Kw 16: Hurra, eine Obst und Gemüse-Biokiste ist da!

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Wegen der Coronakrise bestelle ich unsere Biokiste jetzt alle 2 Wochen statt 1x im Monat. So kann ich die frischen Lebensmittel kontaktlos erhalten.

Und hier habe ich sie für uns auf dem Küchentisch ausgebreitet und fotografiert:

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Ja und was ist das nun alles im Detail?

Inhalt biokiste E589 Kw 16

Aha, da steht es ja schwarz auf weiss.

Es ist gut, schon so viele Jahre Kunde beim regionalen Biobauern zu sein, denn nun nimmt er keine neuen Kunden mehr auf. So wie ich machen das wohl in der Coronakrise auch andere Kunden und seine Waren sind gefragter denn jeh.

Heute lag diese Informationsschrift in der Biokiste:

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Über fehlende Erntehelfer habe ich schon im Zusammenhang mit der jetzt beginnenden Spargelernte gehört und gelesen. Aber hier erfahre ich es aus meiner eigenen Umgebung. Die Erntehelfer kommen aus Polen und Rumänien und wohnen dann die ganze Zeit in engen Wohncontainern auf dem Bauernhof. Wenn sie jetzt anlässlich der Coronakrise mehr Platz erhalten ist das auf jeden Fall gut so. Und ich denke darüber nach, was Menschen alles auf sich nehmen, damit wir möglichst preiswerte Lebensmittel erhalten – sogar im Bio-Betrieb.

In der Lebensmittelbranche wird oft nur wenig Gewinn gemacht. Die meisten  Produzenten leben von ganz kleinen Gewinnmargen. Und das sollte nicht so sein. Das sieht man jetzt auch in der Coronakrise. Die Produzenten, ob Bio oder nicht tragen das ganze Ernte-Risiko, sie arbeiten viele Überstunden und das ist uns Verbrauchern meist gar nicht so gegenwärtig. Und wir wollen oft möglichst günstig einkaufen.

Insofern bin ich froh, dass ich mit diesem Hinweis darauf aufmerksam gemacht und daran erinnert werde, wie unsere Lebensmittel erarbeitet werden und auch wie wichtig unsere lokalen Biobauern für uns und unsere Umwelt sind. Ich sage nur „Umweltschutz“.

Und wer selbst Kräuter und Salate wie ich hier züchtet, weiss wie schwierig das wegen der lieben hungrigen Insekten sein kann, Stichwort „Blattläuse“.

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Und was gibt es nun aus der Biokiste zu essen?

Na ein heisser Tipp sind

  • Spinat-Eier mit Kartoffeln
  • Blaubeermuffins
  • einige Salate
  • Pesto

wird es wohl auch noch geben. Lassen wir uns überraschen, denn ich weiss es selbst noch nicht genau.

Und was meint der kleine Kater Steve dazu?

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„Ach lass mich schlafen Frauchen, ich habe Zahn“. Ja das stimmt kleiner Steve. Wie hast Du es nur angestellt, dass Dir die Spitze Deines Eckzahnes abgebrochen ist. Da müssen wir wohl diese Woche zum Zahnarzt fahren.

Habt es trotz allem alle fein.

Viele Grüsse von

Jutta und Steve

Apfelkuchen mit Ingwer-Rosinen-Zimt-Quarkfüllung

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Direkt nach der Salatplatte gab es noch ein Stück Kuchen und Kaffee zum Nachtisch. Und diesmal einen Kuchen mit viel Quark und Rosinen.

Ich habe ihn in Anlehnung an Marias Rhabarberkuchen gebacken, mit weniger Eiern und  20%igem Quark statt Sauerrahm, Speisestärke und Chiasamen statt Puddingpulver, Natron statt Backpulver und mit etwas frischem Ingwer.

