Noch mehr Speisen aus der Biokiste (Kw 3 – 2020)

Und weiter geht es mit dem, was Steve und ich in den letzten Tagen aus der Biokiste zubereitet haben.

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„Na Steve, was bereiten wir denn zusammen zu?“  „Auf jeden Fall alles mit Hühnchen oder Thunfisch“ meint Steve. „Ach das geht doch nicht, kleiner Steve.“ Schaut mal, wie enttäuscht er dann guckte.

Vorgestern, am Tag 11 haben wir einen Apfel-Rettich-Salat mit Preiselbeeren zubereitet. Hier sind die Zutaten:

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und das Ergebnis am ersten Tag:

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Und hier seht ihr die Zubereitung:

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(nach einem Rezept aus der Biokiste)

Ich muss unbedingt mal fragen, von wem die vielen beigelegten Rezepte sind. Sie sind eine grosse Hilfe und Anregung. Genauso wie die leckeren Rezepte im kostenlosen Heft Schrot und Korn.

„Der Rettich ist ganz schön scharf“ fand ich, mein Mann empfand das aber nicht so. Den restlichen Salat haben wir am nächsten Tag mit einer kleinen Pizza vom Blech und einer selbstgebackenen Brötchen-Pizza gegessen:

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Die Brötchen hatte ich am Vortag gebacken. Da gab es sie zum Frühstück:

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Nach einem langen Spaziergang folgte ein grosses Stück Kuchen, den Steve uns ganz überraschend am Sonntagmorgen gebacken hat.

Tag 12: Schoko-Bananen-Kuchen

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Dieser Kuchen ist wieder in einer grossen Auflaufform gebacken, die auch gleich in unseren Kühlschrank passt. Und das sind schon mal die Zutaten, die zur Auswahl standen. Ich habe nicht alle genommen, wohl aber das Weizenmehl im Messbecker, zu dem ich 2 EL Speisestärke gegeben habe:

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Und hier seht ihr Ausschnitte aus der Zubereitung:

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Und so sieht der Schoko-Bananen-Kuchen dann angeschnitten aus. Erkennt ihr die Schokostreusel im Teig?

In den nächsten Tagen bereite ich einen schönen Schokopudding zu und zeige euch danach die fotografische Zusammenstellung „Vorher / Nachher“ aus der gesamten Biokiste im Januar.

Habt es fein und eine gute Woche wünschen euch,

Jutta und Steve

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Steve hat die Sonnensaison draussen eröffnet…

Lieblingslebkuchen „Elisen-Style“

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Weiter geht es mit einer meiner Lieblings-Weihnachtskekssorten, den Elisenlebkuchen, hier mit Süsslupinensamen. Ich backe sie gerne selbst und nicht zum ersten Mal, denn sie schmecken sehr fein und enthalten stückige und gute Zutaten und nicht nur Mehle und Aromen…

Die Süsslupinen verwende ich, weil sie sehr viel Eiweiss bei wenig Fett und Kalorien haben.

Schaut mal hier sind schon mal die Zutaten:

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Nehmt bitte die Zutaten eurer Wahl, mir sind Markennamen nicht wichtig und ich kaufe hier und da, wo ich eben gerade (CO2-sparend) vorbeikomme und mich nichts stört. Besonders schön finde ich ja Bioprodukte, aber wie ihr seht, kaufe ich auch andere. Mein Motto ist ja auch „Von allem etwas“. Macht euch keinen Stress, aber schaut ruhig, dass ihr abwechslungsreich esst und einkauft.

 

Zutaten:

Genommen habe ich …

200 g Mandeln fein gemahlen

3-4 Eier (Grösse S-M)

100 g Puderzucker

1 TL Zimt

1 TL Lebkuchengewürz

1 TL Natron

Schale einer Biozitrone

100 g Zitronat (frisch grob gerieben)

100 g Orangeat (frisch grob gerieben)

200 g Haselnusskerne (frisch grob gerieben)

100 g Lupinensamen (über Nacht eingeweicht, gewaschen und dann frisch grob gerieben); Ihr könnt auch getrocknete Süsslupinenflocken oder -granulat nehmen (auch über Nacht in etwas abgekochtem Wasser einweichen).

kleine Backoblaten (4-6 cm)

 

Zubereitung:

Der Nussteig wurde zwischen zwei Teelöffeln geformt und auf kleine Oblaten gesetzt. Gebacken habe ich die Lebkuchen 15 Minuten bei 180 Grad Umluft und zum Schluss wurden sie in eine in der Restwärme des Backofens geschmolzene Edel-Zartbitter-Schokolade halbseitig eingetunkt.

