Ein Brot aus dem Sonnenofen

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Mich interessierte ja noch, ob ich auch Brot im Sonnenofen backen kann. Der einfache Solarofen erreicht ja nur so um die 100 Grad Celsius Temperatur und das ist deutlich weniger als wir sonst im elektrischen Backofen verwenden.

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Heute sollte es mal ein Brot ohne Hefe mit Sonnenblumen Kernen, Süsslupinen Flocken und Leinsamen werden.

Und hier sind meine Zutaten:

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Schaut mal und so habe ich es ganz ohne Strom zubereitet:

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Das Probebacken hat ca. 2 Stunden gedauert und das Brot ist sehr „knusprig“ geworden. So sieht es aus:

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Und was macht Steve? Naja, so dies und das… und meistens ist er leider unterwegs…

Habt es fein und viele Grüsse von uns,

Jutta und Steve

Dreierlei Salat, Sprossen und Süsslupinen-Croutons mit Kernen

Diesmal sollte es einen Salat mit Süsslupinenbratlingen geben. Sie enthalten viel Protein (27 g/100 g Bratling) aus Süsslupinen und einiges aus Weizeneiweiss. Im Grunde genommen erinnern sie mich an ein würziges Brot. Warum also nicht mal Croutons aus ihnen zubereiten? Gedacht – Getan und so sah das Ergebnis aus:

Und das ging so:

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Ich hatte noch einen kleinen Rest Chinakohl und frische Sprossen aus Linsen, Rettich und Bochshornklee. Dazu gab es den Feldsalat, Postelein und Bärlauchpesto aus der Biokiste in einem Essig-Öl-Dressing mit etwas pflanzlicher Brühe. Den Aceto Balsamico und den Rotweinessig habe ich gemischt, um den Zuckergehalt des Balsamicos zu reduzieren.

Apfel und Rettich habe ich nicht verwendet. Aus ihnen habe ich später den Apfel-Rettichsalat mit Preisselbeeren zubereitet.

Und so sah die Zubereitung aus:

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Die Lupinenbratlinge wurden mit Zwiebeln, Sonnenblumen- und Kürbiskernen in einer Pfanne angebraten und zum Schluss auf den Salat gegeben. Sie enthalten 27 g Eiweiss je 100 g und je Bratling.

Dieser Salat ist ein leichtes und vollwertiges Essen, wenn man mal nicht so viele Kalorien zu sich nehmen möchte.

Und was meint Steve dazu?

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Es sagt „Ach Frauchen, bleib mir weg mit diesem Bratling. Ich esse lieber Mäuse.“ Murmelt es schläfrig vor sich hin, dreht sich um und schläft weiter. So ein Steve…

Habt es fein und bleibt bitte gesund,

Jutta und Steve

 

Ja ist denn heute Weltbrottag?

Gelesen habe ich es bei „Liebe und Kochen“ , dass heute Weltbrottag ist. Und dann habe ich mal kurz dazu recherchiert mit folgendem Ergebnis:

„Jedes Jahr ist am 16. Oktober der so genannte Weltbrottag oder Welthungertag. Dieser Tag soll daran erinnern, dass rund eine Milliarde Menschen nicht genug zu essen haben und Tausende jährlich den Hungertod erleiden und seit dem Jahr 2006 ruft der Weltverband der Bäcker und Konditoren mit Sitz in Madrid den 16. Oktober zum Welttag des Brotes aus, denn am 16. Oktober 1945 wurde die Welternährungsorganisation der vereinten Nationen gegründet.“

Jedenfalls nehme ich den Welttag des Brotes 2019 zum Anlass euch von meinem neuesten Brotexperiment zu berichten, bei dem ich leckeres Brot backe und Zutaten verwende, die bereits angebrochen sind und verwertet werden sollen, bevor ihre Qualität nachlässt. Auf diese Weise werfe ich kaum verdorbene Lebenmittel weg und das ist auch gut und wichtig.

Schaut mal, diese angebrochenen Lebensmittel habe ich diesmal zum Brot backen verwendet:

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Rezept

Hefeteig

300 g Dinkelmehl Typ 630

100 g Weizenmehl Typ 550

1 Beutel Trockenhefe für 500 g Mehl

Ca. 100 ml lauwarmes Wasser in eine Mehlmulde geben und mit der Trockenhefe verrühren und den Vorteig abgedeckt 10-20 Minuten an einem warmen Ort „gehen“ lassen. Die Hefe liebt übrigens ca. 27 Grad Celsius…

Weitere Zutaten (Nüsse und Kerne und mehr)

200 g geschälte Sonnenblumenkerne

100 g Süsslupinenflocken

100 g Leinsamenmehl

2-3 EL ungeschälte Sesamen

1EL Chiasamen

1 gehäuften TL pflanzliche Brühe Extrakt

400 ml lauwarmes Wasser

Ich lasse Hefeteig oft so lange „gehen“, wie es sich gerade zeitlich bei mir ergibt. Hier waren es weitere 40 Minuten bei ca. 25 Grad. Der Teig ist toll aufgegangen (Ihr könnt den Teig aber auch über Nacht im ausgeschalteten Backofen gehen lassen). Dann habe ich den Teig in eine Auflaufform gegeben und im Backofen bei 175 Grad Celsius Ober und Unterhitze 40 Minuten gebacken und dann im abgeschalteten Backofen in der Nachwärme weitere 20 Minuten backen lassen.

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So sieht das Brot dann am nächsten Tag angeschnitten aus:

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Es ist sehr locker und fluffig und im Kühlschrank in einer Plastiktüte gut haltbar. Eine Hälfte habe ich tiefgefroren und es schmeckt auch nach dem Auftauen frisch und gut.

Gegessen habe ich es zum Beispiel mit Paprika-Chili Aufstrich, mit Pflaumenmus oder mit Quark und Käse.

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Besonders gut gefällt mir an diesem Brot, dass es neben knackigen und eiweissreichen Sonnenblumenkernen auch andere pflanzliche Eiweissbomben wie Süsslupinenflocken und Leinsamenmehl in relevanter Menge enthält. So kann ich zusammen mit Quark und Käse gut meinen täglichen Eiweissbedarf decken.

Na, wäre das auch etwas für euch? Habt es fein und einen guten Welttag des Brotes,

Jutta mit Steve, dem kleinen Küchenjungen

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Links:

https://liebeundkochen.wordpress.com/2019/10/16/sonnenblumen-dinkelbrot-mit-salz-und-pfeffer/

https://www.kuriose-feiertage.de/world-bread-day/