Küchenexperimente: Solar kochen im Vorfrühling

Am letzten Sonntag im Februar, wir hatten nachts noch -1,3 Grad Celsius, haben Steve und ich wieder mit dem Solarofen gekocht. Es gab ein leckeres Kokos-Curry-Reisgericht mit viel Gemüse. Hier sind unsere Zutaten aus der Biokiste:

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Zuerst haben wir etwas Wasser in einen der beiden schwarz emaillierten Töpfe gefüllt und zum Erhitzen in den Solarofen gestellt:

Dann kam das Gemüse daran. In den Topf kamen etwas Brühepulver, 2 TL Currypulver, Kokosmilch, eine Messerspitze Chilipulver, Möhrenscheiben, eine in Würfel geschnittene Zwiebel, Reis und darüber Paprikascheiben und Chicoréestücke. Dann wurde der zweite Topf über den ersten gestellt und im Solarofen ebenfalls von der Sonne erwärmt:

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Und dann hiess es abwarten, die Temperaturentwicklung unter der Plastikhaube beobachten und den Solarofen dem Stand der Sonne folgend auszurichten.

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Die Temperatur im unteren Wassertopf betrug mehr als 55 Grad Celsius beim Aufsetzen des Gemüsetopfes.

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Die Luft hatte 40 Grad unter der Plastikhaube als es los ging mit der Gemüsekocherei.

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Steve macht es genau richtig, er geniesst den Sonnenschein auf einer dunklen Fussmatte liegend. Die ist wird wie der schwarze Kochtopf im Sonnenschein ganz warm. Und die Sonne hat schon Kraft und wärmt gut.

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Und so garte dann das Kochgut in der Sonne vor sich hin… Es duftete schon so köstlich, dass ich dachte, das Essen sei fertig, aber der Reis war noch nicht gar:

Aber nach 2 Stunden war alles fertig und so sah es dann auf unseren Tellern aus:

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Das Kokos-Curry-Reisgericht mit viel Gemüse war sehr würzig und lecker und wir werden es bestimmt wieder kochen. Den Tofu als zusätzliche Eiweissquelle haben glatt vergessen.

Na, wäre das auch etwas für euch? Habt es fein, ein schönes Wochenende und viele Grüsse

senden euch auf diesem Weg Jutta und Steve

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Küchenexperimente: Solar kochen im Winter

Oh Du meine Güte, ich kann gar nicht hinsehen. Jetzt macht sie wieder Experimente im Garten und das bei der Kälte.

Na klar, kleiner Steve. Ich kann ja den Sonnenschein nicht auch noch so verschlafen wie Du :)

Heute teste ich mal, ob ich uns was kochen kann mit der Sonnenenergie im Winter. Dieser Solarofen ist ja nicht sehr leistungsstark, aber für einen Kaffee oder Tee oder zum Erwärmen von Speisen könnte es ja reichen.

Und ob, da bildet sich ganz schön Wasserdampf in der Plexiglasbox. Und wieviel Grad Celsius erreichen wir hier?

Uhi, wir kommen in den roten Bereich, in dem man sogar etwas garen kann. Kaffee oder Tee kochen geht nur eingeschränkt mit grünem Tee oder als halber „Cold brew coffee“. Aber besser als nix, stimmts kleiner Steve?

Steve ist inzwischen eingeschlafen. Es dauerte ja auch ein bis zwei Stunden. Naja, dafür ist er nachts aktiv und geht sogar bei – 11 Grad Celsius kurz raus…

Habt es fein heute am Valentinstag und tut auch was Gutes für die Tiere draussen in der Kälte. Die haben ganz schön Hunger, die Armen.

Liebe Grüsse,

Jutta und Steve

Ein Brot aus dem Sonnenofen

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Mich interessierte ja noch, ob ich auch Brot im Sonnenofen backen kann. Der einfache Solarofen erreicht ja nur so um die 100 Grad Celsius Temperatur und das ist deutlich weniger als wir sonst im elektrischen Backofen verwenden.

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Heute sollte es mal ein Brot ohne Hefe mit Sonnenblumen Kernen, Süsslupinen Flocken und Leinsamen werden.

Und hier sind meine Zutaten:

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Schaut mal und so habe ich es ganz ohne Strom zubereitet:

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Das Probebacken hat ca. 2 Stunden gedauert und das Brot ist sehr „knusprig“ geworden. So sieht es aus:

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Und was macht Steve? Naja, so dies und das… und meistens ist er leider unterwegs…

Habt es fein und viele Grüsse von uns,

Jutta und Steve