Pflanzenpower im April

Na, wie ist denn so die Lage im Garten?

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Der Küchenjunge Steve schläft in seinem geschützten Pflanzenhaube-Fellchenstuhl und wir machen jetzt mal eine Bestandsaufnahme bei den essbaren Gewächsen:

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Hier sehen wir die verschiedenen Stämme der Grünkohlpalme. Sie ist jetzt mindestens zwei Jahre alt und fängt an zu blühen. Auf dem Holztisch dahinter steht meine Mangopflanze…

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Und was gibt es noch Essbares in diesem Garten?

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Ah ja, Sauerampfer, Stachelbeeren und Rhabarber…

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Zwischendurch Löwenzahnblätter und auch eine Schale mit frischem Wasser und zwei Steinen als Landeplatz für die Erdhummeln, die hier wohnen und täglich hier trinken.

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Letztes Jahr sind leider einige Insekten beim Trinken ertrunken, das soll dieses Jahr nicht mehr passieren. Darum die Steine als sichere Landefläche.

Kräuter gibt es auch, einen riesigen Rosmarinbusch, Salbei, Lavendel(blüten)…

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Rosmarinbusch und Salbei in der Mitte bis oben rechts im Foto…

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Und Walderdbeeren… sie wachsen hier eigentlich überall.

Seht ihr zum Beispiel die kleine weisse Blüte am Fusse der Grünkohlpalme im Foto unten?

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Vielleicht kann ich damit einmal Walderdbeereis machen :)

Ja und dann gab es da noch diese gekauften Bärlauchpflanzen, die leider in einer schattigen und regengeschützten Ecke vertrocknet sind. Schade drum.

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Heute habe ich Bärlauchblätter im ReweMarkt um die Ecke gesehen. Auch mit der Biokiste wird er zur Zeit geliefert. Selbst pflücken darf man ihn nur, wenn es erlaubt ist (es gibt auch Naturschutzgebiete für Bärlauch) und höchstens eine Handvoll Blätter, bzw. einen Handstrauss. Die Basis der Pflanze muss man stehen lassen und man soll pro Pflanze max 1-2 Blättchen abschneiden.

Vorsicht vor Verwechslung mit den Maiglöckchen und vor den Eiern des Fuchsbandwurmes an Blättern. Gezüchteter Bärlauch soll sicher sein…

Mehr dazu hier…

Liebe Grüsse und habt es fein…

 

Fotonachschlag vom 05.04.2019

Rhabarber:

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Grünkohlblüte:

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Mandelbäumchen etc Anzucht

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Rosmarin und Salbeiecke:

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Pflanzenpower und Ernte im November

Erdbeeren

Es gibt noch Walderdbeeren in meinem Beet:

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In den trockenen Monaten hattten die Erdbeerpflanzen aufgehört zu blühen und Früchte zu produzieren. Kein Wunder, sie hatten Wassermangel. Seit Oktober produzieren sie wieder Erdbeeren und haben anscheinend trotz nächtlichem Frost noch Restenergie aus der warmen ersten Novemberhälfte…

 

Grünkohl

Erinnert Ihr euch noch an die Grünkohlpflanzen? Schaut mal hier:

https://essen589.com/2018/03/14/pflanzenpower-im-maerz-ueberwinterungskuenstler-gruenkohl-palme/

Und seht, was für eine stattliche Palme daraus geworden ist. Wir haben sogar schon einige Male davon gegessen, das heisst, zwei Seitentriebe fehlen …

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Gestern morgen gab es hier in Süddeutschland wieder Nachtfrost und nun wird der Grünkohl aus dem Garten noch besser schmecken als zuvor:

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Vertical gardening: Frische Salate und Kräuter aus dem Blumenkasten

Inzwischen habe ich meine „Salatproduktion“ im Rollregal erweitert. Mit selbstgepflanztem Rucola aus Biosamen fing es dieses Jahr an:

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Aus dem Garten und einigen Blumentöpfen kann ich auch noch Grünkohlblätter und -blüten, bunten oder grünen Sauerampfer, Rosmarin, Salbei und Schnittlauch hinzufügen. Im Blumentopf oben seht ihr Liebstöckel und Postelein, im Bild unten die jetzt blühende Grünkohl-„Palme“.

