Dreierlei Salat, Sprossen und Süsslupinen-Croutons mit Kernen

Diesmal sollte es einen Salat mit Süsslupinenbratlingen geben. Sie enthalten viel Protein (27 g/100 g Bratling) aus Süsslupinen und einiges aus Weizeneiweiss. Im Grunde genommen erinnern sie mich an ein würziges Brot. Warum also nicht mal Croutons aus ihnen zubereiten? Gedacht – Getan und so sah das Ergebnis aus:

Und das ging so:

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Ich hatte noch einen kleinen Rest Chinakohl und frische Sprossen aus Linsen, Rettich und Bochshornklee. Dazu gab es den Feldsalat, Postelein und Bärlauchpesto aus der Biokiste in einem Essig-Öl-Dressing mit etwas pflanzlicher Brühe. Den Aceto Balsamico und den Rotweinessig habe ich gemischt, um den Zuckergehalt des Balsamicos zu reduzieren.

Apfel und Rettich habe ich nicht verwendet. Aus ihnen habe ich später den Apfel-Rettichsalat mit Preisselbeeren zubereitet.

Und so sah die Zubereitung aus:

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Die Lupinenbratlinge wurden mit Zwiebeln, Sonnenblumen- und Kürbiskernen in einer Pfanne angebraten und zum Schluss auf den Salat gegeben. Sie enthalten 27 g Eiweiss je 100 g und je Bratling.

Dieser Salat ist ein leichtes und vollwertiges Essen, wenn man mal nicht so viele Kalorien zu sich nehmen möchte.

Und was meint Steve dazu?

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Es sagt „Ach Frauchen, bleib mir weg mit diesem Bratling. Ich esse lieber Mäuse.“ Murmelt es schläfrig vor sich hin, dreht sich um und schläft weiter. So ein Steve…

Habt es fein und bleibt bitte gesund,

Jutta und Steve

 

Lieblingslebkuchen „Elisen-Style“

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Weiter geht es mit einer meiner Lieblings-Weihnachtskekssorten, den Elisenlebkuchen, hier mit Süsslupinensamen. Ich backe sie gerne selbst und nicht zum ersten Mal, denn sie schmecken sehr fein und enthalten stückige und gute Zutaten und nicht nur Mehle und Aromen…

Die Süsslupinen verwende ich, weil sie sehr viel Eiweiss bei wenig Fett und Kalorien haben.

Schaut mal hier sind schon mal die Zutaten:

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Nehmt bitte die Zutaten eurer Wahl, mir sind Markennamen nicht wichtig und ich kaufe hier und da, wo ich eben gerade (CO2-sparend) vorbeikomme und mich nichts stört. Besonders schön finde ich ja Bioprodukte, aber wie ihr seht, kaufe ich auch andere. Mein Motto ist ja auch „Von allem etwas“. Macht euch keinen Stress, aber schaut ruhig, dass ihr abwechslungsreich esst und einkauft.

 

Zutaten:

Genommen habe ich …

200 g Mandeln fein gemahlen

3-4 Eier (Grösse S-M)

100 g Puderzucker

1 TL Zimt

1 TL Lebkuchengewürz

1 TL Natron

Schale einer Biozitrone

100 g Zitronat (frisch grob gerieben)

100 g Orangeat (frisch grob gerieben)

200 g Haselnusskerne (frisch grob gerieben)

100 g Lupinensamen (über Nacht eingeweicht, gewaschen und dann frisch grob gerieben); Ihr könnt auch getrocknete Süsslupinenflocken oder -granulat nehmen (auch über Nacht in etwas abgekochtem Wasser einweichen).

kleine Backoblaten (4-6 cm)

 

Zubereitung:

Der Nussteig wurde zwischen zwei Teelöffeln geformt und auf kleine Oblaten gesetzt. Gebacken habe ich die Lebkuchen 15 Minuten bei 180 Grad Umluft und zum Schluss wurden sie in eine in der Restwärme des Backofens geschmolzene Edel-Zartbitter-Schokolade halbseitig eingetunkt.

Und was macht Steve? Er döst und es stört ihn auch nicht, als die Mamarazzi ihm die Lebkuchen für ein Foto hinstellt. Steve ist eben entspannt und tolerant und das macht ihn so liebenswert.

Habt es alle fein und liebe Grüsse von

Jutta und Steve

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Gefüllte Paprikas in Tomatensosse mit Lupinensprossen

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Mögt ihr auch so gern gefüllte Paprikaschoten? Probiert doch mal diese Variante. Sie sind mit Lupinensprossen und Grünkernschrot gefüllt. Ich stehe ja auf Süsslupinen, weil sie so viel pflanzliches Eiweiss enthalten (ca. 40 Prozent) und wenig Fett (unter 10 Prozent). Würzig wie Fleisch und dann der Duft der Paprikaschoten in Tomatensauce…

 

Zutaten:

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Zubereitung:

Je 100 g weisse und 100 g blaue Süsslupinensamen sind zwei Tage im Sprossenglas gekeimt und wurden nach dem Waschen und abtropfen lassen in Knoblauch mit frischen Rosmarinnadeln vorsichtig angebraten (Vorsicht, Wasser verdampft explosionsartig, wenn es ins heisse Fett tropft).

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Anbraten der Lupinensprossen mit Knoblauch, 1 TL Gemüsebrühepulver, etwas Wasser zufügen und die Lupinen mit einem Handgerät pürieren. Dann 50 g Grünkernschrot zufügen und 20 Minuten köcheln lassen.

1 TL Paprikapulver edelsüss, 2 EL Lupinenmehl und 1 EL Ajvar zufügen. Die festgewordene Masse (ggf. mit 1 EL Maisstärke binden) in die gewaschenen und entkernten Paprikaschoten füllen und diese in den Tomaten aus der Dose, etwas Brühepulver und den frischen Tomaten ca. 25 Minuten garen lassen. Zur Abrundung des Gerichtes habe ich Instant-Thai-Gemüsenudeln hinzugegeben, den Herd abgeschaltet und weitere 5 Minuten ziehen lassen. Fertig sind die Paprikaschoten. Serviert sahen sie dann so aus:

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Geschmack:

Die Paprikaschoten schmecken wunderbar würzig, tomatig, fruchtig und mit der Lupinenfüllung auch etwas nach Linsen. Die Gemüsenudeln passen geschmacklich sehr gut dazu. Von der Konsistenz her kann ich mir die Süsslupinen-Grünkernschrot-Mischung in Tomatensauce auch sehr gut als Bolognese zu Spaghetti vorstellen. Es schmeckt nicht nach Fleisch, aber das fehlt mir hier auch nicht. Für mich eine runde und würzige Mischung :)

Na wäre das etwas für euch?

Liebe Schnurrgrüsse von Steve und mir. Er hatte anderweitig mit Heli und Copper verfolgungstechnisch und mit heftigem Gefauche zu tun und klingelte dann via Bewegungsmelder, als er wieder heim kam. Jetzt wo es kühler ist, sind die Türen ja meist geschlossen.

Habt es fein und geniesst das sonnige Herbstwetter,

Jutta und Steve

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