Aber schaut selbst, hier sind schon mal die Zutaten:

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Und das ging dann so vor sich:

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Wir haben den Kuchen gleich frisch gebacken probiert und auch an den nächsten 2 Tagen. Ab dem zweiten Tag schmeckte der Kuchen noch saftiger. Vermutlich hatte sich der Feuchtigkeitsgehalt der Äpfel über Nacht (im Kühlschrank) im ganzen Kuchen verteilt und ausgeglichen. Er schmeckte um so köstlicher und wurde rasend schnell verputzt.

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Ich wünsche euch, dass ihr euch aus euren Vorräten auch etwas Leckeres zaubern könnt und entsprechend zauberhafte Ostern verbringt. Auch wenn wir wegen des neuen Coronavirus zuhause bleiben sollen, können wir doch das Fest angenehm verbringen. Wozu gibt es heutzutage soviele technische Möglichkeiten wie zum Beispiel das Skypen mit anderen, Musik hören und auch so viele schöne einfache Dinge, wie das Spazierengehen, spielen, gärtnern und basteln…

Habt es fein und bleibt bitte gesund.

Jutta, Steve und viele hungrige und durstige Vögel im Garten…

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Bunte Salatplatte mit verschiedenen Extras

Ein weiteres Lieblingsessen aus der Biokiste Kw 14 war diese buntgemischte Salatplatte:

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Sie ist schnell gemacht und besteht aus diesen Zutaten:

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Zutaten: Chinakohl und Blattsalat, Artischocken und gekochte Kichererbsen in Tomatensauce, Bärlauchpesto, Mozzarella und Parmesankäsestücke, Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne. Den Feta habe ich dann doch weggelassen.

Und so wurde die Salatplatte zubereitet:

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Das wäre auch was für uns zu Ostern….

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Und wo sind die Proteinquellen in diesem Salat? Sie sind …

  • im Mozzarella
  • in den Parmesankäsestücken
  • in gekochten Kichererbsen
  • im Bärlauchpesto (Cashewkerne:)
  • in Kürbiskernen
  • in Sonnenblumenkernen

Na, wäre das auch etwas für euch?

Die Obst- und Gemüse-Biokiste aus der Kw 14: Vorher/Nachher

Vorher:

Ja das waren die Zutaten aus der Obst- und Gemüse-Biokiste aus der 14.ten Kalenderwoche 2020.

Und was wurde daraus?

Nachher:

Das waren:

Pikanter Chinakohl mit Möhren, Pastinaken, Jasmin-Reis und Feto

Ein Lieblingsgericht aus der Biokiste Kw 14 ist dieses pikante Reisgericht:

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Und hier sind die Zutaten:

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Das Rezept lag der Biokiste bei. Ich habe es mal wieder leicht modifiziert und das sah dann bei mir Schritt-für-Schritt so aus:

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Und so habe ich das Gericht gegessen:

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Mein Mann soll ja kein Soja essen und hat sich Fisch dazu gebraten.

Und was meint Steve? „Ach Frauchen, Du weisst doch, dass ich keine gewürzten Speisen essen soll! Lass es Dir mal schön schmecken…“

Habt es alle fein und esst viel Gemüse :)

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Kw 14: Hurra, eine Obst und Gemüse-Biokiste ist da!

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Um selbst weniger einkaufen gehen zu müssen bestelle ich jetzt alle 2 Wochen eine Biokiste. Hier ist das „Inhaltsverzeichnis“ der heutigen Lieferung:

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Bruderhahn – Eier habe ich übrigens als zusätzliche Eiweissquelle mitbestellt. Hier werden die männlichen Küken nicht qualvoll „geschreddert“. Sie wachsen mit ihren weiblichen Geschwistern auf, werden aber später leider auch geschlachtet.

Und hier sind Obst und Gemüse besser zu sehen:

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Heute habe ich schon Bärlauchpesto einmal anders und eine pikante Gemüsepfanne zubereitet.

Lasst euch überraschen!

Und was macht der Küchenjunge Steve? Er hatte eine Verletzung am Kinn, bekam Antibiotika und Hausarrest und schläft sich richtig gesund….