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Und so kann ich mir immer wieder ganz individuell frische mineralstoff- und vitaminreiche Salate zusammenstellen. Das sieht je nach weiteren vorhandenen Zutaten in der Praxis so aus:

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Oder hier ein feiner Salat speziell mit u.a. Sauerampfer und Grünkohlblättern und -blüten:

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Dazu gibt es jeweils noch eine Eiweißquelle, die entscheidet, ob das Gericht vegan, vegetarisch oder mit Fisch/Fleisch gegessen wird.

Inzwischen habe ich auch grünen Kopfsalat und roten Eichblattsalat als Minipflänzchen im Blumenkasten.

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Die Pflanzen und ihre Erde habe ich online bestellt und sie wurde mir gerade mit der Ökokiste geliefert. Dazu habe ich mir das Tragen der 48 Liter Blumenerde bis ans Haus erspart. Das ist ein toller Service, den unsere Biobauern vor Ort bieten.

Obwohl die Pflanzen noch sehr klein sind gab es inzwischen schon einen kleinen Salat mit ein paar Blättchen:

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Durch mein vertical gardening in den rollbaren Gitterregalen, kann ich einige Salatpflänzchen und Kräuter bequem versorgen – drinnen und draussen – je nach Wetterlage und habe so in der saison jederzeit frisches Grün für Salate, Smoothies und andere Leckereien.

Na, wäre das auch etwas für euch?

Pflanzenpower: Rucola aus dem Balkonkasten

Salate mögen wir doch am liebsten frisch und knackig. Was liegt da näher, als sie auf dem Balkon selbst zu ziehen? Besonders lohnend finde ich es solche Pflanzen zu ziehen, die etwas teurer sind als andere und von denen ich gar nicht so viel auf einmal esse, wie zum Beispiel Rucola. Dann lohnt sich das „urban gardening“ doppelt, findet ihr nicht auch?

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Auf dem Foto seht ihr schon meine Rucolapflanzen und den Küchenjungen Felino-Steve bei der Mittagspause.

Ich mache auch gern „vertical gardening“, weil es so schön platzsparend und effektiv ist und das sieht dann so aus:

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Siehe hierzu auch: Vertikale Landwirtschaft oder vertical farming (https://de.wikipedia.org/wiki/Vertical_Farming)

Zurück zum Rucola.

Laut Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Rucola) gibt es im Wesentlichen zwei bis drei verschiedene Rucola-Arten.

Diese hier stammt von der Firma BioSnacky und ist eine Keimsaat aus kontrolliert biologischem Anbau. Es sind Samen der Garten-Senfrauke Eruca sativa.

„Diese Rucola-Art (Eruca sativa) stammt aus dem Mittelmeer. Sie bevorzugt nährstoffreichen Sand- oder Lehmbodenraum. … Sie wurde schon in römischer Zeit im Mittelmeerraum gegessen und galt sogar als Aphrodisiakum. … Für die Nutzung als Salatpflanze (Rucola) werden die grundständigen Blätter vor Austrieb des Stängels geerntet. … In der traditionellen Volksheilkunde gilt die Garten-Senfrauke als appetitanregend und harntreibend. … Die Samen dienten und dienen auch heute noch der Ölgewinnung.“ Aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Garten-Senfrauke

Und hier sind sie nun nochmal von der Sprosse bis zur Pflanze:

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So habe ich immer ein paar leicht scharfe Rucolablätter für einen frischen Salat. Aufpassen muss ich nur, wenn die Schnecken kommen. Die fressen fast alles…

