Spekulatius einmal etwas anders

20191221_121033_red_E589

„Nanu, ist denn jetzt schon wieder Weihnachten?“ fragt mich Steve als er das Foto oben sieht und “ sind das meine Pfotenabdrücke?“ „Nein, nein kleiner Steve“ antworte ich. Das ist Gebäck, das ich vor Weihnachten nach einem Spekulatiusrezept modifiziert gebacken habe. Ich habe meine Spekulatiusholzform nicht gefunden und dann habe ich mal experimentiert und das ging so…

Zutaten:

300 g Weizenmehl Typ 550

200 g Puderzucker

1 gehäufter Esslöffel Speisestärke

2 gehäufte Teelöffel Lebkuchengewürz (Zimt, Orangenschale, Koriander, Zitronenschale, Sternanis, Fenchel, Muskatblüte, Muskatnuss, Nelke, Kardamom)

1 gehäufter Teelöffel Zimt

1 gehäufter Teelöffel Natronpulver

1 Prise Salz

…gut mischen

 

150 g pflanzliches Öl

3 Esslöffel Kondensmilch (10% Fett)

…zufügen, alles gut verrühren und verkneten

Bei mir blieb die abgedeckte Teigkugel statt 30 Minuten über Nacht im Kühlschrank liegen.

Am nächsten Morgen habe ich zunächst etwas Teig zwischen zwei Blättern Backpapier dünn ausgerollt und 10 Minuten bei 180 Grad Celsius Umluft gebacken.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das waren die ersten „Versucherle“. Lecker waren sie und sehr knusprig. Nur an der Optik müssen wir noch arbeiten…

20191221_115503_red_E589

„Ja und da kam ich auf die Idee mit den Pfötchenabdruckkeksen, Steve.“

„Also doch!“ sagte Steve „Jetzt erinnere ich mich. Ich war gerade etwas frische Luft tanken und dann kam ich rein und habe Dir dabei geholfen, hihi…“

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ja und dann haben wir noch für jeden eine Dose voller Pfötchenkekse gebacken:

20191221_121516_red_E589

Einfach und lecker war das.

„Die backen wir dieses Jahr wieder, stimmts Frauchen?“ Ja Steve, ganz bestimmt!

Habt es alle fein und viele Grüsse von

Jutta und Steve

20191228_122308_resized_FSKa

Pflanzliche Stollen Dresdner Art

20181129_115021_resized_1

Am Samstag habe ich wieder Stollen gebacken nach diesem bewährten Rezept:

Zutaten

1 kg Mehl
Hefe für 1 kg Mehl (z.B. 1-2 Tütchen Trockenhefe oder 1 Würfel frische Hefe)
250 ml Pflanzendrink (z.B. Mandeldrink oder Haferdrink)
400 ml Pflanzenöl (z.B. Maiskeimöl oder Rapsöl)
150 g Zucker (z.B. Rohrzucker/Vanillezucker)
1 TL Salz
Schalen von 2 abgeriebenen Bio-Zitronen
250 – 500 g in Rum eingelegte Rosinen (siehe unten)
100 g süsse Mandeln gehackt
100 g Zitronat
100 g Orangeat
170 ml Rum (mit einer halben Vanillestange einige Tage aromatisiert)

20181121_090121_resized_1

Zubereitung

Hefevorteig mit Mehl, etwas lauwarmem Pflanzendrink oder Wasser mit der Hefe und 1 TL Zucker mischen und 20-30 Minuten ca. 25 Grad gehen lassen (Abdecken gegen Austrocknung)

20181121_093156_resized_1

Rosinen in Rum (hier weisser Rum mit Vanilleschote aromatisiert) einweichen und gut verschliessen, damit der Alkohol nicht verdunstet.

Alle trockenen Zutaten mit dem Grossteil des Mehls mischen. Feuchte Zutaten und Vorteig zugeben, alles gut mischen und abgedeckt 20-30 Minuten gehen lassen.

20181129_125331_resized

20181129_125838_resized

Teig von Hand gut durchkneten und 2-3 Stollen formen,

auf Backpapier auf ein Blech legen und im leicht vorgewärmten Backofen abgedeckt oder mit einer Schale Wasser am Boden des Backofen 20 Minuten gehen lassen, damit er nicht austrocknet.