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Habt ihr auch alle genug zu essen? Und bleibt bitte gesund.

Die Coronakrise – was nun?

Durch das neue Coronavirus werden wir nicht so oft einkaufen gehen wie bisher. Es ist ansteckender als die Grippeviren und stellt uns und unser Gesundheitssystem vor grosse Schwierigkeiten.

Bleibt bitte soweit es geht zuhause, geht allein oder mit euren Mitbewohnern (aus derselben Wohnung) spazieren und schützt euch und andere ausserhalb der Wohnung durch das Tragen eines z.B. selbstgenähten Mundschutzes bzw. Atemschutzes und das gründliche Händewaschen danach. Stoffatemschutze sind relativ sicher, wenn sie dem Gesicht dicht anliegen und nachhaltig ökologisch, weil sie bei 60 oder besser 95 Grad Celsius waschbar sind. Man kann sie aus zwei Lagen Stoff herstellen und dazwischen jedesmal eine frische, saubere Lage Papiertaschentuch oder Küchenkrepp (kein gewebter Stoff) einlegen. In zwei Wochen sehen wir weiter.

Steve möchte keinen Mundschutz tragen:

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Ihr wisst ja, „Spass muss sein“. Er macht vieles erträglicher und Steve macht wirklich vieles gutmütig mit.

Wem dabei langweilig wird kann ich aus eigener Erfahrung empfehlen „Kocht euch etwas Leckeres und Gesundes“ – das geht auch mit eingeschränkten Vorräten, singt und malt und streitet euch bitte nicht unnötig. Wir sitzen alle im selben Boot und müssen irgendwie damit klar kommen.

Steve und ich gehen zusammen spazieren und ich telefoniere wieder gern.

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Habt es fein und macht das Beste daraus. Wir haben keine andere Wahl, als auszuprobieren, ob wir uns durch das Kontaktverbot und die Erhöhung der Intensivbettenzahl in den Krankenhäusern ausreichend schützen können. Das neue Coronavirus ist 2-4 x ansteckender als das aktuelle Grippevirus und die Erkrankungswelle wächst exponentiell an. Seht es doch wie ein grosses, gemeinsames Experiment bei dem wir alle mitmachen. Das senkt auch die Gefahren für uns. Und mit dem gewonnenen Wissen und unserer Solidarität sinkt auch unsere gefühlte Bedrohung.

Gefährdet sind nicht nur die älteren Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen der Lunge, des Immunsystems und des Herzens. Wenn unsere Krankenhäuser überlastet werden und kein Platz und Personal mehr frei ist, dann sterben und leiden vielleicht auch junge Menschen nach einem Autounfall oder etwas ähnlichem. Es betrifft uns alle – überall auf der Welt. Und wie wir reagieren ist wohl Charaktersache.

Danke an die vielen Menschen, die uns nun täglich in dieser schwierigen Situation versorgen. Helft ihnen und gefährdet sie nicht mehr als nötig durch Rücksichtnahme, Achtsamkeit und durch ein aufmunterndes Lächeln vielleicht, wenn möglich.

Bitte macht das Beste daraus und bleibt gesund. Wir bleiben zuhause!

Jutta und Steve

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Die Biokiste im März – Vorher/Nachher

Inzwischen sind die meisten Lebensmittel aus dieser „Heimischen“ Biokiste zubereitet und gegessen. Sie stand unter dem Motto „Anti-entzündliches Essen“.

Vieles zum Thema „Anti-entzündliches Essen“ kann man im Internet recherchieren, es gibt inzwischen auch Bücher von Medizinern, die die Heilkräfte unserer Nahrung berücksichtigen und erklären. Wichtig ist sich bei seriösen Quellen zu informieren.

Hier sind alle zubereiteten Speisen aus der Kalenderwoche 11 im Überblick:

Vorher:

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Hurra, die „Heimische“ Biokiste (Kw 11/2020) ist da!

