Bunte Salatplatte mit verschiedenen Extras

Ein weiteres Lieblingsessen aus der Biokiste Kw 14 war diese buntgemischte Salatplatte:

20200403_143651_red_brkor_E589

Sie ist schnell gemacht und besteht aus diesen Zutaten:

20200403_140914_red_brkor_E589

Zutaten: Chinakohl und Blattsalat, Artischocken und gekochte Kichererbsen in Tomatensauce, Bärlauchpesto, Mozzarella und Parmesankäsestücke, Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne. Den Feta habe ich dann doch weggelassen.

Und so wurde die Salatplatte zubereitet:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das wäre auch was für uns zu Ostern….

20200403_143651_red_brkor_E589

Und wo sind die Proteinquellen in diesem Salat? Sie sind …

  • im Mozzarella
  • in den Parmesankäsestücken
  • in gekochten Kichererbsen
  • im Bärlauchpesto (Cashewkerne:)
  • in Kürbiskernen
  • in Sonnenblumenkernen

Na, wäre das auch etwas für euch?

Sprossen, Puffer und ein Küchenexperiment

Aus Tierschutzgründen möchte ich kaum Fleisch essen und ersetze so oft wie möglich tierisches Eiweiss in einer Mahlzeit lecker durch pflanzliches Eiweiss. Besonders viel pflanzliches Eiweiss enthalten getrocknete Soja- und Süsslupinensamen, aber auch Kichererbsen und andere Hülsenfrüchte. Und man kann sie gut zuhause lagern…

Um Hülsenfrüchte bekömmlicher zu machen, weiche ich sie über Nacht ein oder züchte 2-3 Tage Sprossen aus den Samen. Durch den Keimvorgang werden sie für uns leichter verdaulich.

Heute zeige ich euch ein kleines Küchenexperiment mit Lupinen- und Kichererbsensprossen, aus denen ich so einfach wie möglich leckere Puffer braten möchte.

 

Vorbereitungen, Sprossenzucht:

20190429_152339_red_E589

Man nehme je 50 g Süsslupinensamen und 50 g getrocknete Kichererbsen (siehe Foto oben, hier sind es allerdings 2x 100 g). Ich weiche sie immer in 2-3x soviel abgekochtem und abgekühltem Leitungswasser über Nacht ein. Das sieht dann so aus:

20190430_084241_red_E589

In den nächsten Tagen wasche ich ich die Keimlinge morgens und abends vorsichtig mit zimmertemperaturwarmem, abgekochtem Wasser. Es dürfen sich in diesem Zeitraum keine Bakterien, Pilze oder Fliegen darüber hermachen…

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nach zwei oder drei Tagen und einer letzten Waschung zerkleinere ich die Sprossen mechanisch:

 

Aus der Hälfte der Menge – es waren je 100 g Samen von beiden Sorten – mache ich das Pufferexperiment mit diesen Zutaten:

20190502_112100_red_E589

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Trotz der enthaltenen Stärke ist eigentlich klar, dass diese Masse nicht pufferfest wird oder doch? Zum Vergleich mache ich ab jetzt einen parallelen Ansatz mit einem Ei.

Ich kaufe nach Möglichkeit Bio-Produkte, damit wir möglichst wenig Pestizideinsatz und Tierleid fördern und statt dessen lieber Artenvielfalt und Insekten, denn die Biobauern tun etwas dafür…

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Zu den beiden Ansätzen gebe ich einen TL Haferflocken und etwas Gewürz und zum rein pflanzlichen Ansatz (grüne Schale links) etwas Hafercreme und zur besseren Unterscheidung gekeimte Leinsamensprossen, die gerade vorhanden sind. Zum vegetarischen Ansatz (gelbe Schale rechts) gebe ich ein Ei.

Alles verrühren und braten:

 

Pflanzliche Puffer:

Das sind die rein pflanzlichen Puffer. Lecker goldbraun und wie erwartet leidlich fest, aber super knusprig. Lecker!

 

Puffer mit Ei:

Beim mischen und braten sehe ich zunächst keinen Unterschied. Dafür merke ich beim Wenden der Puffer und beim auf den Teller legen, wie fest sie durch das Ei geworden sind.

 

Das Foto unten zeigt beide Puffervarianten nebeneinander. Links der Puffer mit Ei, recht der rein pflanzliche mit den Leinsamen…

20190502_122443_red_E589

Fazit: Wenn ich feste Puffer haben möchte brauche ich noch mehr Bindung im veganen Ansatz.

 

Gegessen haben wir die Puffer dann so:

20190502_170823_red_E589.jpg

… die rein pflanzlichen zerbröselt mit Kürbis und Möhren…

 

20190504_170903_red_E589.jpg

und die vegetarischen mit Ei mit frischem gedämpftem Spargel, Kartoffeln und einem Sauce Hollandaise-Joghurtgemisch.

Fein wars und ich hoffe es hat euch gefallen und ihr experimentiert vielleicht auch mal in der Küche :)

Habt es fein und liebe Grüsse,

Jutta

Eiweißreich: Brot aus Hefeteig, verschiedenen Mehlen, Nüssen, Kernen …

Im Oktober 2016 habe ich euch im Blog dieses eiweissreiche Brot gezeigt:

Brot mit Hefeteig und Kichererbsen, Buchweizen und getrockneten Tomaten

20161014-brot-mit-tomaten-und-kichererbsen

Und inzwischen habe ich viele verschiedene Brote dieser Art mit Nüssen und Kernen oder sogar mit Gemüseeinlage als Pizzabrot gebacken.

20171114_piBro_essen589-com_7

 

Hefeteig auf Vorrat

Und nun hat mich letzte Woche Tanja von Liebe und Kochen wieder inspiriert. Sie postet eine Hefeteigmasse im Kühlschrank auf Vorrat und was sie daraus gebacken hat (Link: der-5-minuten-brotteig-und-ein-fluffiges-focaccia/ )

Mhm, da lief mir ja glatt das Wasser im Munde zusammen.  Mein erstes Hefeteigbrot war dann eine Art Vollkornfladen mit reichlich eiweissreichen Zutaten und das habt ihr schon auf dem Foto ganz unten bei den Gerichten aus der letzten Biokiste gesehen:

20190119_113811_red_CR_E589.jpg

20190119_143114_red_CR_E589.jpg

20190119_144608_red_CR_E589.jpg

20190119_152453_red_CR_E589.jpg

20190120_094623_resized_red_CR_E589.jpg

Ich liebe solches kerniges Brot und wenn ich es selbst gebacken habe weiss ich ja auch, was da alles gutes, nahrhaftes und gesundes drin ist.

20190120_141837_resized_red_cr_e589

Danke Tanja, dass Du mir wieder mit dem Brot backen auf die Sprünge geholfen hast.

Es gab dann noch weitere Brote und dazu das nächste Mal mehr…

Habt es fein und ein schönes Wochenende,

eure Jutta