Lieblingslebkuchen „Elisen-Style“

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Weiter geht es mit den Elisenlebkuchen, hier mit Süsslupinensamen. Ich backe sie gerne selbst und nicht zum ersten Mal, denn sie schmecken sehr fein und enthalten stückige und gute Zutaten und nicht nur Mehle und Aromen…

Die Süsslupinen verwende ich, weil sie sehr viel Eiweiss bei wenig Fett und Kalorien haben.

Schaut mal hier sind schon mal die Zutaten:

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Nehmt bitte die Zutaten eurer Wahl, mir sind Markennamen nicht wichtig und ich kaufe hier und da, wo ich eben gerade (CO2-sparend) vorbeikomme und mich nichts stört. Besonders schön finde ich ja Bioprodukte, aber wie ihr seht, kaufe ich auch andere. Mein Motto ist auch „Von allem etwas“. Macht euch keinen Stress, aber schaut ruhig, dass ihr abwechslungsreich esst und einkauft.

Zutaten:

Genommen habe ich …

200 g Mandeln fein gemahlen

3-4 Eier (Grösse S-M)

100 g Puderzucker

1 TL Zimt

1 TL Lebkuchengewürz

1 TL Natron

Schale einer Biozitrone

100 g Zitronat (frisch grob geraspelt)

100 g Orangeat (frisch grob geraspelt)

200 g Haselnusskerne (frisch grob gerieben)

100 g Lupinensamen (über Nacht eingeweicht, gewaschen und dann frisch grob gerieben); Ihr könnt auch getrocknete Süsslupinenflocken oder -granulat nehmen (auch über Nacht in etwas abgekochtem Wasser einweichen).

kleine Backoblaten (4-6 cm)

Zubereitung:

Der Nussteig wurde zwischen zwei Teelöffeln geformt und auf kleine Oblaten gesetzt. Gebacken habe ich die Lebkuchen 15 Minuten bei 180 Grad Umluft und zum Schluss wurden sie in eine in der Restwärme des Backofens geschmolzene Edel-Zartbitter-Schokolade halbseitig eingetunkt.

Und was macht Steve? Er döst und es stört ihn auch nicht, als die Mamarazzi ihm Lebkuchen für ein Foto hinstellt. Steve ist eben entspannt und tolerant und das macht ihn so liebenswert.

Habt es alle fein und liebe Grüsse von

Jutta und Steve

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Zwei Kuchen in einer Form mit schokoladigen Birnen und nussigen Äpfeln

Steve brachte mich auf die Idee…

„Wenn Du Dich nicht entscheiden kannst, Frauchen, ob Du einen Apfelkuchen oder einen mit Birnen backen willst, warum backst Du dann nicht zwei in einem?“

„Mein kluger Steve, was täte ich nur ohne Dich?“

Gesagt, getan… und das sind unsere Zutaten:

Gebacken habe ich wieder in unserer grossen flachen Auflaufform mit einem Mürbeteig als Boden und mit einer Käsekuchenhaube.

Der Rest war unterschiedlich und das zeige ich euch hier:

Mit dem Mürbeteig (Dinkelmehl Typ 630, Maiskeimöl, Rohrzucker, Ei, Salz und Natron) ging es los:

Und dann folgte der Mandel-Schokolade- und Birnenbelag mit geraspelten Mandeln und Mandelschokolade:

Als nächstes kam der Nuss-Apfel-Rosinenbelag mit geraspelten Mandeln und Walnüssen, Äpfeln und Rosinen:

Und obendrauf kam der Käsekuchenbelag mit Schmand, Eiern, Maisstärke, Vanillezucker und etwas Apfel-Birnensaft:

Auf die Hälfte mit den Äpfeln habe ich nach dem Backen Zimtzucker zur geschmacklichen Abrundung gestreut. Und natürlich haben wir den Kuchen sofort nach einer kurzen Abkühlpause im Kühlschrank „verkostet“:

„Ja, sieht gut aus“ meinte Steve „und wo ist mein Thunfisch?“

Na klar gab es Thunfisch für unseren Kuchenberater Steve und danach ging es ab in seine Pflanzenhaube zum Erholungspäuschen. Katzen wissen eben was gesund ist.

Habt es fein und viele Grüsse,

Jutta und Steve

PS: Unser Favorit ist der Birnen-Mandel-Schokoladen-Käsekuchen :)

Birnenkuchen im Anschnitt

und so sehen beide Varianten im Anschnitt von Nahem aus:

Birnenkuchen rechts und Apfelkuchen links

Schoko-Bananen-Nuss-Sahnetörtchen

Mir hat das Konzept der No-Bake Cakes mit Nüssen und Kernen so gut gefallen, dass ich ein Wochenende später eine zweite, schnellere Variante ausprobiert habe. Das ganze dauerte keine Stunde…

Und so sahen sie aus, die Schoko-Bananen-Nuss-Sahnetörtchen:

Zwei Schoko-Bananen-Nuss-Sahnetörtchen bereit zum Verzehr…

Auch diese Sahnetörtchen waren sehr gehaltvoll und mit einer vermutlich ebenso hohen Kaloriendichte, wie die veganen No-Bake Cakes zuvor…

Hier sind meine Zutaten:

Den Tortenboden habe ich diesmal zunächst aus Walnüssen, Mandel-Schokolade, Rosinen und ganzen Mandeln gemacht und zur methodischen Abwechslung von Hand geraspelt, statt elektrisch zerkleinert. Schaut mal hier:

Um den Tortenboden zu verfestigen habe ich ebenfalls Kokosöl hinzugefügt, dass ich im Wasserbad geschmolzen habe.

In der Zwischenzeit konnte ich die Cashewkerne für die Sahnecreme mit Chiasamen in meiner mechanischen Reibe zerkleinern:

Die Creme habe ich in den Kühlschrank gestellt und das geschmolzene Kokosöl mit der Teigmischung zusammengerührt:

Und dann konnten die Törtchen auch schon zusammengestellt und aufgeschichtet werden:

Zuerst etwas Törtchenboden mit Kokosöl, dann eine dünne Schicht Banane, wieder etwas Nuss-Mandel-Rosinen-Schokostreusel und dann die Sahne-Cashewcreme mit Chiasamen darüber. Obendrauf wieder ein Stück Banane und etwas Nussmischung.

Ich habe diesmal alle Zutaten quasi in einem Rutsch verarbeitet und übereinander geschichtet und dann zusammen nur für 1,5 Stunden in den Kühlschrank gestellt.

Die fertigen Törtchen sahen schon gut aus:

Mir fehlte jedoch – besonders im Kontrast zur Banane – noch ein wenig Zartbitterschokolade obendrauf und so habe ich die 5 anderen noch schokoliert :)

Die Törtchen haben herrlich cremig und bananig-schokoladig geschmeckt. Auch sie waren noch sehr mächtig und in Zukunft möchte ich sie etwas leichter und weniger Kaloriendicht gestalten.

Inzwischen ist es kälter geworden und als nächstes backe ich einen Zwetschgenkuchen. Darauf freue ich mich schon sehr.

Habt es fein und einen angenehmen Sonntag und viele Grüsse von Steve und mir,

Jutta