Pflanzenpower im März: Überwinterungskünstler Grünkohl Palme

Als Palme des Nordens, so kenne ich den Grünkohl aus meiner Kindheit in Norddeutschland und nun wächst sie bei mir im Garten: …

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Seit ca. 2 Jahren kann ich Grünkohl auch in Süddeutschland frisch per Biokiste einkaufen. Inzwischen habe ich auch erfahren, dass wir ihn sowohl roh als auch gegart verzehren können. Seitdem ist er mir noch viel lieber und als er bei der ZG als kleine Pflanze angeboten wurden ich habe gleich 6 davon gekauft. Zwei wurden in den Garten ausgepflanzt und vier blieben in ihren Töpfen, im Herbst draußen und im Winter drinnen. Sie hatten keine optimalen Bedingungen, weil ich sie nicht in größere Töpfe umgepflanzt habe. Eigentlich wollte ich ständig frische Blätter ernten. Aber so einfach war das nicht. …

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Die Ausbeute an Grünkohlblättern war niedriger, als erhofft. Dieses Gericht mit einigen Blättern von ihnen habe ich zubereitet und am 02.11.2017 hier im Blog gepostet:

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Die Pflanzen wachsen bei mir nicht und zwei davon sind leider auch inzwischen verstorben. Aber schaut mal hier, das kleine Prachtexemplar, das zusammen mit einer anderen Grünkohlpflanze sogar minus 12 Grad diesen Winter überlebt hat:

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Weil mich diese kleinen Grünkohlpflanzen durch ihre Pflanzenpower so sehr beeindruckt haben zeige ich sie euch im März als echte Überwinterungskünstler.

Noch einiges Wissenswerte über die Pflanzen aus dem Internet:

Grünkohl enthält reichlich  Vitamin C (100 Milligramm Vitamin C auf 100 Gramm), A und K, viele wertvolle Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium, Kalzium und Eisen und jede Menge Ballaststoffe. Er liefert hochwertiges Eiweiß (4 g Eiweiß je 100 g) und ist mit ca. 40 kcal pro 100 g sehr kalorienarm. Hinzu kommen die wertvollen sekundären Pflanzenstoffe wie Flavonoide, Senfölglykoside und Carotinoide.

Aus: https://www.essen-und-trinken.de/gruenkohl/84917-rtkl-gruenkohl-wissenswertes-und-warenkunde

Pflanzenpower im Februar: Blaue und weiße Süßlupinen

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„Den Namen „Süßlupine“ verdankt der Schmetter­lings­blütler nicht etwa dem süßen Geschmack, sondern dem über Jahre herausgezüchteten bitteren und giftigen Lupinin (Stickstoffverbindungen). Früher wurden dieser Wirkstoff durch Waschen und Kochen der Samen entfernt, um die Lupine genießbar zu machen.“

Aus: https://www.rapunzel.de/warenkunde-suesslupine.html

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Es gibt zum Beispiel die Weiße Süßlupine (Lupinus albus), die Blaue oder Schmalblättrige Lupine (Lupinus angustifolius) und die Gelbe Lupine (Lupinus luteus).

Samen, Keimlinge, Sprossen und Pflanzen … und das geht so:

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„Der Unterschied zwischen der gelben, weißen und blauen Lupine beschränkt sich nicht nur auf die Blütenfarbe. Auch die Ansprüche an Boden, Klima und Anbautechnik variieren genauso wie der Ertrag und die Reifezeit.“

Aus: https://www.rapunzel.de/warenkunde-suesslupine.html

Bei meinen Auspflanzexperimenten ist aus jeder weißen Süßlupine eine Pflanze hervorgegangen, aus den blauen Süßlupinen in diesem Experiment nur eine von dreien. Man kann es auch hier auf den Fotos sehen, die weiße Süßlupine ist von wesentlich größerer und robusterer Gestalt als die blaue. So ist auch einer der blauen Keimlinge beim Auswachsen aus der Schale abgebrochen.