50 Minuten bei 160 Grad Umluft backen.

20181129_145336_resized
Im Backpapier und z.B. mit Alufolie abgedeckt 1 Woche kühl und trocken (nicht im Kühlschrank) ruhen lassen.

Gutes Gelingen und viel Freude mit dem Backen im Advent. Macht langsam und lasst euch nicht stressen. Lieber weniger machen und das mit Freude.

20181205_135504a_resized

Lecker und ich staune immer wieder, dass die pflanzlichen Stollen auch so lecker butterig schmecken, obwohl gar keine Butter dran ist. Probiert es auch mal…

Lieblingslebkuchen „Elisen-Style“

20191109_094831_red_E589.jpg

Weiter geht es mit einer meiner Lieblings-Weihnachtskekssorten, den Elisenlebkuchen, hier mit Süsslupinensamen. Ich backe sie gerne selbst und nicht zum ersten Mal, denn sie schmecken sehr fein und enthalten stückige und gute Zutaten und nicht nur Mehle und Aromen…

Die Süsslupinen verwende ich, weil sie sehr viel Eiweiss bei wenig Fett und Kalorien haben.

Schaut mal hier sind schon mal die Zutaten:

20191108_181742_red_E589

Nehmt bitte die Zutaten eurer Wahl, mir sind Markennamen nicht wichtig und ich kaufe hier und da, wo ich eben gerade (CO2-sparend) vorbeikomme und mich nichts stört. Besonders schön finde ich ja Bioprodukte, aber wie ihr seht, kaufe ich auch andere. Mein Motto ist ja auch „Von allem etwas“. Macht euch keinen Stress, aber schaut ruhig, dass ihr abwechslungsreich esst und einkauft.

 

Zutaten:

Genommen habe ich …

200 g Mandeln fein gemahlen

3-4 Eier (Grösse S-M)

100 g Puderzucker

1 TL Zimt

1 TL Lebkuchengewürz

1 TL Natron

Schale einer Biozitrone

100 g Zitronat (frisch grob gerieben)

100 g Orangeat (frisch grob gerieben)

200 g Haselnusskerne (frisch grob gerieben)

100 g Lupinensamen (über Nacht eingeweicht, gewaschen und dann frisch grob gerieben); Ihr könnt auch getrocknete Süsslupinenflocken oder -granulat nehmen (auch über Nacht in etwas abgekochtem Wasser einweichen).

kleine Backoblaten (4-6 cm)

 

Zubereitung:

Der Nussteig wurde zwischen zwei Teelöffeln geformt und auf kleine Oblaten gesetzt. Gebacken habe ich die Lebkuchen 15 Minuten bei 180 Grad Umluft und zum Schluss wurden sie in eine in der Restwärme des Backofens geschmolzene Edel-Zartbitter-Schokolade halbseitig eingetunkt.

Und was macht Steve? Er döst und es stört ihn auch nicht, als die Mamarazzi ihm die Lebkuchen für ein Foto hinstellt. Steve ist eben entspannt und tolerant und das macht ihn so liebenswert.

Habt es alle fein und liebe Grüsse von

Jutta und Steve

20191109_111213_red_E589

Rum-Nusskuchen im Schokoladenkleid – rein pflanzlich

Auf die Idee ein wunderbares Nusskuchenrezept rein pflanzlich zu gestalten hat mich Kristina gebracht. Sie backt einen sehr sehr leckeren Rum-Nusskuchen im Schokoladenkleid, u.a. mit Eiern und Butter. Wie also würde ich den Kuchen rein pflanzlich umsetzen und vielleicht nach meinem Geschmack etwas variieren?

Und hier ist das quasi vegane Ergebnis und das Rezept:
20181229_095334_resized_essen589CR.jpg

Rum-Nusskuchen im Schokoladenkleid – rein pflanzlich

Zutaten:
Für den Teig:
je 100 g Haselnüsse, bzw. Mandeln gemahlen
je 100 g Haselnüsse, bzw. Mandeln fein gehackt
100 ml pflanzliches Öl (z.B. Maiskeimöl)
100 g Zucker (z.B. 50 g Roh- und 50 g Rohrzucker)
50 g Korinthen
3 reife Bananen
100 g Mehl
1 TL, gestr. Backpulver
100 ml
Rum mit eingelegter halber Vanilleschote
Für die Glasur:
100 g Schokolade, Zartbitter (z.B. 75-85 % Kakao)
10 g Kokosfett

