Ein improvisierter Apfelkuchen mit Quark

Erinnert ihr euch an Maria´s Rezept vom leckeren Rhabarberkuchen? Es ist eines meiner Lieblingsrezepte. Das wandele ich auch gern mal ab – je nachdem – was meine Vorräte so hergeben oder auch nicht. Man kann so viele Komponenten austauschen, nicht nur das Obst allein…

Maria verwendet für ihren Belag Rhabarber, Eier, Sauerrahm, Zucker und Vanillepuddingpulver und für den Teig Butter, Eier, Mehl und Backpulver.

Hier seht ihr die Zutaten meiner Spontanback-Variante:

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Kuchenboden: Dinkelmehl Typ 630, Rapskernöl, Natron/Essig

Belag: Äpfel, Sultaninen und eine Rhabarberstange aus dem Garten, 3 Eier statt 5, Speisequark, selbstgemachter Zitronen-Ingwer-Sirup, Vanillezucker, Speisestärke und etwas Mandelmilch

Und so habe ich den Kuchen Schritt für Schritt zubereitet:

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Dieser Apfelkuchen hat uns sehr gut geschmeckt.

 

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Es ist wirklich praktisch, wenn man Rezepte entsprechend der eigenen Vorräte abwandeln kann. Macht ihr das auch so?

Wir wünschen euch ein schönes Wochenende und bleibt gesund,

Jutta und Steve, der unter die Salatzüchter gegangen ist..

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Apfelkuchen mit Ingwer-Rosinen-Zimt-Quarkfüllung

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Direkt nach der Salatplatte gab es noch ein Stück Kuchen und Kaffee zum Nachtisch. Und diesmal einen Kuchen mit viel Quark und Rosinen.

Ich habe ihn in Anlehnung an Marias Rhabarberkuchen gebacken, mit weniger Eiern und  20%igem Quark statt Sauerrahm, Speisestärke und Chiasamen statt Puddingpulver, Natron statt Backpulver und mit etwas frischem Ingwer.

Aber schaut selbst, hier sind schon mal die Zutaten:

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Und das ging dann so vor sich:

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Wir haben den Kuchen gleich frisch gebacken probiert und auch an den nächsten 2 Tagen. Ab dem zweiten Tag schmeckte der Kuchen noch saftiger. Vermutlich hatte sich der Feuchtigkeitsgehalt der Äpfel über Nacht (im Kühlschrank) im ganzen Kuchen verteilt und ausgeglichen. Er schmeckte um so köstlicher und wurde rasend schnell verputzt.

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Ich wünsche euch, dass ihr euch aus euren Vorräten auch etwas Leckeres zaubern könnt und entsprechend zauberhafte Ostern verbringt. Auch wenn wir wegen des neuen Coronavirus zuhause bleiben sollen, können wir doch das Fest angenehm verbringen. Wozu gibt es heutzutage soviele technische Möglichkeiten wie zum Beispiel das Skypen mit anderen, Musik hören und auch so viele schöne einfache Dinge, wie das Spazierengehen, spielen, gärtnern und basteln…

Habt es fein und bleibt bitte gesund.

Jutta, Steve und viele hungrige und durstige Vögel im Garten…

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Schoko-Bananen-Kuchen

Die Bananen aus der Januar-Biokiste hatte ich zum überwiegenden Teil falsch gelagert – im Kühlschrank. Sie wurden ganz braun, während die Banane aus dem Obstkorb in der Küche aussen deutlich gelber blieb:

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Für einen Kuchen oder ein Eis macht das jedoch gar nichts, im Gegenteil, die Bananen entwickeln mehr Geschmack und werden süsser. Oben sind schon mal alle Zutaten, die ich zur Verfügung hatte.

Den Bananenkuchen habe dann so zubereitet:

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Zu Banane passt Schokolade ganz wunderbar. Das ist fast schon ein Klassiker. Hier teste und vergleiche ich zwei Zartbitterschokoladen mit sehr wenig Zuckergehalt:

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Und angeschnitten sieht der Bananen-Schokokuchen so aus:

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Viel Freude beim Zubereiten und dann „Guten Appetit“!

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Noch mehr Speisen aus der Biokiste (Kw 3 – 2020)

Und weiter geht es mit dem, was Steve und ich in den letzten Tagen aus der Biokiste zubereitet haben.

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„Na Steve, was bereiten wir denn zusammen zu?“  „Auf jeden Fall alles mit Hühnchen oder Thunfisch“ meint Steve. „Ach das geht doch nicht, kleiner Steve.“ Schaut mal, wie enttäuscht er dann guckte.