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Frühere Beiträge mit Süßlupinensprossen und Keimlingen:

https://essen589.com/2016/06/28/lupinenanzucht-keimlinge-pflanzen-und-samenschoten/

https://essen589.com/2017/06/28/pflanzenpower-im-juni-lupinenanzucht-keimlinge-pflanzen-und-samenschoten/

https://essen589.com/2016/11/16/winterzeit-sprossenzeit/

Pflanzenpower im Januar: Winter-Jasmin und Amaryllis

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Seit längerem erfreut mich nun schon der Winter-Jasmin. Er blüht trotz Kälte und gelegentlichem Nachtfrost im schönsten sonnengelb.

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Ja, und seit Januar blühen meine beiden exotischen Amaryllis jetzt gleichzeitig. Die rote hat schon ihre zweite Blüte und die rot-weißgemusterte ihre erste nach dem Eintrocknen. Mehr dazu seht ihr in meinen früheren Beiträgen zum Thema Amaryllis:

https://essen589.com/2017/12/30/pflanzenpower-im-dezember-tanne-und-amaryllis/

https://essen589.com/2017/11/26/pflanzenpower-im-november-amaryllis/

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Pflanzenpower im Dezember: Tanne und Amaryllis

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Wir haben eine Tanne draußen vor dem Fenster und darum brauchen wir keinen Weihnachtsbaum im Haus. Lebendig im Freien ist er mir auch lieber, als im Zimmer. Dieser Baum lebt weiter, wenn Weihnachten vorbei ist und er ist vermutlich älter als wir. Was er wohl schon alles in seinem Leben gesehen hat? Einiges davon kenne ich und er bereitet mir viel Freude durch täglich neue Entdeckungen, von meinem Arbeitsplatz aus zu sehen, wer ihn gerade besucht. Die Tanne ist ein lebendiger Ort und das Zuhause von Eichhörnchen, Elstern und anderen Vögeln. Im Augenblick schlafen gerade zwei Tauben darin und im Herbst landete täglich eine große Schar von kleinen Staren. Das war ein Spektakel.

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Zu Weihnachten hat meine erste Amaryllis vom letzten Jahr angefangen zu blühen. Es ist die rote und sie ist inzwischen fast doppelt so groß wie im Vorjahr, vielleicht liegt das auch am größeren Blumentopf. Sie ist wahrhaft beeindruckend und wunderschön. Auch die rosa-gestreifte Amaryllis hat schon einen kleinen noch geschlossenen Blütenansatz. Dieses Jahr blühen beide zu unterschiedlichen Zeiten und so habe ich ja auch länger etwas von ihren wunderschönen exotischen Blüten.

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Kommt gut ins Neue Jahr und besucht mich gerne weiterhin in 2018 auf diesem essen589 Blog. Ich freue mich über euer Interesse an meinen Küchenexperimenten, den Biokisten, den Pflanzenberichten und bedanke mich für euer Lob und die vielen Likes. Das motiviert mich weiter zu bloggen und meine Ideen in 2018 mit euch zu teilen.

Dankeschön, see you und habt es fein.

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Pflanzenpower im November: Amaryllis

Im November gibt es eine Pflanze, der ganz besonders mein Interesse gilt, die Amaryllis mit ihren wunderschönen Blüten vom Vorjahr:

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Ich hatte mir 2016 zum ersten Mal eine rote und eine rot-weiss gemusterte Amaryllis mit Knospenansatz gekauft und wollte sie dann nach der schönen Blüte gern behalten und pflegen, damit sie dieses Jahr wieder blüht.