Und was macht Steve? Er döst und es stört ihn auch nicht, als die Mamarazzi ihm die Lebkuchen für ein Foto hinstellt. Steve ist eben entspannt und tolerant und das macht ihn so liebenswert.

Habt es alle fein und liebe Grüsse von

Jutta und Steve

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Ja ist denn heute Weltbrottag?

Gelesen habe ich es bei „Liebe und Kochen“ , dass heute Weltbrottag ist. Und dann habe ich mal kurz dazu recherchiert mit folgendem Ergebnis:

„Jedes Jahr ist am 16. Oktober der so genannte Weltbrottag oder Welthungertag. Dieser Tag soll daran erinnern, dass rund eine Milliarde Menschen nicht genug zu essen haben und Tausende jährlich den Hungertod erleiden und seit dem Jahr 2006 ruft der Weltverband der Bäcker und Konditoren mit Sitz in Madrid den 16. Oktober zum Welttag des Brotes aus, denn am 16. Oktober 1945 wurde die Welternährungsorganisation der vereinten Nationen gegründet.“

Jedenfalls nehme ich den Welttag des Brotes 2019 zum Anlass euch von meinem neuesten Brotexperiment zu berichten, bei dem ich leckeres Brot backe und Zutaten verwende, die bereits angebrochen sind und verwertet werden sollen, bevor ihre Qualität nachlässt. Auf diese Weise werfe ich kaum verdorbene Lebenmittel weg und das ist auch gut und wichtig.

Schaut mal, diese angebrochenen Lebensmittel habe ich diesmal zum Brot backen verwendet:

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Rezept

Hefeteig

300 g Dinkelmehl Typ 630

100 g Weizenmehl Typ 550

1 Beutel Trockenhefe für 500 g Mehl

Ca. 100 ml lauwarmes Wasser in eine Mehlmulde geben und mit der Trockenhefe verrühren und den Vorteig abgedeckt 10-20 Minuten an einem warmen Ort „gehen“ lassen. Die Hefe liebt übrigens ca. 27 Grad Celsius…

Weitere Zutaten (Nüsse und Kerne und mehr)

200 g geschälte Sonnenblumenkerne

100 g Süsslupinenflocken

100 g Leinsamenmehl

2-3 EL ungeschälte Sesamen

1EL Chiasamen

1 gehäuften TL pflanzliche Brühe Extrakt

400 ml lauwarmes Wasser

Ich lasse Hefeteig oft so lange „gehen“, wie es sich gerade zeitlich bei mir ergibt. Hier waren es weitere 40 Minuten bei ca. 25 Grad. Der Teig ist toll aufgegangen (Ihr könnt den Teig aber auch über Nacht im ausgeschalteten Backofen gehen lassen). Dann habe ich den Teig in eine Auflaufform gegeben und im Backofen bei 175 Grad Celsius Ober und Unterhitze 40 Minuten gebacken und dann im abgeschalteten Backofen in der Nachwärme weitere 20 Minuten backen lassen.

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So sieht das Brot dann am nächsten Tag angeschnitten aus:

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Es ist sehr locker und fluffig und im Kühlschrank in einer Plastiktüte gut haltbar. Eine Hälfte habe ich tiefgefroren und es schmeckt auch nach dem Auftauen frisch und gut.

Gegessen habe ich es zum Beispiel mit Paprika-Chili Aufstrich, mit Pflaumenmus oder mit Quark und Käse.

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Besonders gut gefällt mir an diesem Brot, dass es neben knackigen und eiweissreichen Sonnenblumenkernen auch andere pflanzliche Eiweissbomben wie Süsslupinenflocken und Leinsamenmehl in relevanter Menge enthält. So kann ich zusammen mit Quark und Käse gut meinen täglichen Eiweissbedarf decken.

Na, wäre das auch etwas für euch? Habt es fein und einen guten Welttag des Brotes,

Jutta mit Steve, dem kleinen Küchenjungen

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Links:

https://liebeundkochen.wordpress.com/2019/10/16/sonnenblumen-dinkelbrot-mit-salz-und-pfeffer/

https://www.kuriose-feiertage.de/world-bread-day/