Zubereitung:
  • Bananen mit Gabel zerdrücken. Korinthen, Zucker, Mehl und Backpulver, Öl, und Nusskernemehl, hinzufügen und mischen.
  • Zuletzt die frisch grob geriebenen Nüsse und Mandeln hinzufügen und unterheben.
  • Teig in eine Kastenform (30 cm Länge) mit Backpapier am Boden doppelt ausgelegt füllen.
  • Bei 160 Grad ca. 50 min backen (Umluft). Nach 30 Minuten mit einem Teller abdecken.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

  • Den Kuchen noch heiss mehrmals mit einem Holzstäbchen einstechen und mit dem Rum tränken.
  • Für den Guss die in Stücke gebrochene Schokolade mit dem Kokosfett in eine Schale geben und im ausgeschalteten Umluftbackofen schmelzen lassen. Die Glasur soll nicht wärmer als 45 Grad Celsius werden. Den Kuchen damit glasieren und trocknen lassen.
  • Mindestens einen Tag ruhen lassen.

1900lang_20181228_135113_essen589CR

Ich habe den Kuchen vorsichtig abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Und so wurde er am nächsten Tag „serviert“:

 

Geschmack:

Der Kuchen ist durch die Schokolade aussen schon beim ersten Bissen sehr lecker und nussig geschmacksintensiv. Locker, bananig, nussig, durch die Mandeln teils abgemildert, herzhaft und mit Korinthen dazwischen, teils schokoladig und innen teils nach Rumkugel schmeckend – sehr lecker. Eine 1 cm Scheibe davon hat mir nicht gereicht… :)

Dankeschön Kristina, für diese leckere Anregung.

Spontan fällt mir noch ein, dass ich als Variation das nächste Mal kleine Zartbitter-Scholodadenstückchen einfügen könnte oder wie Kristina, die Nüsse grob hacken und dann anrösten…

 

Und hier ist das Originalrezept von Kristina:

Rum-Nusskuchen im Schokoladenkleid

Zutaten:
Für den Teig:
150 g Haselnüsse, gemahlen
100 g Haselnüsse, fein gehackt
275 g Butter, weich
175 g Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
4 Ei(er)
200 g Mehl
1 TL, gestr. Backpulver
7 EL
Rum, zum Tränken
4 EL Konfitüre, (Aprikosenkonfitüre) zum Aprikotieren
3 EL Wasser
Für die Glasur:
100 g Schokolade, Zartbitter
10 g Kokosfett
Zubereitung:
  • Gehackte und geröstete Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten.
  • Weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, nach und nach die Eier zugeben und gut verrühren. Mit Backpulver gemischtes und gesiebtes Mehl unterheben, zuletzt die Nüsse.
  • Teig in eine gefettete Kastenform (30 cm Länge) füllen.
  • Bei 180 Grad ca. 50 min backen (Stäbchenprobe).
  • Den Kuchen noch heiß mehrmals mit einer Stricknadel oder einem Holzstäbchen einstechen und mit dem Rum tränken.
    Zum Aprikotieren die Marmelade durch ein Sieb streichen, mit dem Wasser einmal aufkochen lassen und den Kuchen damit bestreichen. Trocknen lassen.
    Für den Guss die in Stücke gebrochene Schokolade mit dem Kokosfett schmelzen, Kuchen damit glasieren und trocknen lassen.
  • Kuchen schmeckt besonders gut, wenn er 2 oder 3 Tage durchziehen darf!

Elisenlebkuchen ohne Mehl

20181223_150720_resized

Weihnachten nähert sich nun ganz schnell und ich habe gestern die letzten Weihnachtsplätzchen gebacken, Elisenlebkuchen, diesmal wieder ohne Mehl.

Das Rezept habe ich leicht modifiziert nach der Zeitschrift „Meine Familie & ich“
Ausgabe 11 (1997).