Das Jahr über blieben die Blätter grün und beide Amaryllis grünten so vor sich hin, mal drinnen und mal draussen:

Dann habe ich im Internet nachgelesen, was ich tuen muss, um sie zum Blühen anzuregen. Was da geraten wird hat mir zuerst gar nicht gefallen. Man soll die Pflanzen im Monat August trocken stellen und nicht mehr gießen, bis alle Blätter verwelkt sind und abfallen. Hier ein Überblick zur Ganzjahrespflege aus Mein schöner Garten:

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • im August die Blätter eintrocknen lassen und kühl stellen
  • im November umtopfen und leicht angießen
  • mäßig gießen, sobald der Austrieb zu sehen ist
  • nach der Blüte den Blütenstiel unten abschneiden
  • mehr gießen und düngen, sobald die Blätter da sind
  • Ende Mai halbschattig ins Freie stellen, gut wässern und düngen

(Aus: https://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/indoor/amaryllis-pflegetipps-rund-ums-jahr-3056)

Die Behandlung wird verständlich, wenn man bedenkt, dass die Amaryllis, bzw. der Ritterstern, eine subtropische Zwiebelpflanze ist, die lange Trockenperioden übersteht. Gleichzeitig ist die Trockenheit ein Auslöser für neue Blüten.

Die subtropischen Rittersterne zählen zu den Zwiebelblumen. Ihr Lebenszyklus unterscheidet sich von dem der „normalen“ Zimmerpflanzen: Er ist eine Anpassung an die Wechsel zwischen Regen- und Trockenzeiten in ihrer Heimat. Auf die Blühphase im Winter folgt die Wachstumsphase im Frühling und Sommer. Ab dem Spätsommer beginnt dann die Ruhephase, die bis Anfang Dezember dauert. Damit Rittersterne auch als Zimmerpflanzen reglemäßig blühen, müssen Sie diesen Rhythmus mit entsprechenden Pflegemaßnahmen simulieren.

Und so sehen nun meine beiden Pflanzen im Augenblick aus:

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Ich hoffe, dass auch die zweite Amaryllis, bzw. der zweite Ritterstern neue Blätter ausstreibt. Und dann bleibt noch abzuwarten, ob da etwas blüht und in welcher Farbe. Ich bin da zuversichtlich.  …

 

 

Pflanzenpower im Oktober: Mango und Mangold

Mango

Bisher hatte ich kein Glück, aus Mangokernen kleine Pflanzen zu ziehen. Die Kerne sind immer verschimmelt. Diesmal habe ich ihn in eine kleine Schale mit Löchern am Boden auf Erde gelegt und abgewartet. Als ich den Schimmel sah, dachte ich schon – das war es. Ich nahm den Kern aus der Erde heraus und wollte ihn wegwerfen, da sah ich die kleine stämmige Wurzel. Wie wunderbar – dachte ich und gab dem Mangokern einen tieferen Blumentopf, in dem die Wurzel weiter wachsen konnte und goss ganz vorsichtig ein wenig Wasser in den Untersetzer. Ein paar Tage später trat der erste Trieb mit Blattansätzen hervor und nach und nach die ersten Blätter, siehe Fototafel.

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Den Kern habe ich nur auf Erde gelegt, gelegentlich etwas von unten gegossen und nach einer Weile (ca. 3 Wochen) kam die Wurzel und dann der kleine Trieb mit Blättern. Vom Foto im Minigewächshaus (auf der Fototafel oben links) bis zum Foto unten rechts sind genau 10 Tage vergangen.

Mangold

Und noch eine andere Pflanze hat mich im Oktober beeindruckt. Weil ich weiß, dass Mangold aus abgeschnittenen Strünken neue Blätter bilden kann, habe ich einen großen Strunk mit einem Küchentuch aus Papier umwickelt und feucht gehalten und siehe da, ruckzuck entwickelten sich prächtige Mangoldblätter, siehe Fototafel.

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Achtsamkeit

Pflanzenpower zu beobachten ist schön. Wenn man das sieht und versteht, was da scheinbar von allein geschieht, erlebt man was für kraftvolle, wunderbare Lebewesen Pflanzen sein können. Und mir wird immer wieder bewusst, dass wir nur überleben können, wenn wir diese oder andere Lebewesen essen. In diesem Sinne, bleibt achtsam und habt einen schönen Sonntag.