Nachher:

Zu sehen sind: Apfelmüsli, Gemischter Blattsalat, Apfel-Rettich-Preiselbeersalat, Gemüseeintopf und:

Austernpilze mit Lauch, Zwiebeln, Oregano-Omelett und einem Kartoffel-Pastinaken-Möhrenpüree

Kokos-Dattel-Möhren-Curry mit Linsen, Risottoreis und Sesam-Räuchertofu

Dreierlei Salat, Sprossen und Süsslupinen-Croutons mit Kernen

Wir hoffen, es hat euch gefallen und wünschen euch eine gute neue Woche.

Dreierlei Salat, Sprossen und Süsslupinen-Croutons mit Kernen

Diesmal sollte es einen Salat mit Süsslupinenbratlingen geben. Sie enthalten viel Protein (27 g/100 g Bratling) aus Süsslupinen und einiges aus Weizeneiweiss. Im Grunde genommen erinnern sie mich an ein würziges Brot. Warum also nicht mal Croutons aus ihnen zubereiten? Gedacht – Getan und so sah das Ergebnis aus:

Und das ging so:

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Ich hatte noch einen kleinen Rest Chinakohl und frische Sprossen aus Linsen, Rettich und Bochshornklee. Dazu gab es den Feldsalat, Postelein und Bärlauchpesto aus der Biokiste in einem Essig-Öl-Dressing mit etwas pflanzlicher Brühe. Den Aceto Balsamico und den Rotweinessig habe ich gemischt, um den Zuckergehalt des Balsamicos zu reduzieren.

Apfel und Rettich habe ich nicht verwendet. Aus ihnen habe ich später den Apfel-Rettichsalat mit Preisselbeeren zubereitet.

Und so sah die Zubereitung aus:

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Die Lupinenbratlinge wurden mit Zwiebeln, Sonnenblumen- und Kürbiskernen in einer Pfanne angebraten und zum Schluss auf den Salat gegeben. Sie enthalten 27 g Eiweiss je 100 g und je Bratling.

Dieser Salat ist ein leichtes und vollwertiges Essen, wenn man mal nicht so viele Kalorien zu sich nehmen möchte.

Und was meint Steve dazu?

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Es sagt „Ach Frauchen, bleib mir weg mit diesem Bratling. Ich esse lieber Mäuse.“ Murmelt es schläfrig vor sich hin, dreht sich um und schläft weiter. So ein Steve…

Habt es fein und bleibt bitte gesund,

Jutta und Steve

 

Kokos-Dattel-Möhren-Curry mit Linsen, Risottoreis und Sesam-Räuchertofu

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Eines meiner neuen Lieblingsessen aus der aktuellen Biokiste ist dieses würzige Curry nach einem Rezept von Edeka für „Linsencurry mit Tofu„.

Hier sind meine Zutaten, die ihr gern durch eure Vorräte ersetzen könnt:

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Und so sah das Procedere aus:

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Entzündungshemmend sind zum Beispiel: Möhren, Rapskernöl, Ingwer, Zwiebel, Knoblauch, Cayennepfeffer, Curry, Kurkuma, Zimt.

Den Eiweissbedarf decke ich mit den Linsen und dem Räuchertofu.

 

Geschmack: Der Räuchertofu schmeckt sesam-knackig und fast ein bisschen nach Würstchen. Dazu die Süsse von Dattel, Möhren, Zimt und Curry… mhm, so lecker. Weiter geht es mit einer fruchtigen Schärfe von Ingwer, Cayennepfeffer und Kurkuma. Und so lecker der Kokosnussgeschmack… Es schmeckt so exotisch, orientalisch. Sprossen, Linsen und Reis schmecken knackig.

Diese Geschmacksvielfalt ist einfach wunderbar! Und es ist alles so cremig wie ein Risotto. Ganz mein Geschmack :)

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Vielleicht ist das auch etwas für euch. Und dem Coronavirus Sars-Cov-2 macht es bestimmt das Überleben im Mund schwer!

Viele Grüsse und bleibt bitte gesund.

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