Vorgestern, am Tag 11 haben wir einen Apfel-Rettich-Salat mit Preiselbeeren zubereitet. Hier sind die Zutaten:

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und das Ergebnis am ersten Tag:

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Und hier seht ihr die Zubereitung:

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(nach einem Rezept aus der Biokiste)

Ich muss unbedingt mal fragen, von wem die vielen beigelegten Rezepte sind. Sie sind eine grosse Hilfe und Anregung. Genauso wie die leckeren Rezepte im kostenlosen Heft Schrot und Korn.

„Der Rettich ist ganz schön scharf“ fand ich, mein Mann empfand das aber nicht so. Den restlichen Salat haben wir am nächsten Tag mit einer kleinen Pizza vom Blech und einer selbstgebackenen Brötchen-Pizza gegessen:

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Die Brötchen hatte ich am Vortag gebacken. Da gab es sie zum Frühstück:

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Nach einem langen Spaziergang folgte ein grosses Stück Kuchen, den Steve uns ganz überraschend am Sonntagmorgen gebacken hat.

Tag 12: Schoko-Bananen-Kuchen

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Dieser Kuchen ist wieder in einer grossen Auflaufform gebacken, die auch gleich in unseren Kühlschrank passt. Und das sind schon mal die Zutaten, die zur Auswahl standen. Ich habe nicht alle genommen, wohl aber das Weizenmehl im Messbecker, zu dem ich 2 EL Speisestärke gegeben habe:

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Und hier seht ihr Ausschnitte aus der Zubereitung:

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Und so sieht der Schoko-Bananen-Kuchen dann angeschnitten aus. Erkennt ihr die Schokostreusel im Teig?

In den nächsten Tagen bereite ich einen schönen Schokopudding zu und zeige euch danach die fotografische Zusammenstellung „Vorher / Nachher“ aus der gesamten Biokiste im Januar.

Habt es fein und eine gute Woche wünschen euch,

Jutta und Steve

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Steve hat die Sonnensaison draussen eröffnet…

Zwetschgenkuchen zum Sonntag

In der Biokiste lagen auch 1,5 kg Zwetschgen und sie sollten als Kuchen verspeist werden. Hier sind die Zutaten:

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Es wurde ein Blechkuchen mit einem Mürbeteig.

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Diesen Zwetschgenkuchen habe ich vegan gebacken. Statt Butter nehme ich ein Pflanzenöl und statt Ei eine Banane. Und so ging das ganze Schritt-für-Schritt vor sich:

Natürlich haben die Zwetschgen wieder mal nicht gereicht. Wir hatten schon vorher davon genascht. Und so wurde der freie Teig mit einem angebrochenen und zu verwertenden leckerem Pfirsich-Mango-Fruchtaufstrich bestrichen und mit Nektarinen belegt. Nach dem Backen gab es noch etwas Zimt-Zucker über die Früchte, weil wir Zimt so gern essen…

Habt einen schönen Geburtstagskaffee mit Kuchen und ganz besonders alle heutigen Geburtstagskinder :)

Liebe Grüsse,

Jutta und Steve

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DIY aus der Biokiste: Zwetschgen-Aprikosen-Tarte

Und hier ist das erste Gericht aus der Ökokiste im August 2017, eine Zwetschgen-Aprikosen-Tarte; natürlich vegan.

Das Ei im Rezept habe ich durch Süßlupinenmehl, Natron und Backpulver ersetzt und den Boden der Tarte mit feinem Weizenmehl, gekeimtem Sesam und Lebkuchengewürz schmackhaft knusprig gebacken. Statt Butter nehme ich Pflanzenöl.

Zutaten: Zwetschgen, Aprikosen, Zimt, Roh-Rohrzucker, Lebkuchengewürz, gekeimter Sesam, Weizenmehl, Süßlupinenmehl, Backpulver, Natron, Maiskeimöl, Wasser

Was soll ich sagen, die Tarte war ruck-zuck aufgegessen…

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Der verrückte Beeren-Schokokuchen

Neulich wollte ich einen Low Carb Schokokuchen mit Tiefkühlbeerenmischung backen. Es sollte ein Kuchem mit möglichst wenig Mehl und Zucker und mit einem möglichst niedrigen glykämischen Index werden, was ja bei Süsswaren nicht ganz so einfach ist. Es gibt aber verschiedene Zucker, die so verstoffwechselt werden, dass die Insulinpumpe nicht gleich massiv anspringt.

Das sind z.B. Birkenzucker (Xylit), Fruchtzucker (Fruktose), Kokosblütenzucker und Milchzucker. Hier habe ich Kokosblütenzucker (und glykämisch gesehen günstiges Kokosmehl) zu 50 Prozent eingesetzt .