 

Zutaten:

20181222_123125_resized.jpg

Ca. 50 Oblaten mit 5-7 cm Durchmesser oder entsprechend mehr kleinere Oblaten

50 g ganze Haselnusskerne (zum selbst zerkleinern)

50 g Haselnussmehl

50 g ganze Mandelkerne (zum selbst zerkleinern)

50 g Mandelmehl

100 g Zitronat

50 g Orangeat

1 Teelöffel Zimt

1 Teelöffel Lebkuchengewürz (Zimt, Anis, Nelken, Kardamom, Koriander)

3 Bio-Eier

160 g Puderzucker

1 Bio-Zitrone, zum Schale abreiben

 

Zubereitung:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ich zerkleinere zunächst die ganzen Nüsse und Mandeln und mische dann die Eier und den Puderzucker, indem ich sie schaumig rühre. Dann gebe ich die grob geriebenen Kerne und die Gewürze dazu.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das Zitronat und das Orangeat habe ich dieses Mal grob gerieben und es zum noch recht flüssigen Teig dazugegeben. Und schliesslich kommen noch die jeweils 50 g feingemahlenen Mandeln und Haselnüsse hinzu und werden gut gemischt. Den nun festeren Teig verteile ich mit zwei Teelöffeln auf die Oblaten auf ein Blech mit Backpapier zum anschliessenden Backen.

 

Backen:

Für meine (4,4 cm Durchmesser) Oblaten: 18 Minuten bei 150 Grad Celsius im Backofen (Umluft)

20181222_143058_resized

Heute habe ich die gebackenen Elisenlebkuchen zur Hälfte „schokoliert“. Das geht ganz einfach, wenn ich die Zartbitterkuvertüre in eine Silikonform gebe und diese bei 50 Grad im Umluftofen „schmelze“:

 

Geschmack:

Diese Elisenlebkuchen schmecken köstlich nussig und Orangeat-fruchtig und irgendwie auch nach Marzipan mit Schokolade.

20181223_150738_resized

Ingwerkekse

20170214_www-essen589-com

Hier ist ein einfaches Rezept für Ingwerplätzchen.

Man nehme:

300 g Mehl, (z.B. Dinkelmehl Typ 630)
150 g Zucker,
120 ml Pflanzenöl (z.B. Maiskeimöl),
1 Teelöffel Backpulver,
1 Teelöffel gemahlenen Zimt,
2 Teelöffel gemahlenen Ingwer,
etwas Salz,
50 g kandierten Ingwer,
1 Ei

Zubereitung des Teiges:

Alle trockenen Zutaten in einer Rührschüssel mischen und dann die flüssigen Zutaten zugeben und gut verkneten.

Den Teig zu einer Rolle formen und 1 Stunde kühl stellen.

Danach den Teig ausrollen und mit einer herzförmigen Keksformen Plätzchen ausstechen oder die Teigrolle in 3-4 mm dicke Scheiben schneiden. Die Teigformen werden dann auf ein gefettetes Backblech oder auf Backpapier auf dem Backblech gelegt und ungefähr 12 Minuten bei 175 Grad (Umluftbackofen: 155 Grad) gebacken.

2017_01_08b_www-essen589-com_2

Lasst es euch gut schmecken.

Hier geht es noch zur Fototafel des „The Making of“: Ingwerkekse – locker und lecker

Variationen:

Bei den Keksen auf den Zubereitungsfotos habe ich eine Banane statt des Eies genommen und statt des Pflanzenöles Butter. Viele Zutaten lassen sich austauschen je  nachdem, welche Vorräte wir gerade zuhause haben.

Ich füge auch gern etwas frischen Ingwer (3 cm Ingwerwurzel geraspelt) und etwas (Bio-) Zitronen- oder Orangenschale (1-2 mm dick), dünn abgeschnitten, zum Teig hinzu.

Pflanzliche Stollen Dresdner Art

Gestern habe ich wieder Stollen gebacken. Hier kommt das Rezept für die Stollen nach Dresdner Art und ohne tierische Produkte (vegan):

20181129_115021_resized_1

 

Zutaten:

1 kg Mehl
Hefe für 1 kg Mehl (z.B. 1-2 Tütchen Trockenhefe oder 1 Würfel frische Hefe)
250 ml Pflanzendrink (z.B. Mandeldrink oder Haferdrink)
400 ml Pflanzenöl (z.B. Maiskeimöl oder Rapsöl)
150 g Zucker (z.B. Rohrzucker/Vanillezucker)
1 TL Salz
Schalen von 2 abgeriebenen Bio-Zitronen
250 – 500 g Rosinen
100 g süsse Mandeln gehackt
100 g Zitronat
100 g Orangeat
170 ml Rum (mit einer halben Vanillestange einige Tage aromatisiert)

20181121_090121_resized_1

Zubereitung:

Hefevorteig mit Mehl, etwas lauwarmem Pflanzendrink oder Wasser mit der Hefe und 1 TL Zucker mischen und 20-30 Minuten ca. 25 Grad gehen lassen (Abdecken gegen Austrocknung)

20181121_093156_resized_1

Rosinen in Rum (hier weisser Rum mit Vanilleschote aromatisiert) einweichen und gut verschliessen, damit der Alkohol nicht verdunstet.

