Rein pflanzliche Stollen nach Dresdner Art

Als erste Weihnachtsbäckerei haben Steve und ich Stollen gebacken. Stollen hat früher vier Wochen in Alufolie oder einer Blechdose verpackt im Keller gelagert. Ich empfand das immer als Qual, die leckeren Zutaten zu verarbeiten und dann am Ende des Tages nicht davon probieren zu dürfen. Darum backe ich nun zum Stollen auch Stollenkekse aus einem Teil des Teiges. Und die dürfen nach dem Backen und Abkühlen sofort verzehrt werden.

Schaut mal, so sah es diese Woche beim Backen aus:

Die Stollen habe ich vergessen nach dem Backen zu fotografieren, sie sahen auch so lecker goldbraun aus. Nun ruhen sie verpackt im Keller – mindestens eine Woche.

Hier folgt mein Rezept und Bildprotokoll von der Zubereitung im Jahr 2016. Ihr wisst ja, ich variiere nach den Zutaten, die ich gerade zuhause habe.

Zutaten

1 kg Mehl
Hefe für 1 kg Mehl (z.B. 1-2 Tütchen Trockenhefe oder 1 Würfel frische Hefe)
250 ml Pflanzendrink (z.B. Mandeldrink oder Haferdrink)
400 ml Pflanzenöl (z.B. Maiskeimöl oder Rapsöl)
150 g Zucker (z.B. Rohrzucker/Vanillezucker)
1 TL Salz
Schalen von 2 abgeriebenen Bio-Zitronen
250 – 500 g in Rum eingelegte Rosinen (siehe unten)
100 g süsse Mandeln gehackt
100 g Zitronat
100 g Orangeat
170 ml Rum (mit einer halben Vanillestange einige Tage aromatisiert)

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Zubereitung

Hefevorteig mit Mehl, etwas lauwarmem Pflanzendrink oder Wasser mit der Hefe und 1 TL Zucker mischen und 20-30 Minuten ca. 25 Grad gehen lassen (Abdecken gegen Austrocknung)

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Rosinen in Rum (hier weisser Rum mit Vanilleschote aromatisiert) einweichen und gut verschliessen, damit der Alkohol nicht verdunstet.

Alle trockenen Zutaten mit dem Grossteil des Mehls mischen. Feuchte Zutaten und Vorteig zugeben, alles gut mischen und abgedeckt 20-30 Minuten gehen lassen.

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Teig von Hand gut durchkneten und 2-3 Stollen formen,

auf Backpapier auf ein Blech legen und im leicht vorgewärmten Backofen abgedeckt oder mit einer Schale Wasser am Boden des Backofen 20 Minuten gehen lassen, damit er nicht austrocknet.

50 Minuten bei 160 Grad Umluft backen.

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In einer Blechdose oder in Alufolie verpackt mindestens eine Woche kühl und trocken (nicht im Kühlschrank) ruhen lassen.

Gutes Gelingen und viel Freude mit dem Backen im Advent. Macht langsam und lasst euch nicht stressen. Lieber weniger machen und das mit Freude.

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Lecker und ich staune immer wieder, dass die pflanzlichen Stollen auch so lecker butterig schmecken, obwohl gar keine Butter dran ist. Probiert es auch mal…

Und Steve hat kräftig mitgeholfen und es war ganz schön was los in der Küche:

Habt alle ein gutes Wochenende und bleibt oder werdet möglichst gesund.

Wir senden euch viele Grüsse,

Jutta und Steve

Gebratene Thai-Aubergine und Sesam-Räuchertofu mit Basmatireis

Seit neuestem baut die Bio-Gärtnerei in meiner Nähe auch Thai-Auberginen an und so habe ich sie bestellt, um sie kennenzulernen und zu verkosten. Im Internet fand ich ein Rezept, das mir gefällt (Link unten) und so habe ich es nach meinem Geschmack abgewandelt und um eine Eiweisskomponente ergänzt.

Und hier sind meine Zutaten:

Das ganze ging recht schnell und das Essen war in ca. 30 Minuten fertig.

Und so sah die Zubereitung bei mir aus:

Ich habe die Blätter meines aus Zweigen der Biokiste Kw 32 selbst gezogenen Thaibasilikums verwendet. Sie haben im Wasser stehend von allein Wurzel gebildet. Es schmeckt herrlich nach Anis und das Gericht auberginig zart und sesamknusprig. Ich habe es mit ein wenig Sojasauce gewürzt.

Na wäre das auch etwas für euch?

Habt es fein, eine gute Woche und viele Grüsse

Jutta und Steve

Link zum Ausgangsrezept: https://www.youtube.com/watch?time_continue=53&v=rCgLwkY3KXI&feature=emb_logo

Nährwerte der NoBakeCakes und Rezeptkarten

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Eins dieser Törtchen hätte mich ganz schön satt gemacht. Ich habe kaum ein 3/4 Törtchen auf einmal geschafft :) Und man soll ja auch bei Hitze nicht so viele Kalorien auf einmal zu sich nehmen…

An diesem Tag brauchte ich nichts Süsses mehr und hatte ganz viel Lust auf frisches Obst und Gemüse. Mein Eindruck war, das Törtchen ist ganz schön süss und fett. Darum habe ich das mal nachgerechnet mit folgendem Ergebnis:

Es ist gar nicht so süss und fett, wie ich gedacht habe, aber es hat eine enorme Kaloriendichte.

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Törtchen-Nährwerte:

Eins von vier zubereiteten Törtchen wiegt ca. 190 g. Davon waren ungefähr

25 % Fett,

28 % Kohlenhydrate (von denen knapp die Hälfte Zucker ist) und

7 % Eiweiss.

Das Törtchen hatte aber stolze 686 kcal. Das erklärt, warum ich kaum ein ganzes Törtchen geschafft habe…

Und im Vergleich zu anderen süssen Sachen? Die Werte des Törtchens ähneln denen der gleichen Menge an Vollkornkeksen. Aber die Kohlenhydrate und damit auch der Zuckergehalt ist deutlich weniger beim Törtchen…

Und was kosten die Zutaten? Meine Zutaten haben so um die 2 Euro pro Törtchen gekostet.

Und wie lange dauert die Zubereitung? Die reine Arbeitszeit habe ich als relativ kurz empfunden. Sie liegt so unter einer Stunde plus Abkühlpausen für den Boden, die Creme und das Schololierte.

Und hier kommt noch meine Rezept-Zusammenfassung:

Tortenboden:

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Obst und Creme:

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Schokolieren:

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Lecker war es auf jeden Fall und bei der nächsten Hitzewelle backe ich nicht, sondern bereite wieder NoBakeCakes zu… Nur vielleicht etwas weniger kaloriendichte?

Habt es fein und esst gesund,

Jutta und Steve

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Steve macht es richtig, Bewegung und Entspannung im Wechsel…

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