Pflanzenpower: Rucola aus dem Balkonkasten

Salate mögen wir doch am liebsten frisch und knackig. Was liegt da näher, als sie auf dem Balkon selbst zu ziehen? Besonders lohnend finde ich es solche Pflanzen zu ziehen, die etwas teurer sind als andere und von denen ich gar nicht so viel auf einmal esse, wie zum Beispiel Rucola. Dann lohnt sich das „urban gardening“ doppelt, findet ihr nicht auch?

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Auf dem Foto seht ihr schon meine Rucolapflanzen und den Küchenjungen Felino-Steve bei der Mittagspause.

Ich mache auch gern „vertical gardening“, weil es so schön platzsparend und effektiv ist und das sieht dann so aus:

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Siehe hierzu auch: Vertikale Landwirtschaft oder vertical farming (https://de.wikipedia.org/wiki/Vertical_Farming)

Zurück zum Rucola.

Laut Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Rucola) gibt es im Wesentlichen zwei bis drei verschiedene Rucola-Arten.

Diese hier stammt von der Firma BioSnacky und ist eine Keimsaat aus kontrolliert biologischem Anbau. Es sind Samen der Garten-Senfrauke Eruca sativa.

„Diese Rucola-Art (Eruca sativa) stammt aus dem Mittelmeer. Sie bevorzugt nährstoffreichen Sand- oder Lehmbodenraum. … Sie wurde schon in römischer Zeit im Mittelmeerraum gegessen und galt sogar als Aphrodisiakum. … Für die Nutzung als Salatpflanze (Rucola) werden die grundständigen Blätter vor Austrieb des Stängels geerntet. … In der traditionellen Volksheilkunde gilt die Garten-Senfrauke als appetitanregend und harntreibend. … Die Samen dienten und dienen auch heute noch der Ölgewinnung.“ Aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Garten-Senfrauke

Und hier sind sie nun nochmal von der Sprosse bis zur Pflanze:

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So habe ich immer ein paar leicht scharfe Rucolablätter für einen frischen Salat. Aufpassen muss ich nur, wenn die Schnecken kommen. Die fressen fast alles…