Alle trockenen Zutaten mit dem Grossteil des Mehls mischen. Feuchte Zutaten und Vorteig zugeben, alles gut mischen und abgedeckt 20-30 Minuten gehen lassen.

20181129_125331_resized

20181129_125838_resized

Teig von Hand gut durchkneten und 2-3 Stollen formen,

auf Backpapier auf ein Blech legen und im leicht vorgewärmten Backofen abgedeckt oder mit einer Schale Wasser am Boden des Backofen 20 Minuten gehen lassen, damit er nicht austrocknet.
50 Minuten bei 160 Grad Umluft backen.

20181129_145336_resized
Im Backpapier und z.B. mit Alufolie abgedeckt 1 Woche kühl und trocken (nicht im Kühlschrank) ruhen lassen.

 

Die vor einer Woche hergestellten Stollen schmecken bereits herrlich. Sie sind in einer anderen Variante mit Sultaninen, Cranberrys und frisch geraspelten Mandeln und Ingwerwurzel in einer Kasten- und auch Muffinsform hergestellt.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Gutes Gelingen und viel Freude mit dem Backen im Advent. Macht langsam und lasst euch nicht stressen. Lieber weniger machen und das mit Freude.

Die Fotos vom angeschnittenen Dresdner Stollen von gestern füge ich noch in diesem Beitrag in einer Woche ein…

Und hier ist es, das Foto der zweiten Stollenbackrunde:

20181205_135504a_resized

Lecker und ich staune immer wieder, dass die pflanzlichen Stollen auch so lecker butterig schmecken, obwohl gar keine Butter dran ist. Probiert es auch mal…

Glühweingebäck mit Ingwer, Amaranth und Chiasamen

Erinnert ihr euch noch an den guten alten Rotweinkuchen? Neulich hatte ich einen fertig gekauften zu süßen Glühwein, damit habe ich dieses Glühweingebäck gebacken. Die Süße macht sich gut in den Muffins und den Keksen. Es scheint mir vegan zu sein, d.h. frei von tierischen Bestandteilen. Ich weiß aber nicht, ob es nicht doch mit ihnen in Kontakt gekommen ist. Wenn ihr sichergehen wollt, dass es vegan ist, dann verwendet nur als vegan auf der Verpackung deklarierte Lebensmittel.

Was ich genommen habe und das Procedere ist auf den Fotos/Fototafeln zu sehen, schaut mal hier:

Zubereitung des Teiges

20171210_GWkekse_essen589-com_1

Gebäck backen und verschiedene Formen ausstechen und Glühweinglasur

20171210_GWkekse_essen589-com_2

Zutaten: Glühwein, Dinkelmehl Typ 630, Preiselbeeren, Amaranth gepufft, Banane (statt Ei), kandierter Ingwer, Maiskeimöl, Chiasamen, Gewürze (Zimt, Nelken), Puderzucker, Backpulver, Natron

Anmerkungen

Der Teig ist durch den Glühwein noch zu feucht, um direkt Kekse formen zu können. Darum habe ich ihn zunächst in Muffinsformen gebacken und verschiedene Mengen eingefüllt. So kann ich nach dem ersten Backen die Konsistenz der Teilchen besser einschätzen. Es entstanden zunächst einfache Glühweinmuffins und Glühweinkekse. Die Kekse waren „trockener gebacken“ und schmeckten nach 2-3 Tagen sogar nach Lebkuchen. Eine dritte Variante ist der auf dem Blech verteilte und gebackene Glühweinteig. Daraus kann man dann verschiedene Formen ausstechen und mit einem Glühwein-Puderzuckerguss überziehen.

Wäre das auch was für euch? Einen schönen zweiten Advent und viele Grüße aus der Experimenteküche.

Folie3