen ;-).

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    • Dankeschön Kristina,

      für Deine Hinweise, Ergänzungen und den Link zu einer sehr schönen Website. Inzwischen habe ich kein Fieber mehr und fühle mich wieder „als Mensch“.

      Haha Ranilein schiesst den Vogel ab mit „lieber Rani als Ramen“. Damit hat sie wohl Recht, aber essen muss der Mensch auch :)

      Ich empfinde die Gemüsesuppe aus der Biokiste nicht als Ramen. Sie ist dadurch inspiriert, ja. Aber für mich fehlen hier ramentypische Komponenten wie Garnelen oder Tofu. War aber Absicht, weil mein Mann mitgegessen hat und er kein Soja oder Meeresfrüchte essen soll.

      Habt einen schönen Sonntag und liebe Grüsse vom Steve und mir,

      Jutta

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      • Eine fischige Komponente mag bei Deiner Ramen-Interpretation fehlen, ist aber dann verzichtbar, wenn man nicht unbedingt das typische Umami erreichen muss. Der Mann war oft in Hiroshima und Umgebung unterwegs. Dort variieren die Toppings sehr, Garnelen oder Tofu sind kein „Muss“ um eine Suppe „Ramen“ nennen zu dürfen.

        LG, Kristina

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