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Dafür habe ich ein altes Rezept für eine Schokoladentorte mit wenig Mehl als Inspirations-Grundlage genommen und wie folgt abgewandelt:

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Meine Zutaten und Zubereitung:

100 g Kokosöl

50 g Rohrohrzucker

50 g Kokosblütenzucker

5 Bioeier

mischen und

dann ging es so weiter:

150 g ganze Mandeln (frisch mechanisch zerkleinert)

125 g Zartbitterschokolade (frisch mechanisch zerkleinert)

60 g Weizenmehl 550

60 g Kokosblütenmehl

1 Messerspitze Backpulver

250 g Tiefkühlbeerenmischung (Heidelbeeren, Himbeeren, Cranberries)

gut vermischen und

zum Schluss Eischnee aus den vorher abgetrennten 5 Hühnereieiweiss schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.

Backform einfetten, Teig einfüllen und 50 Minuten bei 155 Grad Celsius Umluft backen.

Aber dann habe ich einen entscheidenden Fehler gemacht, schaut mal selbst:

Ich hätte warten sollen, bis der Kuchen abgekühlt und das Kokosöl wieder fest ist, bevor ich den Rand löse und den Kuchen stürze.

Entsprechend zerstört sah der Kuchen dann leider auf dem Kuchenteller aus. Das tat seinem Geschmack jedoch keinen Abbruch. Mein Testesser hat immer wieder zugelangt und das ist doch ein gutes Zeichen.

Der Kuchen schmeckt lecker schokoladig und beerig gut. Und wenn man nicht gleich mehrere Stücke isst, dann wird auch die Bauchspeicheldrüse (Insulinpumpe) geschont.

Das Thema Low Carb hatte mich schon letztes Jahr interessiert. Da hat Jenny Experimente mit Kichererbsen und Mandelmehl gemacht und mich zu folgender Variante angeregt: Low Carb: Dattelgesüßte kichernde Zimt-Mandelkekse

https://essen589.com/2017/10/28/low-carb-dattelgesuesste-kichernde-zimt-mandelkekse/

Rhabarber-trifft-Mango-Vanilletarte

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Auch dieses Jahr ist am Muttertag Rhabarbersaison und diesmal gibt es wieder eine neue süße Kreation zum Nachtisch und/oder zum Kaffee.

Habt es alle fein und gemütlich an diesem verregneten Muttertag und verwöhnt sie anständig.

Hier kommen die Zutaten: …

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Die Bananen sind übrigens übrig geblieben. Damit habe ich noch Müslikekse gebacken.

Und so sah es im Backofen aus, gebacken wurde in zwei Schritten: …

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Die Kombination Rhabarber-Mango-Vanille-Kokos schmeckt wahrhaft wunderbar.

Wie wäre es mit Kürbis-Apfelkuchen zu Halloween?

Vielleicht habt ihr ja etwas Kürbis übrig vom Kürbisschnitzen oder ihr kauft noch frische Zutaten für einen Kuchen ein. Ich habe einen Muskatkürbis vom Demeter-Hof Decker verwendet, genau gesagt ein 1,5 kg Stück davon (für 3 verschiedene Kürbisgerichte, die Gerichte folgen in den nächsten Tagen), denn viele Muskatkürbisse sind ziemlich groß. Der Kuchen ist einfach herzustellen. Und so geht es:

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Zutaten

Für den Teig Weizenmehl Typ 450, gepuffter Amaranth, Rohrzucker mit Vanilleschote aromatisiert, Backpulver, Lebkuchengewürz, 4 Eier, Maiskeimöl

Für den Belag 500 g Demeter-Muskatkürbis (3/4 im Teig und 1/4 als Belag), 2 Äpfel, 12 kernlose Weintrauben und etwas Zucker und Lebkuchengewürz

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Der Kuchen zieht übrigens im Kühlschrank noch schön durch, will sagen, er schmeckt wunderbar homogen leicht süß nach zirka 2-3 Tagen im Kühlschrank. Aber so alt wird er bestimmt nicht, schließlich ist heute Halloween. Guten Appetit ihr Geister …

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Obsttarte mit Amaranth-Zimtteig

Mit den Pflaumen aus dem Penny wurde natürlich ein Kuchen gebacken. Er sollte vegan sein, wenig zusätzlichen Zucker enthalten und relativ wenig Fett.

Ich habe mich deshalb für eine Tarte (200 g Mehl, 40 g Zucker und 80 ml Pflanzenöl) entschieden, bei der ich gepufftes Amaranth und Zimt in den Kuchenboden mit eingearbeitet habe (mhm, lecker und würzig). Dieser Teig klebt nicht und er lässt sich gut zwischen zwei Blättern Backpapier flach ausrollen (siehe Fototafel) und dann in die Kuchenform legen. Weil noch Platz auf dem Teig war habe ich ein paar Weintrauben ohne Kerne darauf gelegt, ein wenig Zucker und Zimt darüber gestreut und 30-40 Minuten bei 175 Grad Umluft gebacken.

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Uns hat es gut geschmeckt – die Tarte war auch ausreichend süß. Habt einen schönen Sonntag und esst gesund und lecker.