Vertical gardening: Frische Salate und Kräuter aus dem Blumenkasten

Inzwischen habe ich meine „Salatproduktion“ im Rollregal erweitert. Mit selbstgepflanztem Rucola aus Biosamen fing es dieses Jahr an:

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Aus dem Garten und einigen Blumentöpfen kann ich auch noch Grünkohlblätter und -blüten, bunten oder grünen Sauerampfer, Rosmarin, Salbei und Schnittlauch hinzufügen. Im Blumentopf oben seht ihr Liebstöckel und Postelein, im Bild unten die jetzt blühende Grünkohl-„Palme“.

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Und so kann ich mir immer wieder ganz individuell frische mineralstoff- und vitaminreiche Salate zusammenstellen. Das sieht je nach weiteren vorhandenen Zutaten in der Praxis so aus:

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Oder hier ein feiner Salat speziell mit u.a. Sauerampfer und Grünkohlblättern und -blüten:

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Dazu gibt es jeweils noch eine Eiweißquelle, die entscheidet, ob das Gericht vegan, vegetarisch oder mit Fisch/Fleisch gegessen wird.

Inzwischen habe ich auch grünen Kopfsalat und roten Eichblattsalat als Minipflänzchen im Blumenkasten.

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Die Pflanzen und ihre Erde habe ich online bestellt und sie wurde mir gerade mit der Ökokiste geliefert. Dazu habe ich mir das Tragen der 48 Liter Blumenerde bis ans Haus erspart. Das ist ein toller Service, den unsere Biobauern vor Ort bieten.

Obwohl die Pflanzen noch sehr klein sind gab es inzwischen schon einen kleinen Salat mit ein paar Blättchen:

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Durch mein vertical gardening in den rollbaren Gitterregalen, kann ich einige Salatpflänzchen und Kräuter bequem versorgen – drinnen und draussen – je nach Wetterlage und habe so in der saison jederzeit frisches Grün für Salate, Smoothies und andere Leckereien.

Na, wäre das auch etwas für euch?

Pflanzenpower: Rucola aus dem Balkonkasten

Salate mögen wir doch am liebsten frisch und knackig. Was liegt da näher, als sie auf dem Balkon selbst zu ziehen? Besonders lohnend finde ich es solche Pflanzen zu ziehen, die etwas teurer sind als andere und von denen ich gar nicht so viel auf einmal esse, wie zum Beispiel Rucola. Dann lohnt sich das „urban gardening“ doppelt, findet ihr nicht auch?

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Auf dem Foto seht ihr schon meine Rucolapflanzen und den Küchenjungen Felino-Steve bei der Mittagspause.

Ich mache auch gern „vertical gardening“, weil es so schön platzsparend und effektiv ist und das sieht dann so aus:

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Siehe hierzu auch: Vertikale Landwirtschaft oder vertical farming (https://de.wikipedia.org/wiki/Vertical_Farming)

Zurück zum Rucola.

Laut Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Rucola) gibt es im Wesentlichen zwei bis drei verschiedene Rucola-Arten.

Diese hier stammt von der Firma BioSnacky und ist eine Keimsaat aus kontrolliert biologischem Anbau. Es sind Samen der Garten-Senfrauke Eruca sativa.

„Diese Rucola-Art (Eruca sativa) stammt aus dem Mittelmeer. Sie bevorzugt nährstoffreichen Sand- oder Lehmbodenraum. … Sie wurde schon in römischer Zeit im Mittelmeerraum gegessen und galt sogar als Aphrodisiakum. … Für die Nutzung als Salatpflanze (Rucola) werden die grundständigen Blätter vor Austrieb des Stängels geerntet. … In der traditionellen Volksheilkunde gilt die Garten-Senfrauke als appetitanregend und harntreibend. … Die Samen dienten und dienen auch heute noch der Ölgewinnung.“ Aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Garten-Senfrauke

Und hier sind sie nun nochmal von der Sprosse bis zur Pflanze:

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So habe ich immer ein paar leicht scharfe Rucolablätter für einen frischen Salat. Aufpassen muss ich nur, wenn die Schnecken kommen. Die fressen fast alles…

Pflanzenpower im März: Überwinterungskünstler Grünkohl Palme

Als Palme des Nordens, so kenne ich den Grünkohl aus meiner Kindheit in Norddeutschland und nun wächst sie bei mir im Garten: …

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Seit ca. 2 Jahren kann ich Grünkohl auch in Süddeutschland frisch per Biokiste einkaufen. Inzwischen habe ich auch erfahren, dass wir ihn sowohl roh als auch gegart verzehren können. Seitdem ist er mir noch viel lieber und als er bei der ZG als kleine Pflanze angeboten wurden ich habe gleich 6 davon gekauft. Zwei wurden in den Garten ausgepflanzt und vier blieben in ihren Töpfen, im Herbst draußen und im Winter drinnen. Sie hatten keine optimalen Bedingungen, weil ich sie nicht in größere Töpfe umgepflanzt habe. Eigentlich wollte ich ständig frische Blätter ernten. Aber so einfach war das nicht. …

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Die Ausbeute an Grünkohlblättern war niedriger, als erhofft. Dieses Gericht mit einigen Blättern von ihnen habe ich zubereitet und am 02.11.2017 hier im Blog gepostet:

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Die Pflanzen wachsen bei mir nicht und zwei davon sind leider auch inzwischen verstorben. Aber schaut mal hier, das kleine Prachtexemplar, das zusammen mit einer anderen Grünkohlpflanze sogar minus 12 Grad diesen Winter überlebt hat:

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Weil mich diese kleinen Grünkohlpflanzen durch ihre Pflanzenpower so sehr beeindruckt haben zeige ich sie euch im März als echte Überwinterungskünstler.

Noch einiges Wissenswerte über die Pflanzen aus dem Internet:

Grünkohl enthält reichlich  Vitamin C (100 Milligramm Vitamin C auf 100 Gramm), A und K, viele wertvolle Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium, Kalzium und Eisen und jede Menge Ballaststoffe. Er liefert hochwertiges Eiweiß (4 g Eiweiß je 100 g) und ist mit ca. 40 kcal pro 100 g sehr kalorienarm. Hinzu kommen die wertvollen sekundären Pflanzenstoffe wie Flavonoide, Senfölglykoside und Carotinoide.

Aus: https://www.essen-und-trinken.de/gruenkohl/84917-rtkl-gruenkohl-wissenswertes-und-warenkunde